Westlicher Limesweg (E4) von Limbach-Wagenschwend nach Neckarburken

Nach der Eroberung Frankreichs drangen die Römer über den Rhein vor. Der Odenwald-Limes wurde errichtet, um die Strecke zwischen Main und Neckar zu sichern, die als natürliche Grenzen galten. Mit diesem, um das Jahr 85 n. Chr. erbauten, Grenzwall sollte die römische Provinz Germania Superior geschützt werden.
Deine Wanderung führt in der vierten Etappe entlang der ehemaligen Grenzlinie von Limbach-Wagenschwend bis nach Neckarburken.
Während dieser landschaftlich und kulturell bereichernden Tour passierst Du Überreste römischer Wachttürme, Kastelle (Truppenunterkünfte), Badeanlagen und Grenzbefestigungen. Informative Tafeln weisen auf die Sehenswürdigkeiten hin und geben Einblicke in das Leben in der ehemaligen Grenzregion.

Details

Nr.49182436
Erstelldatum:
Bearbeitungsdatum:
Letzte Bewertung:
  • Zu Fuß
    Aktivität: Zu Fuß
  • ↔
    Distanz: 16,20 km
  • ◔
    Durchschnittliche Dauer: 5:05 Std. 
  • ▲
    Schwierigkeitsgrad: Mittel

  • ⚐
    Zurück zum Start: Nein
  • ↗
    Aufstieg: + 152 m
  • ↘
    Abstieg: - 480 m

  • ▲
    Höchster Punkt: 508 m
  • ▼
    Niedrigster Punkt: 169 m

Fotos

Beschreibung der Wandertour

Start: Startpunk ist vor der Kirche in Limbach-Wagenschend

Anreise

(S) Du startest in der "Hauptstraße" vor der Kirche, gehst vor zur Bushaltestelle "Grüner Baum", überquerst die "Hauptstraße" und biegst nach links in die Straße "Lindenplatz" ab.

Es geht leicht bergab, in einer Rechtskurve nimmst Du den zweiten Abzweig von links und wanderst auf dem asphaltierten Weg weiter bergab.

Du erreichst die Landstraße L525, biegst nach links ab und wanderst an der Straße entlang bis zu einem Abzweig nach links. Ein Schild weist in die Richtung "Hönehaus" und der Weg heißt bezeichnenderweise "Römerweg".

(1) Nach einer Weile kommst Du an das Kleinkastell Hönehaus. Eine Infotafel (anderes Design als die letzten drei Tage) liefert Dir eine mögliche Erklärung, warum hier statt eines Wachtturmes ein Kleinkastell errichtet wurde.

Weiter geht's auf dem Forstweg bis Du wieder auf die Landstraße L525 stößt. Diese überquerst Du mit der gebotenen Vorsicht. Auf der anderen Seite wird es jetzt etwas tricky (Stand Mai 2024). Es ist nicht wirklich ein Weg sichtbar, auch wurde neu angepflanzt.

Du gehst ca. 10 Meter geradeaus und dan in einem kleinen Bogen nach rechts. Dann wieder geradeaus. Im Wald siehst Du vereinzelt ein Grünes L an den Bäumen, an dem kannst Du Dich orientieren. +
+Empfehlung++ - GPS rausholen und dem Track an dieser Stelle folgen.
Am Waldrand angekommen hältst Du Dich rechts am Zaun entlang.

(2) Nach wenigen Metern siehst Du ein halb überwachsenes steinernes Tisch/Bank-Ensemble. Hier geht's nach links und geradeaus an den Obstbäumen entlang über die Wiese.

(3) Auf der Höhe passierst Du eine Infotafel die u.a. das Thema der Sichtverbindung zwischen den Wachttürmen kurz erklärt. Anschließend gehst Du weiter und kommst an eine T-Kreuzung mit einer Bank. Hier biegst Du nach links auf den asphaltierten Weg ab und wanderst hinunter nach Robern.

