Kaisertour im Dahner Felsenland

Die südliche Pfalz ist ein wahres Paradies für Wanderer. An jeder Ecke sind skurrile Buntsandsteinfelsen anzutreffen, viele von ihnen haben mystische Namen. Das Felsmassiv Büttelfelsen thront hoch über der Stadt Dahn und ist bis zu 45 m hoch. Das Besondere: in seiner Mitte befindet sich ein Felsloch, von dessen Aussichtsplattform man bis zum benachbarten Lämmerfelsen sehen kann. Berühmt ist auch der Napoleonfels, ein Felsenturm aus rotem Sandstein, der nicht nur Namensgeber des Napoleonsteigs ist, sondern auch auf der knapp 10 km langen Kaisertour liegt.

Details

Nr.58037545
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Bearbeitungsdatum:
Letzte Bewertung:
  • Zu Fuß
    Aktivität: Zu Fuß
  • ↔
    Distanz: 9,60 km
  • ◔
    Durchschnittliche Dauer: 3:35 Std. 
  • ▲
    Schwierigkeitsgrad: Mittel

  • ⚐
    Zurück zum Start: Ja
  • ↗
    Aufstieg: + 297 m
  • ↘
    Abstieg: - 293 m

  • ▲
    Höchster Punkt: 365 m
  • ▼
    Niedrigster Punkt: 207 m

Fotos

Beschreibung der Wandertour

Start: Die Wanderung startet auf dem Parkplatz vor dem Felsland Badeparadies an der Eybergstraße, alternativ ist auch einer der anderen Parkplätze in direkter Umgebung möglich.

Markierung (durchgängig): Kaisertour (Krone auf gelbem Grund)

(S/Z) Von hier aus gehen wir die Eybergstraße weiter ortsauswärts und biegen an der Gabelung nach rechts ab.

(1) Bereits hier findet sich die Markierung Kaisertour, der wir den gesamten Tourenverlauf folgen. Bereits nach gut 50 m biegen wir auf den sandigen Trampelpfad nach links ab, der uns den Berg hinaufführt und dann oben nach rechts zum Büttelfelsmassiv abbiegt.

(2) Schon nach wenigen Metern erhebt sich auf der linken Seite direkt neben dem Wegesrand das Felsmassiv in den Himmel. An einigen Stellen ist es bis zu 44 m hoch. Etwa in der Mitte befindet sich ein Felsloch, in dem sich eine Aussichtsplattform befindet. Dies ist über eine Stahlleiter zu erreichen.

Wir wandern noch ein Stück vor dem Büttelfelsen am Hang entlang, dann führt uns der Pfad durch eine Felsenspalte nach links und gleich wieder rechts hinter die Felsen durch den Mischwald. An der Gabelung hinter einer weiten Linkskurve halten wir uns links.

(3) An der Kreuzung 50 m weiter biegen wir nach rechts ab. Immer wieder tauchen am Wegesrand kleinere Buntsandsteinfelsen auf. Gut 400 m später halten wir uns an den beiden Gabelungen links und biegen anschließend an der T-Kreuzung wieder nach links ab. Der Waldweg führt zu einer weiteren Kreuzung, an der wir den rechten Weg nehmen.

(4) Dieser leitet uns an der Flanke um den Kleinen Eyberg herum. Nach rund 300 m nehmen wir an der Gabelung den rechten Weg und biegen bei nächster Gelegenheit (etwa 50 m) auf den Pfad nach links ab. Dieser führt uns den Hang hinab.

(5) Hinter einem kurzen Stück im Zickzackkurs treffen wir auf eine kleine Grotte, an der sich eine kurze Rast lohnt. Weiter im Zickzack den Berg hinab trifft der durchwurzelte Trampelpfad auf einen breiteren Waldweg, an dem wir nach links abbiegen. Ab hier gehen wir gemeinsam mit der Markierung Napoleonsteig weiter. An der nächsten Kreuzung geht es nach rechts, dann nach etwa 120 m nach links.

An der Gabelung nach 50 m nehmen wir den linken Zweig, die nächste Kreuzung passieren wir geradeaus. Der Waldweg beschreibt eine weite S-Kurve, führt anschließend geradeaus leicht den Hang empor und mündet in einem Forstweg, an dem wir geradeaus (leicht links) gehen, um an der folgenden Kreuzung nach rechts abzubiegen.

(6) An der folgenden Sternkreuzung mit Picknickmöglichkeit gilt es aufzupassen, um nicht das Hinweisschild auf der linken Seite zu übersehen, das uns das kurze Stück zum Napoleonfelsen hinauf leitet. Nach der Umrundung gehen wir auf demselben Pfad zurück und biegen nach links ab.

(7) Nach wenigen Metern ist auf der rechten Seite aus einem dicken Baumstamm eine lange Bank gefertigt worden. Wir gehen an der kleinen Lichtung mit Blick auf den Napoleonfelsen auf der linken Seite vorbei wieder in den Wald hinein.

An der Kreuzung biegen wir nach rechts ab, etwa 600 m später nach links auf den schmalen Trampelpfad. Wenn wir uns an der Gabelung rechts halten, kommen wir nach kurzer Strecke zu einer asphaltierten Straße.

(8) Dort wandern wir ein kurzes Stück nach links, überqueren die Straße und gehen auf der gegenüberliegenden Seite in den Wald hinein.

