Von der Ruine Weißenstein zum Hackelstein

Im Zentrum des Naturparks Steinwald sind tief im Wald ein paar wunderschöne Felsenformationen aus Granit versteckt. Außer der Burgruine Weißenstein, dem Wahrzeichen des Steinwaldes, sind alle diese Schönheiten von der Natur selbst erschaffen worden. Dazu gehört der berühmte Hackelstein ebenso wie die weniger bekannten Basaltpferde und das Steinerne Pferd, die alle auf dem Rundweg anzutreffen sind.

Details

Nr.55916086
Erstelldatum:
Bearbeitungsdatum:
Letzte Bewertung:
  • Zu Fuß
    Aktivität: Zu Fuß
  • ↔
    Distanz: 12,63 km
  • ◔
    Durchschnittliche Dauer: 4:15 Std. 
  • ▲
    Schwierigkeitsgrad: Mittel

  • ⚐
    Zurück zum Start: Ja
  • ↗
    Aufstieg: + 232 m
  • ↘
    Abstieg: - 240 m

  • ▲
    Höchster Punkt: 848 m
  • ▼
    Niedrigster Punkt: 655 m

Fotos

Beschreibung der Wandertour

Start: Die Rundtour startet auf dem Hohenhard Wanderparkplatz an der Kalvarienbergstraße. Der Parkplatz befindet sich südlich des Marktredwitzer Hauses, Harder Weg 15, 95679 Waldershof.

(S/Z) Dort, wo der Parkplatz eine Kurve beschreibt, befindet sich am Waldrand eine Kreuzung von Wanderwegen. Wir gehen ein Stück geradeaus.

(1) Dann halten wir uns anschließend an der Gabelung links auf die Markierung Goldsteig. Dieser folgen wir an der nächsten T-Kreuzung im Wald nach rechts. Der Weg führt uns an einem kleinen Feuchtgebiet vorbei, an dessen Ende wir an der Kreuzung links und gleich wieder links wandern.

Zusammen mit dem Burgenweg führt uns der Goldsteig nun stetig bergauf durch den Wald.

(2) An einer Gabelung halten wir uns links, dann etwa 40 m weiter biegen wir der Markierung folgend auf den schmaleren Weg nach rechts ab. Auf diesem überqueren wir die Kreuzung etwas später geradeaus. Auf dem Weg, der ab hier sehr gerade empor führt, ist am oberen Ende bereits die Burgruine zu erkennen.

Oben angekommen zeigt sich ein flacheres Areal, auf dem die Ruine steht. Auf der rechten Seite vor der Ruine ist eine Art Infopavillon aufgestellt.

(3) Die aus Granitfelsen errichtete Burg Weißenstein liegt auf einer Höhe von 864 m und ist frei zugänglich. Sie kann bis in den hohen Turm besichtigt werden. Es lohnt auch eine Umrundung der Ruine.

(4) Nach der Besichtigung gehen wir den Weg weiter, der in die entgegengesetzte Richtung der Infohütte führt (von der Ruine im Rücken aus gesehen rechts). Ab hier folgen wir der Markierung Fränkischer Gebirgsweg 3. Dieser führt uns nun wieder leicht bergab, über eine Kreuzung geradeaus weiter und nach knapp 200 m an der T-Kreuzung nach links.

(5) Nach einer weiten Rechtskurve überqueren wir die Staatsstraße 2121 geradeaus (immer noch Fränkischer Gebirgsweg). An einer Kreuzung halten wir uns geradeaus, und an den weiteren Kreuzungen hinter einem meist trocknenen Bachlauf wiederum geradeaus, bis wir auf eine T-Kreuzung treffen. Hier biegen wir nach links ab.

(6) An der nächsten Abzweigung geht es für uns nach rechts (Fränkischer Gebirgsweg). Wir folgend dem Wegverlauf des Fränkischen Gebirgsweges über die Kreuzungen geradeaus weiter und kommen direkt am Hackelstein an.

