(S/Z) Die Wanderung beginnt auf dem Wanderparkplatz am Campingplatz Fichtelsee in der Fichtelseestraße (auf der Höhe der Nummer 30).
Alternativ kann der Rundweg auch an der Raststätte und Parkplatz Seehaus an der B303 zwischen Bischofsgrün und Tröstau begonnen werden. Hier halten auch die Freizeitbus-Linien 1728 (Main-Eger-Express) und 1727 (Porzellan-Express), der auch über Fichtelberg (Fichtelsee-Haltestelle) führt.
Vom Parkplatz aus gehen wir am Eingang des Campingplatzes vorbei in den Wald hinein. Der Weg führt uns leicht bergab zum Fichtelsee.
(1) Der 10,5 ha große künstlich angelegte See wird von im Moor entspringenden Quellen gespeist und hat daher die typische dunkelbraune Farbe und einen sehr niedrigen pH-Wert. Vor dem Fichtelsee biegen wir auf den Uferweg nach rechts ab.
Auf der gegenüberliegenden Seite ist das Hotel am Fichtelsee zu erkennen. Wir bleiben auf dem Uferweg und biegen am Ende des Sees nach rechts ab (Markierung Jakobsweg und Seehausweg). Wir folgen der Markierung über die nächsten zwei Kreuzungen geradeaus durch den Wald. An der Kreuzung nach 250 m gehen wir ebenfalls geradeaus weiter.
(2) Nach etwa 100 m biegen wir nach rechts auf einen weiteren breiten Schotterweg durch den Wald, dem wir an der nächsten Gabelung nach links folgen.
(3) Kurz bevor wir auf die Straße treffen, biegen wir an dem Parkplatz nach links auf den Trampelpfad (Wegweiser Platte).
Eine kleine Brücke führt uns über den Kratzebach den Hang empor. Ab hier ist der Weg stark durchwurzelt und bedarf etwas mehr Trittsicherheit und Aufmerksamkeit. Es geht parallel zur Straße weiter, vorbei an einer Felsformation auf der linken Seite, die keinen Namen trägt.
(4) Nachdem wir an dem Schotterweg nach links abgebogen sind, treffen wir gleich auf den Predigtstuhl, eine weitere Felsformation, an der sich auch eine kleine Bank befindet. Nach etwa 200 m verlassen wir den Schotterweg wieder und wandern auf der Markierung Fichtelberger Steinzeitweg auf einem holprigen Pfad weiter. Der Pfad führt uns mit mäßiger Steigung bergauf.
(5) Ein gutes Stück weiter liegt auf der linken Seite der Felsen mit dem Namen Nasn. Hier ist ein kleiner Abstecher nach links zu empfehlen, um die Felsen genauer in Augenschein zu nehmen. An den nächsten zwei Kreuzungen mit den Schotterwegen gehen wir jeweils geradeaus weiter.
(6) Hinter einer S-Kurve im Wegverlauf überqueren wir die B303 (Achtung, keine Ampel etc. vorhanden) und wandern auf der anderen Seite geradeaus weiter. Ab hier geht es stetig auf schmalen Pfaden den Hang empor. Wir halten uns immer geradeaus dem einen oder anderen Hinweisschild mit Platte folgend. Weiter oben am Berg heißt der Steig dann auch Plattensteig.
(7) Der Plattensteig leitet uns genau auf die Platte. Der Gipfel besteht mehr oder weniger aus einer ausgedehnten Geröllhalde großer Granitfelsen. Die Platte befindet sich genaugenommen nicht im Fichtelgebirge, sondern in ihrem südlichen Ausläufer, dem Steinwald. Hier oben gilt es, sich an die Hinweisschilder zu halten, die allzu waghalsigen Wanderern Einhalt gebieten, noch weiter auf die Blockhalde zu kraxeln. Auf der rechten Seite befindet sich ein Felsengebilde, das über ein paar Stufen noch ein wenig höher hinaufführt. Unten an dessen Fuß stehen ein paar Bänke zum Ausruhen.
Nach der Besichtigung und der tollen Aussicht halten wir uns zur Blockhalde schauend (oder auch vom Aufstieg aus) nach links.