(4) Du wanderst über die "Lindenstraße" hinunter bis zur "Wagenschwender Straße", biegst nach rechts ab und gehst vor bis zur Kirche. Dort biegst Du wieder nach links in die "Krumbacher Straße" ab.

Dieser folgst Du bis auf Höhe des "Mühlenwegs" und wanderst nach rechts in diesen hinein. Du kommst aus dem Ort heraus und biegst vor dem Ortschild nach links zu den Sportanlagen ab. Der Straße "Am Sportgelände" folgst Du, bis sie in einen geschotterten Weg übergeht.

(5) Ein paar Meter weiter, am Ende einer "Weihnachtsbaum-Aufzuchtstation" biegst Du nach rechts in den Wald ab. Es geht immer geradeaus bis Du vor einem großen Haus in Sandsteinbauweise auf die "Waldstraße" triffst und auf dieser weiter in den Ort Trienz hinein wanderst.

(6) Du biegst nach links in die "Kirchenstraße" ab, passierst die Kirche und kommst an eine Kreuzung. Hier geht es geradeaus in die Straße "Am Grabenäcker" weiter bergab. An der folgenden T-Kreuzung geht's nach rechts und kurz danach über den Trienzbach.

(7) Du kommst wieder an eine asphaltierte Straße, gegenüber gibt es eine Rastmöglichkeit (Tisch mit Bänken), an der Du rechts vorbei auf der Straße weiter wanderst. An der nächsten Gabelung hältst Du Dich links, der Untergrund wechselt von Asphalt auf einen eher losen Belag. An der folgenden Gabelung hältst Du Dich rechts und an der Gabelung gleich danach bleibst Du links. Du bleibst auf diesem Weg bis rechts ein schmaler Pfad abzweigt. Diesem folgst Du abwärts und hältst Dich kurz bevor Du unten ankommst links (Fortsetzung des schmalen Pfades).

(8) Du erreichst jetzt den Steinsteg über den Trienzbach. Auf der anderen Seite wanderst Du wieder hinauf, erreichst einen Forstweg und biegst hier nach rechts ab. Ein paar Meter weiter geht's schon wieder nach links in einen schmalen Pfad. Diesem folgst Du bis zum nächsten Forstweg. Auch hier geht's erst nach rechts und kurz danach wieder nach links. Du trittst aus dem Wald heraus und gehst auf dem asphaltierten Weg nach links.

(9) An der nächsten Abzweigung wendest Du Dich nach rechts und folgst diesem Weg bis an eine T-Kreuzung. Hier biegst Du nach rechts in Richtung Sattelbach ab. Du wanderst durch einen Bauernhof, kommst wieder an eine T-Kreuzung und biegst hier nach rechts und kurz danach wieder nach links ab.

(10) Über die Felder erreichst Du Sattelbach, biegst nach links in die "Fahrenbacher Straße" ein, und erreichst die Bushaltestelle "Sattelbach - Löwen". Nach der Haltestelle siehst Du auch den Dorfbrunnen. Das große Haltestellenhäuschen bietet einen gute Möglichkeit kurz eine Pause einzulegen (je nach Wetter auch am Dorfbrunnen).

Nach dem Brunnen geht es für Dich rechts weiter ("Lohrbacher Straße"). Auf Höhe des Hauses mit der Nr. 39 biegst Du nach links in den "Sattelbacher Pfad" ab. Diesem asphaltierten Weg folgst Du bis an den Waldrand. Rechts steht eine Bank, Dein Weg wird zu einem Forstweg und Du wanderst direkt auf eine überdachte Rastmöglichkeit zu.

(11) Vor der Rastmöglichkeit biegst Du scharf links ab, wanderst noch hein paar Meter bis du rechter Hand einen Wegweiser siehst. Hier biegst Du rechts ab und folgst für eine Weile dem Roten R. Du bist jetzt auf einer ehemaligen Römerstraße unterwegs.