(7) Dies ist ein Granitgebilde, das die typische Wollsackverwitterung zeigt, sodass es wie aufeinandergestapelte Matratzen aussieht. Hier nehmen wir den Weg bergab, der in leicht rechter Richtung weiterführt (an dem Holzhäuschen, in dem eine Bank steht, vorbei).

(8) Es geht leicht bergab auf der Markierung Rundwanderwg Fuchsmühl (rotes R), bis zu einer T-Kreuzung, an der wir nach links abbiegen.

(9) Auf dem gesamten Weg bergab sind hier und da Infotafeln zur Geschichte von Fuchsmühl (Holzschlacht) und seinen Bewohnern mit Bildern beschrieben. Der breite Waldweg führt uns immer geradeaus durch den lichten Wald an einer Gaststätte vorbei bis zur Straße mit einer Art Wendekreis.

(10) Auf der linken Seite dieses Wendekreises befindet sich die kleine Kapelle Maria Frieden.

Zurück wandern wir dann den Teil des Rundwanderwegs Fuchsmühl, der an der Gabelung rechts des Weges liegt, auf dem wir hergekommen sind. Dieser leitet uns bis zu einer T-Kreuzung durch den Wald, an der wir rechts abbiegen.

(11) Nach etwa 50 m lohnt ein Blick nach rechts. Dort gibt es eine Felsformation auf dem Boden, die Steinernes Pferd genannt wird. Hierzu gibt es eine Sage auf der Tafel.

Hinter dem Steinernen Pferd halten wir uns auf dem Hauptweg leicht links, um dann nach etwa 70 m nach links auf den schmalen Pfad abzubiegen.

(7) Dieser leitet uns wieder zum Hackelstein empor. (Hier solltet ihr auf die wundeschönen kleinen Holzhäuschen achten, die überall auf den Felsen platziert sind). Hinter dem Hackelstein halten wir uns direkt leicht rechts, um wieder auf den Fränkischen Gebirgsweg zu stoßen, den wir bereits auf dem Hinweg gelaufen sind. Diesen wandern wir in entgegengesetzter Richtung zurück. Nach etwa 1 km teilt sich der Weg.

(6) Wir befinden uns an der Stelle, die wir bereits auf dem Hinweg passiert haben. Wir verlassen den Fränkischen Gebirgsweg und gehen nach rechts auf dem Steinwaldweg weiter.

An einer Gabelung halten wir uns rechts, überqueren eine Kreuzung geradeaus und kommen wieder an der St2121 an.

(12) Auf der anderen Straßenseite führt uns ein Weg weiter durch den Wald. Wir folgen dem Steinwaldweg und biegen an der zweiten Abzweigung nach links ab.

(13) Am Waldrand angekommen liegt das Marktredwitzer Haus direkt vor uns. Wir biegen nach links ab und gehen immer geradeaus am Waldrand entlang, bis uns der Weg wieder in den Wald hineinführt. Nach etwa 50 m biegen wir nach rechts ab.

(14) Kurz nachdem wir wieder den Waldrand erreicht haben, führt ein schmaler Weg nach links zu den Basaltpferden (Wegweiser vorhanden). Dabei handelt sich um zwei kleinere Felsen aus Basaltsäulen, die je nach Blickwinkel ein wenig wie ein Gespann aus zwei Pferden aussehen.

(S/Z) Wir gehen auf demselben Weg zurück zum Waldrand und biegen dort auf den linken Weg ab, der uns zurück zum Wanderparkplatz führt.

