Evert Everts
- Internetseite: https://www.wanderverein-koeln.de/
Konto erstellt:
Veröffentlichte Tour(en)
Kölner Weg- 1. Etappe- Rath-Heumar durch den Königsforst bis Rösrath-Sülze
Königsforst heißt die Haltestelle, an der die Straßenbahnlinie 9 in Köln-Rath-Heumar endet, und hier beginnt der Kölner Weg. Die Markierung des Kölner Weges, weißes K auf schwarzem Spiegel, die wir an dieser Stelle zum ersten Mal sehen, wird uns fortan durch das südliche Bergische Land und den Westerwald über 253 Kilometer sicher bis nach Königswinter führen.
Wir schlendern zunächst durch eine parkähnliche Landschaft, später durch urtümlichen Wald. Auf breiten, langsam ansteigenden Wegen passieren wir ein Wassertretbecken, die Kaisereiche und überqueren die ehemalige Bahnstrecke Bensberg - Rösrath, durchwandern das stille Wahlbachtal, bis wir über den Tütberg nach Lehmbach und Sülze gelangen.
Der Kölner Weg
Der Weitwanderweg erschließt den Königsforst, das südliche Bergische Land, führt im Westerwald zu den Klöstern Marienthal und Marienstatt und in die Kroppacher Schweiz, einer der reizvollsten Landstriche des Westerwaldes. Wir erwandern Hachenburg, den Hohen Westerwald und erreichen mit 567 Metern den höchsten Punkt des Kölner Weges auf der Marienberger Höhe. Ein eindrucksvoller Basaltpark bei Bad Marienberg und der Tertiär-Industrie-Erlebnispark Stöffel bei Stockum-Püschen erläutern die Bedeutung des Basaltabbaus. Wir werden in die einmalige Kulturlandschaft der Westerwälder Seenplatte bei Dreifelden entführt und gelangen durch die Metteshahner Schweiz nach Neustadt (Wied). Auf dem letzten Abschnitt wandern wir zum Drachenfels und nach Königswinter.
Kölner Weg-2. Etappe- Aus dem Sülztal über den Lüderich nach Kreuznaaf
Wir wandern auf schönen Pfaden über den Lüderich, der eine bewegte Bergbauvergangenheit aufweist, passieren den Förderturm des Franziska-Schachts und streifen Hoffnungsthal. Später kommen wir in Hofferhof an einer Kornbrennerei vorbei, durchwandern das Tal des Kupfersiefer Bachs und erreichen hinter Oberschönrath einen Aussichtspunkt auf die Kölner Bucht und das Siebengebirge. Über die Gammersbacher Mühle und das malerische Fachwerkdorf Muchensiefen gelangen wir nach Kreuznaaf am Naafbach.
Kölner Weg- 3. Etappe- Von der Agger durch das Naafbachtal bis Winterscheid
Diese Route entführt uns zunächst in das verträumte Naafbachtal. Auf ansteigenden Wegen durchqueren wir Deesem, kommen in ein ausgedehntes Waldgebiet, wandern bis zum Wahnbach und erreichen Neunkirchen. Dort ist die Kirche St. Margareta eine Besichtigung wert. Über Ingersau gelangen wir in das Bröltal. Hinter Winterscheiderbröl bewältigen wir nochmals eine anstrengende Steigung, bevor wir in Winterscheid an der Kirche St. Servatius eintreffen.
Kölner Weg- 4. Etappe- Über den Nutscheid nach Herchen/Sieg
Dieser Abschnitt auf dem Kölner Weg unterscheidet sich wesentlich von den vorangegangenen Teilstrecken. In Winterscheid erreichen wir die Höhen des Nutscheid und brauchen bis Altenherfen nur eine Steigung zu bewältigen. Wir gehen auf breiten Waldwegen und erwandern uns herrliche Ausblicke auf die Berge jenseits des Siegtals, auf den Westerwald und das Siebengebirge. Erst hinter Altenherfen senkt sich der Kölner Weg ins Tal, bevor wir hinter Rieferath nochmals stramm ansteigen müssen. Unsere abwechslungsreiche Wanderung endet in Herchen, einem Luftkurort an einer der schönsten Stellen im Siegtal.