(8) Etwas versteckt zwischen den Bäumen befindet sich eine Markierung mit weißem H auf rotem Grund. Der Höhenweg und der Fränkische Gebirgsweg Teil 3 sind ab sofort unser Begleiter über den Bergrücken.
Die Markierungen führen uns nun über große Granitplatten und Wurzelwerk stetig den Hang wieder schräg bergab und wir treffen weiter unten auf einen breiten Schotterweg, auf dem wir nach rechts weiterwandern und nach etwa 100 m an der Gabelung nach links folgen.
(9) Nach gut einem Kilometer Strecke biegen wir der Markierung folgend nach rechts auf den Seehaussteig ab, der wieder etwas naturbelassener an der Flanke des Nußhardts ansteigt.
(10) Er bringt uns nach 600 m zur Gaststätte Seehaus (mit Biergarten im Sommer). Wir biegen vor dem Haus nach links ab, gehen an den Bänken des Biergartens vorbei und erreichen immer noch auf der Markierung Höhenweg und Fränkischer Gebirgsweg den Wald.
Hier treffen wir auf einen Forstweg, den wir nach links weiterwandern. An der nächsten Gabelung gehen wir links, dann wieder links.
(11) Der Fränkische Gebirgsweg (bzw. Höhenweg) bringt uns direkt zum Nußhardtgipfel auf 972 m Höhe. Wenn wir dem Wegweiser Nußhardt nach links folgen, kommen wir nach wenigen Metern zu einer Bank und einem dahinterliegenden Felsen, den man über eine Leiter besteigen kann, um die Aussicht zu genießen. Vom Felsen aus gehen wir wieder zurück zum Weg und nach links an weiteren Felsen vorbei weiter.
Etwa 100 m nachdem ein Weg nach rechts abzweigt (wir gehen geradeaus), kommen wir an eine Kreuzung, an der wir den Höhenweg verlassen und nach links auf den Karches-Höhenweg biegen.
(12) Dieser führt uns nun langsam zunächst auf holprigem, dann auf etwas bequemeren Weg bergab. Über die erste Kreuzung gehen wir geradeaus, an der zweiten biegen wir nach links ab.
(13) Ab hier folgen wir wieder dem Fränkischen Gebirgsweg.
(14) Es geht auf einem breiten Forstweg an der Flanke des Nußhardts immer geradeaus bis zum Parkplatz Seehaus, an dem sich auch ein Imbiss befindet (alternativer Startpunkt). Vor dem Imbiss überqueren wir die B303 ein zweites Mal (auch hier keine Fußgängerampel etc. vorhanden). Auf der gegenüberliegenden Seite führt der Fränkische Gebirgsweg (zusammen mit dem Seenweg) in den Wald hinein.
Der Schotterweg führt uns in südliche Richtung in leichten Schlangenlinien immer geradeaus durch das Fichtelseehochmoor. Überall am Wegesrand fließen kleine Bäche mit dem bräunlichen Moorwasser.
(15) Nach etwa 800 m liegt auf der linken Seite hinter einer kleinen Brücke der Jean-Paul-Brunnen und ein Picknickplatz.
Wenn wir den Schotterweg weiterwandern, kommen wir nach kurzer Strecke am nördlichen Ufer des Fichtelsees aus. Ein Stück vor dem Fichtelsee gabelt sich der Weg, wir nehmen den linken Zweig, der uns über Blockbohlen durch die Moorlandschaft führt und dann wieder in einen Waldweg übergeht, wenn wir am Seeufer angekommen sind.
(16) Hinter dem ersten Teilabschnitt des Fichtelsees bringt uns nach rechts ein begehbarer Damm (mit Bäumen auf beiden Seiten), dann ein geschwungener Steg auf die andere Seite hinüber. Am Schotterweg (Jean-Paul-Weg) angekommen, biegen wir nach links ab.
(1) Nach etwa 300 m erreichen wir wieder die Kreuzung, die wir bereits auf dem Hinweg passiert haben und biegen rechts ab.
(S/Z) Es geht am Eingang des Campinplatzes Fichtelsee vorbei wieder zum Parkplatz zurück, an dem wir die Tour begonnen haben.