Start: Wanderparkplatz am Forsthaus Jägerhaus (Binger Wald, 55413 Weiler bei Bingen)
(S/Z) Vom Parkplatz aus gehen wir in Richtung Forsthaus, biegen rechts ab und dann sofort wieder links. Schon bald wartet ein erstes Highlight auf uns.
(1) Aus dem Morgenbachtal, in das der Fernwanderweg hinein fällt, unternehmen wir einen kurzen, etwa 200 Meter langen Abstecher durch die Steckenschlääferklamm. Neben mehreren hölzernen Stegen, die jeweils ein winziges Nebengewässer des Morgenbaches überbrücken, begeistern zahlreiche Schnitzereien an den Bäumen, so genannte Baumgeister.
Am Ende der Klamm kehren wir um und gehen wieder zuürck zur Kreuzung im Morgenbachtal. Wir biegen rechts ab und folgen dem quirligen Gewässer bachabwärts und immer tiefer in die enge Schlucht hinein. An sämtlichen Abzweigungen halten wir uns links, nahe am Wasser. Es geht vorbei an rauschenden Wasserfällen und quirligen Wassersprüngen.
(2) An der Schutzhüttel Morgenbach halten wir uns ebenfalls links und folgen weiter dem Bach.
(3) Der Soonwaldsteig führt an der Kristallspitze vorbei und kurz später verlassen wir das Morgenbachtal und halten uns rechts. Über felsige Steige geht es vorbei an schroffen Felsformationen aus Schiefergestein, hinauf zu den Rheinhöhen. An mehreren Stellen sind Sicherungsseile angebracht, um auch bei Regen ein gefahrloses Aufsteigen zu ermöglichen.
(4) Auf der Anhöhe fällt dann der Blick von einem Felsensporn ins Rheintal und auf Burg Reichenstein, auch Falkenburg genannt, die am östlichen Abhang des Binger Waldes hoch über dem Rheinort Trechtingshausen aufragt.
Von diesem aussichtsreichen Felsvorsprung folgt der Soonwaldsteig weiterhin dem Eselspfad und bleibt in ständigem Auf und Ab der steil abbrechenden Hangkante zum Rheintal treu. An den nächsten beiden Gabelungen halten wir uns links und biegen dann links ab.
Sanft sich bergab neigend läuft die Route auf schmalen, naturbelassenen Pfaden zur Burg Rheinstein hinüber.
(5) Auch diese Spornburg ragt im steilen Rheinhang auf und zieht jeden Besucher des Mittelrheintales in ihren Bann. Wir folgen der Beschilderung durch den steilen Rheinhang.
(6) Ein mittelalterlicher Vorposten wird kurz darauf passiert, der herrliche Rheinblicke gewährt. Burg Rheinstein zeigt sich von hier aus in Bilderbuchperspektive. Auf der anderen Seite des Rheins liegt Assmannshausen und rheinaufwärts noch weit in der Ferne sieht man bereits den Zielort Bingen. Auf felsigen, geländerbewährten Pfaden läuft der Soonwaldsteig kurz in das Poßbachtal hinein.
(7) Dann kommen wir am Schweizerhaus vorbei, gehen weiter geradeaus und halten uns an der nächsten Gabelung links und queren den Possbach.
(8) An der Gabelung hinterm Bach halten wir uns rechts und es geht erneut zu den Rheinhöhen hinauf. Ein kurzer Stichweg führt die Wanderer zum Aussichtspunkt Damianskopf hinüber.
(9) Hier ist noch einmal eine große Wanderpause fällig um die herrlichen Tiefblicke rheinabwärts auf Assmannshausen und stromaufwärts auf Bingen eine Weile zu genießen.
Vom Damianskopf läuft der Soonwaldsteig ein letztes Mal in den Hunsrück hinein. Durch lichten Laubwald führt uns die Route zum Forsthaus Heiligkreuz hinüber, dass mitten im Binger Stadtwald liegt und zur Einkehr einlädt.
(10) Wir überschreiten den Kreuzbach, queren die Straße und biegen am nächsten Querweg links ab. An der nächsten Wegspinne nehmen wir die zweite von links, erreichen die Straße und halten uns links. Wir folgen der Beschilderung wieder zurück zu den aussichtsreichen Rheinhöhen.
(11) Vom Prinzenkopf werfen wir noch einmal einen ausgiebigen Blick ins breite Rheintal. Jenseits des Flusses im steilen Weinberghang ist Burg Ehrenfels zu sehen und mitten im Strom ragt der Mäuseturm auf. Jetzt geht es nur noch bergab.
(12) Wir gehen an der Jugendherberge vorbei, biegen hinter der Schule links ab und dann rechts in die Koblenzer Straße und erreichen den Binger Bahnhof.
(S/Z) Hier endet die letzte Etappe des Soonwaldsteiges.