Kölner Weg- 5. Etappe- Aus dem Siegtal auf den Höhenzug Leuscheid
Auf dieser Wanderung verlassen wir Herchen auf dem Höhenweg oberhalb der Siegtalstraße. Auf schmalen Pfaden und durch tief eingeschnittene Schluchten, über schmale Brücken und durch zahlreiche Spitzkehren wandern wir hoch über der Sieg nach Herchen Bahnhof. Hier überqueren wir die Sieg und steigen wieder bergan. Bald befinden wir uns erneut hoch über dem Fluss. Nochmals müssen wir einen kräftigen Anstieg bewältigen, bevor wir Schneppe erreichen. Auf dem Wege nach Kuchhausen können wir einen Abstecher zu einem beeindruckenden Basaltkrater machen. Die Wanderung endet in Leuscheid.
Kölner Weg- 6. Etappe- Leuscheid, der Beulskopf und Kloster Marienthal
Der Abschnitt zwischen Leuscheid und dem Kloster Marienthal beschert uns viele Höhepunkte. Auf einem breiten, baumgesäumten Weg wandern wir durch eine hügelige Landschaft. Immer wieder eröffnen sich uns neue, überraschende Ausblicke. Hinter Ehrentalsmühle haben wir im Wald einen etwas längeren Anstieg bis Ückertseifen zu bewältigen und werden für unsere Mühe mit einem Blick auf das Hammer Ländchen belohnt. Vorbei an der Wunderbuche bei Birkenbeul ersteigen wir schließlich den Beulskopf mit dem Raiffeisenturm. An Waldrändern entlang passieren wir Hilgenroth, erreichen erneut herrlichen Wald und schließlich Marienthal mit dem ehemaligen Kloster.
Kölner Weg- 7. Etappe- Nister, Kroppacher Schweiz bis Heimborn
Diese außerordentlich abwechslungsreiche Wanderung führt uns zunächst durch Wiesen, Weiden und Wälder bis an die Nister, einem kleinen Nebenfluss der Sieg. Bei Alhausen, einem Dorf mit schönen Fachwerkhäusern, überqueren wir die Nister und wandern oberhalb des Flusses auf herrlichen, schmalen Pfaden bis Heimborn weiter. Dies ist einer der malerischsten Abschnitte des gesamten Kölner Weges.
Kölner Weg- 8. Etappe- Nistertal nach Kloster Marienstatt und Hachenburg
Kaum ein Abschnitt entlang der Nister ist urtümlicher und malerischer als die Strecke zwischen Heimborn und Hachenburg. Bei Heimborn mündet die Kleine Nister in die Nister. Dies ist eine der reizvollsten Stellen im Westerwald. Die Nister, die sich hier tief in den nordöstlichen Teil des Rheinischen Schiefergebirges eingegraben hat, formte zusammen mit Gebirgsfaltungen steile und ungewöhnliche Felsformationen, so die Hohe Ley. Seit dem Mittelalter bildet das Nistertal mit dem Kloster Marienstatt ein christliches Zentrum und kann auf ein besonderes Juwel verweisen: die älteste rechtsrheinische gotische Kirche Deutschlands.
Kölner Weg- 9. Etappe- Altstadt Hachenburg und Stadtwald bis Unnau-Korb
In Hachenburg trafen sich schon zur Zeit der Karolinger die mittelalterlichen Fernstraßen Köln-Leipzig. Köln-Frankfurt sowie der aus dem Siegerland kommende Eisenweg Kaiser Friedrich Barbarossa riet dem Grafen Heinrich II. von Sayn, eine Wehranlage mit einer Befestigungsmauer zu errichten, um die Handelswege zu sichern. 1314 verlieh Kaiser Ludwig der Bayer Hachenburg die Stadtrechte. Der Alte Markt Hachenburgs gilt als der wohl schönste Marktplatz im Westerwald. Nach einem ausgedehnten Spaziergang durch die historische Altstadt und einem Besuch im Landschaftsmuseum wandern wir durch den Hachenburger Wald bis zur Nister und nach Unnau-Korb.
Kölner Weg- 10. Etappe- Großer Wolfstein, Basaltpark bis Bad Marienberg
Wir wandern an früheren Gruben und Zechen vorbei und gelangen in den Hohen Westerwald. Am Großen Wolfstein stoßen wir auf eine sagenumwobene Felsengruppe und erreichen anschließend auf der Marienberger Höhe mit 567 Metern den höchsten Punkt des gesamten Kölner Weges. Später kommen wir zum Wildpark Marienberg und zum Hedwigsturm mit einer herrlichen Aussicht. Kurz darauf erreichen wir einen Steinlehrpfad und wenig später den eindrucksvollen Basaltpark.
