Soonwaldsteig 4. Etappe Schanzerkopf - Jägerhaus

Vom aussichtsreichen Schanzerkopf im Mittleren Soon in den Binger Wald

Auch die 4. Etappe führt uns durch die urwüchsige, fast unberührte Landschaft des Soonwaldes. Allerdings kommen wir der Zivilisation wieder merklich näher. Die Ortschaft Rheinböllen wird gestreift, ein Windradpark durchwandert und gleich zwei ehemalige Forsthäuser bieten sich zur Einkehr an. Auf dem Teilabschnitt vom Schanzerkopf zum Forsthaus Jägerhaus kann man herrliche Fernsichten genießen und neben dem aussichtsreichen Soonwaldkamm kommen wir noch an zwei Aussichtstürmen vorbei.

Mehrtägige Tour: Soonwaldsteig

Details

Nr.24859041
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Letzte Bewertung:
  • Zu Fuß
    Aktivität: Zu Fuß
  • ↔
    Distanz: 22,90 km
  • ◔
    Durchschnittliche Dauer: 7:55 Std. 
  • ▲
    Schwierigkeitsgrad: Schwer

  • ⚐
    Zurück zum Start: Nein
  • ↗
    Aufstieg: + 467 m
  • ↘
    Abstieg: - 773 m

  • ▲
    Höchster Punkt: 656 m
  • ▼
    Niedrigster Punkt: 310 m

Fotos

Beschreibung der Wandertour

Start: Wanderparkplatz an der L 242 zwischen Argenthal und Dörresbach

(S) Vom Wanderparkplatz an der L 242 zwischen Argenthal und Dörresbach wandern wir zum zweithöchsten Berg im Soonwald hinauf, dem 643 Meter hohen Schanzerkopf. Wir folgen zunächst der L242 nach rechts und biegen dann links ab, die nächste erneut links.

(1) Dann geht es nach rechts und der Schanzerkopf ist erreicht. Von hier aus können wir tolle Fernsichten über den nördlichen Soonwald genießen. Dann wandern wir weiter in Richtung Katzenkopf. Es geht durch Laub- und Nadelgehölze. Naturbelassene Pfade und breite Waldwege bestimmen das Streckenprofil.

(2) Wir queren die L239 und folgen weiter der Beschilderung.

(3) An einer Kreuzung kommen wir an der Eichberghütte vorbei und können nun am Wegesrand einige Windräder ausmachen.

(4) Wir erreichen eine Wegspinne und halten uns rechts und haben dann den rund 637 Meter hohen Katzenkopf erreicht. Hier wurde ein Naturwaldreservat eingerichtet. Mit viel Glück kann man am Katzenkopf die scheue Wildkatze zu Gesicht bekommen.

Wir biegen links ab und es geht vorbei an einem winzigen Biotopgewässer und über holprige Pfade aus Quarzitgestein, die bedachtsames Wandern erforderlich machen.

(5) Dann führt unser Weg nach links und dann nach rechts und wir gelangen zur zur Schutzhütte am 648 Höhenmeter messenden Hochsteinchen, einer Felsformation am Ostrand des Soons. Hier kann ein stählerner, 18 Meter hoher Aussichtsturm bestiegen werden, der unter Denkmalschutz steht. Von oben kann man Panoramablicke über das Mittelrheintal bis weit in den Taunus hinein genießen.

Vom Hochsteinchen führen dann oftmals breite und geradeaus laufende geschotterte Forstwege über den Soonwaldkamm hinweg. Alsbald geht es von den bewaldeten Höhen steil bergab und vorbei an der Rheinböller Hütte in das dritte Durchbruchstal des Soonwaldes, das Guldenbachtal hinein.

(6) Im Guldenbachtal wandern wir nach links und dann nach rechts durch das Rheinböller Gewerbegebiet und überqueren den Guldenbach an einer Kläranlage. Wenig später läuft der Soonwaldsteig unter der Autobahn A 61 hindurch und steigt recht steil über breite Waldwege zum bewirtschafteten ehemaligen Forsthaus Emmerichshütte hinauf.

(7) Hier befinden wir uns bereits im Binger Wald, dem östlichen Teil des Soonwaldes. Weiter bergan geht es Richtung Kandrich. Am Botanischen Garten halten wir uns rechts und an der nächsten Kreuzung links, dann noch einmal rechts.

(8) Auf dem Kandrich treffen wir erneut auf einen Windpark mit einer ganzen Reihe von Windkraftanlagen. Über breite Waldwege geht es weiter Richtung Ohligsberg. Wir biegen am nächsten Querweg rechts ab, dann in einer Rechtskurve nach links und erreichen den Berg. Wir folgen dem Wegverlauf nach rechts und halten uns an der Gabelung links.

(9) Nach einer ganzen Weile durch den Wald erreichen wir die Lauschhütte, in der ebenfalls eine Einkehr möglich ist.

(10) Von dem in der Nähe anzutreffenden Aussichtsturm auf dem 627 Höhenmeter messenden Salzkopf kann man noch einmal den Blick über den Hunsrück schweifen lassen. Auch das Rhein- und Nahetal, die Taunushöhen jenseits des Rheins und Teile der Pfalz sind von der hölzernen Konstruktion gut zu sehen.

Dann fällt der Soonwaldsteig in das obere Morgenbachtal hinein. Wir folgen ihm nach rechts und gehen geradeaus über die nächsten beiden Kreuzungen. Dann macht unser Wanderweg einen Rechtsknick.

(11) Wir biegen links ab und wandern nun am Morgenbach entlang. Hier treffen wir bald wieder auf naturbelassene Wald- und Uferpfade.

(Z) Am Gewässer entlang führt uns der Fernwanderweg ständig abfallend zum gastlichen Forsthaus Jägerhaus hinüber, dem Ende unserer heutigen Etappe.

Wegpunkte

  1. S : km 0 - alt. 616 m - Wanderparkplatz an der L 242
  2. 1 : km 1.04 - alt. 652 m - Schanzerkopf
  3. 2 : km 2.51 - alt. 572 m - L239
  4. 3 : km 3.45 - alt. 578 m - Eichberghütte
  5. 4 : km 4.35 - alt. 592 m - Wegspinne - Katzenkopf
  6. 5 : km 5.96 - alt. 655 m - Schutzhütte
  7. 6 : km 8.32 - alt. 393 m - Guldenbachtal
  8. 7 : km 11.06 - alt. 508 m - Ehemaliges Forsthaus Emmerichshütte
  9. 8 : km 12.67 - alt. 586 m - Kandrich
  10. 9 : km 16.37 - alt. 591 m - Lauschhütte
  11. 10 : km 17.27 - alt. 630 m - Aussichtsturm - Salzkopf
  12. 11 : km 19.87 - alt. 469 m - Morgenbach
  13. Z : km 22.9 - alt. 316 m - Forsthaus Jägerhaus

Einen Besuch wert

Schanzerkopf (1)
Katzenkopf (4)
Hochsteinchen - Aussichtsturm (5)
Kandrich (8)
Salzkopf - Aussichtsturm (10)

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