Wegpunkte

  1. S/Z : km 0 - alt. 782 m - Wanderparkplatz Hohenhard
  2. 1 : km 0.04 - alt. 788 m - Markierung Goldsteig
  3. 2 : km 0.96 - alt. 803 m - Gabelung, links
  4. 3 : km 1.77 - alt. 840 m - Ruine Weißenstein mit Infopavillon
  5. 4 : km 1.91 - alt. 825 m - Markierung Fränkischer Gebirgsweg
  6. 5 : km 2.87 - alt. 749 m - Staatsstraße 2121
  7. 6 : km 4.66 - alt. 741 m - Fränkischer Gebirgsweg/ Steinwaldweg
  8. 7 : km 5.59 - alt. 729 m - Hackelstein
  9. 8 : km 5.61 - alt. 727 m - Markierung Rundwanderwg Fuchsmühl
  10. 9 : km 6.23 - alt. 675 m - Infotafeln zur legendären Holzschlacht
  11. 10 : km 7.01 - alt. 659 m - Kapelle Maria Frieden
  12. 11 : km 8.11 - alt. 698 m - Steinernes Pferd
  13. 12 : km 11.08 - alt. 771 m - St2121
  14. 13 : km 11.87 - alt. 763 m - Marktredwitzer Haus
  15. 14 : km 12.48 - alt. 782 m - Geotop Basaltpferde
  16. S/Z : km 12.63 - alt. 781 m - Wanderparkplatz

Hinweise

Der Rundweg führt vom Parkplatz an der Kalvarienbergstraße hinauf zur Ruine der Burg Weißenstein, dann einmal quer über den Höhenzug zum Hackelstein und zum Örtchen Fuchsmühl. Er zeichnet sich durch die vielen geologischen Sehenswürdigkeiten aus, denn sowohl die Ruine Weißenstein, die Basaltpferde und auch der Hackelstein gehören zu den schönsten Geotopen in Bayern.

Ausrüstung

  • Es empehlen sich bei jeder Witterung Schuhe mit guter Profilsole, um auf die Ruine Weißenstein und den Hackelstein zu steigen.
  • Der Rundweg ist durch die langen Waldabschnitte gut für die Sommermonate geeignet.
  • Bei Schnee und Eisglätte können einige Abschnitte etwas rutschig und schwer begehbar sein
  • Unbedingt einen Snack und ausreichende Mengen an Getränken einpacken
  • Bis auf den Aufstieg zur Ruine Weißenstein eher moderate Anstiege

Einen Besuch wert

Ruine Weissenstein
Die Ruine der aus dem 13. Jahrhundert stammenden Burg ist eines der Wahrzeichen des Naturparks Steinwald. Sie liegt auf einer 858 m hohen Bergkuppe und wurde wahrscheinlich bereits Mitte des 16. Jahrhunderts aufgegeben, als die Nachfolger der Erbauer sich komfortablere Unterkünfte in den umliegenden Ortschaften suchten. Auf dem Gelände der Burgruine ist seit 2009 eine lebensgroße Bronzeplastik zu sehen. Die hübsche Frau mit den wallenden Haaren stellt die Mutter Erde dar. (Die Anlage ist jederzeit frei begehbar und kostet keinen Eintritt).

Hackelstein
Der Hackelstein sieht zwar ebenfalls aus wie eine mittelalterliche Burganlage, ist aber von der Natur geschaffen worden. Das Naturdenkmal kann über eine schmale Treppe bestiegen werden. Unterhalb des aus wollsackverwitterten Granitsteinen aufgebauten Hackelsteins befindet sich das Massiv des Augsburger Felsens, einem beliebten Kletterfelsen. Es lohnt sich etwas genauer hinzusehen, denn auf dem Hackelstein hat ein örtlicher Künstler ein Feendorf aus 40 kleinen Häuschen aufgebaut.

Essen und Trinken
Auf der Strecke gibt es zwei Gaststätten. Eine am Start/Ziel, eine auf der Hälfte der Strecke.

  • Marktredwitzer Haus: Seit seiner Erbauung vor rund 100 Jahren steht das Marktredwitzer Haus als Gasthaus und Unterkunft für Wanderer und Radfahrer offen. Adresse: Harder Weg 15, 95679 Waldershof
  • Hotel zum Hackelstein, Steinwaldstraße 43, 95689 Fuchsmühl

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