(12) Nach ca. 400 Metern erreichst Du einen Nachbau der Limespalisade, nichts Weltbewegendes, es sind nur ca. 3 Meter in der Breite. Weiter gehts auf der Römerstraße, an der nächsten Möglichkeit links, geradeaus über die nächste Kreuzung und dann dem Weg nach rechts folgen.

(13) Du erreichst den Wachtposten WP 10/59. Die Grundsteine dieser 5 x 5 m umfassenden Turmstelle sind zu erkennen.

(14) Kurz vor dem Ende des Waldpfades erreichts Du noch den Wachtposten WP 10/60 (Der hat zwei unterschiedliche Bezeichnungen - An der Infotafel steht "Schäbige Hecke", auf offiziellen Limesseiten wird er als "Im Schlag 11" geführt).

Nach dem Pfad triffst Du wieder auf einen Forstweg. Hier biegst Du nach rechts ab. An der folgenden T-Kreuzung geht es wieder nach links.

(15) Am Ende kommst Du wieder an eine T-Kreuzung mit einem Wegweiser. Ca. 100 m links bergauf steht eine Schutzhütte der Pavillion "Zimmerplatz".

Du wendest Dich nach rechts und gleich danach wieder nach rechts in einen schmalen Pfad. Mit dem geht es für Dich bergab in Richtung Neckarburken.

(16) Unten angekommen triffst Du wieder auf einen asphaltierten Weg und wanderst auf diesem weiter hinunter. Du überquerst die Bahngleise und biegst vor der Brücke wieder nach links ab. Es geht an der Elz entlang stromaufwärts.

(17) Ein paar Meter weiter überquerst Du die Elz mit einem Steinsteg. Auf der anderen Seite peilst Du an der Ecke des Sportplatzes vorbei auf einen schmalen Weg zwischen zwei Häusern hindurch.

(Z) Du triffst auf den "Brunnenweg" und wanderst bergauf, an der Friedenskirche vorbei und erreichst das Ziel Deiner heutigen Etappe, das Alte Rathaus Neckarburken mit dem Museum am Odenwaldlimes.

Wegpunkte

  1. S : km 0 - alt. 508 m - Kirche in L.-Wagenschwend
  2. 1 : km 1.34 - alt. 451 m - Kleinkastell Hönehaus
  3. 2 : km 2.51 - alt. 460 m - Steinerne Sitzbank mit Tisch
  4. 3 : km 2.6 - alt. 460 m - Infotafel Odenwaldlimes
  5. 4 : km 3.2 - alt. 416 m - Robern
  6. 5 : km 4.52 - alt. 401 m - Weihnachtsbaum-Aufzuchtstation
  7. 6 : km 5.1 - alt. 363 m - Trienz
  8. 7 : km 5.75 - alt. 351 m - Rastmöglichkeit
  9. 8 : km 7.41 - alt. 295 m - Steinsteg über den Trienzbach
  10. 9 : km 8.26 - alt. 329 m - Abzweigung, rechts
  11. 10 : km 9.68 - alt. 314 m - Sattelbach
  12. 11 : km 11.27 - alt. 311 m - Überdachte Rastmöglichkeit "Richtstatt"
  13. 12 : km 11.92 - alt. 304 m - Nachbildung einer Limes-Palisade
  14. 13 : km 12.63 - alt. 286 m - Wachtposten WP 10/59 "Im Schlag 8"
  15. 14 : km 13.59 - alt. 273 m - Wachtposten WP 10/60 "Im Schlag 11"
  16. 15 : km 15.1 - alt. 225 m - Wegweiser, 100 m links Schutzhütte
  17. 16 : km 15.38 - alt. 196 m - Neckarburken
  18. 17 : km 15.95 - alt. 172 m - Steinsteg über die Elz
  19. Z : km 16.2 - alt. 183 m - Altes Rathaus und Museum am Odenwaldlimes

Hinweise

Schutzhütten ... , (11), (15)

Einen Besuch wert

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