Start: Wanderparkplatz Koppenstein an der K63
(S) Vom Wanderparkplatz Koppenstein an der K63 geht es nach links auf einen schmalen Pfad in den Bergwald hinein. Es geht über eine Freifläche und dann dem Soonwaldsteig nach links folgend sanft abfallend in das Asbachtal hinein.
(1) An der nächsten Kreuzung geht es nach rechts und auf einem schmalen Holzsteg geht es über den Asbach. Anschließend geht es nach links am Wasser entlang, dann rechts und sofort wieder links bergauf.
(2) Nach Querung der L229 geht es im Wechsel durch Waldparzellen und über Wiesenflächen mit einigen Schlenkern zur Alteburg hinauf.
(3) Auf der 620 Meter hohen Erhebung befand sich in der Frühzeit eine keltische Wallanlage aus der La-Tene-Zeit. Hier befindet sich ein 20 Meter hoher Aussichtsturm. Bei guter Sicht ist vom Alteburgturm der höchste Berg von Rheinland-Pfalz, der 816 Meter hohe Erbeskopf zu sehen. Das nordpfälzische Bergland und sogar Teile der Eifel zeigen sich ebenfalls von hier aus.
Nun geht es in die majestätischen Buchenhallenwälder des Mittelsoons hinein. Der Soonwaldsteig verläuft über ebenerdig über Pfade zwischen den erhabenen Buchenstämmen und unter den weit ausladenden Baumkronen hindurch. Aber auch gesunde Nadelwälder werden durchmessen, deren sattgrüne Äste bis auf den Boden reichen.
(4) Wir passieren schließlich die Wegespinne "Runde Tanne" und biegen rechts ab, nächste links.
(5) Vom Wanderparkplatz an der L108 geht es über holpriges Quarzitgestein zunächst geradeaus, dann links abzweigend zur höchsten Erhebung im Soonwald hinauf.
(6) Der 658 Meter hohe Ellerspring ist erreicht. Auf dem Gipfel befindet sich ein 107 Meter hoher Fernmeldeturm.
Von der Ellerspring fällt der Soonwaldsteig in das Quellgebiet von Gräfenbach und Lametbach hinein. Am nächsten Querweg biegen wir rechts ab und treffen auf den Gräfenbach, den wir queren.
(7) Der Wanderweg läuft nun auf weichen Pfaden durch moorige Feuchtwiesen am Gräfenbach entlang. Als 26 Kilometer langer Zufluss des Ellerbaches entspringt der Gräfenbach in der Nähe der Ellerspring und fließt dann zwischen zwei großen Bergrücken des Soonwaldes in das Naturschutzgebiet Glashütter Wiesen hinein.
(8) Wir biegen links ab und kommen an der ausladenden Alberteiche vorbei und gelangen dann in das Naturschutzgebiet. Am nächsten Querweg biegen wir links ab und an der nächsten Kreuzung rechts.
(9) Es geht durch das Naturwaldreservat Schwabbelbruch. Seit dem Jahre 1982 hat man hier den Wald sich selbst überlassen. Hainbuchen, Birken und Schwarzerlen gedeihen im feuchten Schwabbelbruch seitdem unter urwaldähnlichen Bedingungen. Wir folgen dem Soonwaldsteig nach links und biegen dann an der zweiten Kreuzung rechts ab.
(Z) Dann erreichen wir die L242, das Ende der heutigen Etappe.