Kölner Weg- 11. Etappe- Der Stöffel-Park, Rotenhain und Dreifelden
Wir wandem durch Bad Marienberg, überqueren die Schwarze Nister und später bei Langenbach zum letzten Mal die Nister, kommen über den Götzenberg und gelangen bei Stockum-Püschen zum Stöffel-Park. Etwas außerhalb Rotenhains lohnt es, die Ausgrabungsstelle der Alten Burg zu besuchen. Anschließend wandern wir am Vierherrenstein vorbei durch einen ausgedehnten Wald bis Dreifelden.
Kölner Weg- 12. Etappe- Westerwälder Seenplatte nach Maxsain und Selters
Die Westerwälder Seenplatte breitet sich als wellige Hochfläche zwischen den Bergen des Hachenburger und des Höchstenbacher Waldes im Norden und dem Tal des Saynbachs im Süden aus. Der Kölner Weg verläuft fast um den gesamten Dreifelder Weiher und führt durch eine waldreiche Landschaft zum Haiden-, Brinken- und Postweiher. Wir wandern weiter bis Maxsain, passieren ein schönes Fachwerkhaus und steuern schließlich Selters an.
Kölner Weg- 13. Etappe- Von Selters über Sessenhausen nach Dierdorf
Die Etappe führt uns hinter Selters auf die Höhe „Hahn" und zum Aussichtspunkt „Wacht", an dem wir auf eine Fundstelle aus der Steinzeit treffen. Später erreichen wir den alten jüdischen Friedhof von Selters und erfahren, weswegen viele Einwohner Sessenhausens „Landgänger" waren, passieren am Holzbach ein Biotop und erreichen durch herrlichen Buchenwald Dierdorf.
Kölner Weg- 14. Etappe- Märkerwald, Grenzbachtal und Grenzbach-Mühle
Die Wanderung verläuft durch den Märkerwald, vorbei an den Max- und Moritz-Eichen nach Dernbach, später durch Wiesen und Felder nach Urbach, einem Dorf mit einer Kirche, die an die Aachener Pfalzkapelle erinnert. Hinter Urbach nimmt uns ein schöner Buchenwald auf. Wir erreichen Linkenbach, das seine Hauptstraße nach dem Namen des Weges benannt hat, der das Dorf durchzieht: der Kölner Weg. Durch das Linkenbachtal gelangen wir in das Grenzbachtal und zur Grenzbach-Mühle.
Kölner Weg- 15. Etappe- Grenzbach, Kloster Ehrenstein, Neustadt/Wied
Diese Route zählt ebenfalls zu den Höhepunkten auf dem Kölner Weg. Aus dem Grenzbachtal steigen wir hinauf nach Horhausen und erreichen bei Niedersteinebach zwei ehemalige Gruben, den Otto-Stollen und die Friedrich-Wilhelm- Grube. Später gelangen wir oberhalb von Niedersteinebach zu einem wunderbaren Aussichtspunkt und wandern durch Wälder an einer "sagenhaften" Bildeiche vorbei, bis nach Peterslahr. Wir besichtigen Kloster Ehrenstein, überqueren die Wied, kommen durch die Metteshahner Schweiz, zum Bertenauer Kopf und schließlich nach Neustadt.
Kölner Weg- 16. Etappe- Entlang der Wied, Pfaffenbachtal nach Rottbitze
Der vorletzte Abschnitt des Kölner Weges verläuft zunächst auf einem wildromantischen Abschnitt hoch über der Wied, anschließend auf der ehemaligen Bahntrasse Linz-Neustadt. In einem Laubwald steigen wir bergan bis Rüddel, können dort einen schönen Ausblick genießen. Später wandern wir steil hinab nach Hammerhof und weiter durch das Pfaffenbachtal. Am Windhagenerbach entlang erreichen wir Windhagen mit seiner schönen Kirche St. Bartholomäus. Die Wanderung endet in Rottbitze.
Kölner Weg- 17. Etappe- Rottbitze, Siebengebirge, Drachenfels, Königswinter
Die letzte Etappe auf dem Kölner Weg wird für viele Wanderer unvergesslich bleiben. Auf seiner langen Reise von Köln durch das Bergische Land und den Westerwald führt der Kölner Weg zum Himmerich, der uns wunderbare Ausblicke beschert. Danach nähert sich der Weg seinen letzten und vielleicht schönsten Abschnitten. Wir streifen auf herrlichen Waldwegen durch das Siebengebirge und können einen Abstecher auf die Löwenburg machen. Zum Abschluss besuchen wir den Drachenfels und wandern durch das berühmte Nachtigallental nach Königswinter.