Hinter dem Bach biegen wir an der Felsenwand nach links ab und folgen dem Bachlauf über den Wiesengrund bis zu einem Abzweig, an dem wir nach rechts weiterwandern. An einer etwas auseinandergezogenen Kreuzung gehen wir geradeaus weiter (zunächst leicht links, dann leicht rechts). Der breite Forstweg führt uns durch den Wald bis zu einer Gabelung, an der wir nach links weiterwandern.

Ab hier lichtet sich der Wald und wir gelangen auf eine weite Wiesenfläche. Am Waldrand nehmen wir den rechten Zweig, kurz darauf wieder den rechten der beiden Wege. Der Pfad leitet uns über eine S-Kurve weiter über die Wiesen und Felder.

(9) Hier am sogenannten Steinhohl bietet sich ein wunderschöner Ausblick: Auf der gegenüberliegenden Seite des Tals sind die Reste der Burgruine Altdahn zu erkennen, etwas weiter links ragen die Felsen des Hochsteinmassivs über den Bäumen empor.

Am Ende des Weges biegen wir nach rechts ab und folgen dem Wegverlauf der Kaisertour zunächst geradeaus, dann über eine weite Linkskurve. Wir wandern auf einem breiten Weg am Waldrand entlang weiter, der uns zu den Bahnschienen leitet. Nach einem kurzen Stück an den Schienen entlang nehmen wir an der Gabelung den linken Weg, der uns wieder von den Gleisen weg in den Wald leitet. Ab hier wandern wir etwas oberhalb des Ufers der Wieslauter weiter.

(10) Etwa 200 m hinter der Kläranlage auf der gegenüberliegenden Seite (an der Kläranlage befindet sich eine Art Steg oder Wehr am Bach), biegen wir nach links ab.

An der folgenden Gabelung halten wir uns links, die nächsten beiden Gabelungen halten wir uns geradeaus und an der Kreuzung biegen wir nach rechts ab.

(S/Z) Wenn wir dem Wegverlauf ab hier immer geradeaus folgen, kommen wir wieder am Startpunkt, dem Parkplatz am Felsland Badeparadies an.

Wegpunkte

  1. S/Z : km 0 - alt. 219 m - Parkplatz am Felsland Badeparadies
  2. 1 : km 0.23 - alt. 241 m - Beginn Kaisertour
  3. 2 : km 0.54 - alt. 271 m - Büttelfels
  4. 3 : km 1 - alt. 322 m - Kreuzung, rechts
  5. 4 : km 1.87 - alt. 364 m - Kleiner Eyberg
  6. 5 : km 2.41 - alt. 287 m - Grotte
  7. 6 : km 4.05 - alt. 345 m - Napoleonfels
  8. 7 : km 4.18 - alt. 342 m - lange Bank
  9. 8 : km 5.22 - alt. 240 m - Asphaltierte Straße
  10. 9 : km 6.98 - alt. 265 m - Aussicht auf Burg Altdahn
  11. 10 : km 8.61 - alt. 224 m - Steg/Wehr an der Kläranlage
  12. S/Z : km 9.59 - alt. 220 m - Parkplatz am Felsland Badeparadies

Hinweise

Der Rundweg führt nahezu ausschließlich durch die bewaldeten Anhöhen südlich von Dahn. Lediglich zu Beginn der Tour kann es am Büttelfelsmassiv etwas belebter sein, spätestens ab dem Abzweig zum Kleinen Eyberg ist jedoch kaum noch mit anderen Wanderern zu rechnen. Hier lässt sich in Ruhe und Abgeschiedenheit die wunderbare Felsenlandschaft im Dahner Felsenland erkunden.

Ausrüstung

  • die Tour führt an einigen Stellen über schmale, durchwurzelte oder steinige Pfade. Auch wenn es weder steil noch gefährlich ist, ist gutes Schuhwerk (am besten knöchelhohe Wanderschuhe) zu empfehlen.
  • bei Regen oder Nässe helfen Wanderstöcke, den rutschigen Wurzeln besser zu trotzen
  • die Tour ist wunderbar schattig und eignet sich damit auch für heiße Sommertage
  • bis auf Start/Ziel keine Einkehrmöglichkeiten, daher unbedingt genügend Getränke und einen Snack mitnehmen
  • nicht für Kinderwagen/Buggy oder Rollator/Rollstuhl geeignet
  • keine schwierigen Passagen, auch für Anfänger und Kinder ab dem Grundschulalter geeignet
  • Hunde im Naturschutzgebiet anleinen

Einen Besuch wert

Burgenmassiv Alt-Dahn
Aus dem 11. Jahrhundert stammt die größte Burganlage der Pfalz: die Burg Altdahn, die eigentlich aus drei Burgen auf einem riesigen Sandsteinmassiv besteht. Die Burgen sind typische Wasgauburgen, die in den Fels geschlagene Kammern, Treppen und Gänge enthalten. (Öffnungszeiten beachten, Lage: zwischen Dahn und Erfweiler)

Im Dahner Felsenland gibt es unzählige Premiumwanderwege, die sich lohnen.

Essen und Trinken
Auf dem gesamten Rundweg gibt es keine Einkehrmöglichkeit. Nahe des Start/Ziel in Dahn sind jedoch einige Gaststätten ansässig.

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