Vom Schuhmuseum in Hauenstein zum Kahlen Felsen und Backelstein

Egal, welchen Weg man im atemberaubenden Dahner Felsenland auch wählt, überall sind atemberaubende Felsformationen aus Sandstein anzutreffen. Zwei von ihnen sind der Kahle Felsen und der Backelstein im Süden von Hauenstein. Was aber kaum jemand weiß, dass sich hier auch das Deutsche Schuhmuseum befindet, in dem nicht nur die Geschichte des Schuhs, sondern auch so manch prominenter Treter ausgestellt ist.

Details

Nr.59050313
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Bearbeitungsdatum:
Letzte Bewertung:
  • Zu Fuß
    Aktivität: Zu Fuß
  • ↔
    Distanz: 6,24 km
  • ◔
    Durchschnittliche Dauer: 2:25 Std. 
  • ▲
    Schwierigkeitsgrad: Mittel

  • ⚐
    Zurück zum Start: Ja
  • ↗
    Aufstieg: + 212 m
  • ↘
    Abstieg: - 210 m

  • ▲
    Höchster Punkt: 372 m
  • ▼
    Niedrigster Punkt: 232 m

Fotos

Beschreibung der Wandertour

Start: Wir beginnen unseren Rundweg auf dem Parkplatz des Deutschen Schuhmuseums in der Turnstraße 5 in Hauenstein.

(S/Z) Von hier aus gehen wir zur Turnstraße zurück und wandern diese nach rechts weiter. An der Kreuzung biegen wir nach links in die Burgstraße ein. An einer Gabelung nehmen wir den linken Zweig und befinden uns nun auf der Backelsteinstraße. Die Backelsteinstraße führt uns Richtung Süden ortsauswärts, vorbei an dem einen oder anderen wunderschön angelegten Garten.

(1) Hinter dem letzten Haus beginnt auf der rechten Seite der Wiesengrund, in dem sich der Altwiesenpark befindet. Hier biegen wir auf den Weg nach rechts ab, überqueren den Bach Queich und umrunden den Teich, indem wir uns vor diesem rechts halten und dann die zweite Abzweigung nach links nehmen.

Der Fußweg macht einen großen Bogen über die Altwiesen und überquert die Queich erneut. Gleich hinter dem Bach biegen wir nach rechts ab und gehen an der Straße (Backelsteinstr.) ebenfalls nach rechts weiter.

(2) Wir gehen am Parkplatz vorbei bis zum Wasgau Freibad. Hinter dem Gebäude befindet sich eine Einfahrt. Auf der gegenüberliegenden Seite führen auf dieser Höhe zwei Wege direkt nebeneinander in den Wald.

Wir nehmen den linken Pfad (Markierung Panoramaweg Hauenstein, P), der nach ein paar Metern nach links abbiegt und sich dann gemächlich den Hang hinaufzieht. An einer Gabelung nehmen wir den rechten Pfad weiter leicht bergauf und bleiben dann auf dem oberen Pfad. Nach etwa 400 m beschreibt der schmale Waldweg einen weiten Bogen nach rechts, an der folgenden Gabelung bleiben wir auf dem rechten Zweig um weiter geradeaus am Hang durch den Wald zu wandern.

(3) Nach etwa 300 m trifft der Pfad auf einen weiteren Weg. Hier biegen wir nach rechts und gleich nach rund 50m scharf nach rechts ab. Der Weg führt nun in entgegengesetzte Richtung weiter an der Flanke den Hang empor (Markierung Schusterpfad und Roter Punkt). Am Ende des Bergrückens macht der Weg einen Bogen nach links.

(4) Auf der rechten Seite geht ein Stichpfad ab zum Aussichtspunkt Kreuzelfelsen.

(5) Bereits vom Hauptweg aus gleich links daneben schon fast sichtbar befindet sich ein Felsblock in Form eines Tisches aus dem Untergrund herauserodiert ist (Tischfelsen). Zurück geht es auf dem Stichweg bis zum Hauptweg. Hier biegen wir nach rechts.

(6) Bereits 50 m später führt uns ein weiterer Stichweg nach rechts zum Kahlen Felsen, der einen wunderbaren Panoramablick gewährt.

Wir wandern die etwa 50 m wieder zurück zum Hauptweg und biegen dort nach rechts und gleich wieder rechts ab (Markierung roter Punkt und Schusterpfad). Der mit Kiefernnadeln überdeckte Pfad führt uns hoch auf dem Weimersberg nach etwa 300 m zum nächsten Highlight.

(7) Ein Hinweisschild zeigt nach rechts zum Dörreinfelsen, den wir über einen schmalen Pfad nach etwa 100 m erreichen. Hier sind zwar die Felsen und die Aussicht nicht so spektakulär wie bei den anderen Aussichtspunkten, etwas ganz Besonderes stellen allerdings die skurrilen knorrigen Kiefern dar, die hier oben auf dem Felsen wachsen. Es geht auf demselben Weg zurück und dann nach rechts weiter. Wir wandern auf der Markierung Roter Punkt und Schusterweg weiter über den bewaldeten Weimersberg.

(8) Knapp 300 m weiter ist wiederum ein Stichweg nach rechts ausgeschildert. Der sogenannte Backelstein oder Fliehburg Backelstein zieht sich über einen schmalen, aber gut begehbaren Felsrücken nach Südwesten. Wieder auf dem Hauptweg zurück geht es nach rechts weiter.

(9) Etwa 30 m später verlassen wir die Markierung Roter Punkt/Schusterweg, indem wir nach links abbiegen und nach 50 m wieder links auf den Hauensteiner Spazierweg abbiegen. Dieser führt uns auf einem schmalen Pfad an weiteren Sandsteinfelsen vorbei talwärts. An einer T-Kreuzung biegen wir nach rechts ab und gelangen bald an einen Zickzackkurs bergab.

(10) An dessen Anfang befindet sich der Wachtfels.

Wir passieren ein Gebäude am Hang und gelangen über einen weiteren Zickzackkurs an eine Gabelung, an der wir uns rechts halten und dann sofort nach links abbiegen. An der Weißenburger Straße angekommen biegen wir auf die Straße Am Weimersberg nach links ab und folgen deren Verlauf bis zur Turnstraße, die leicht nach rechts abgeht.

(S/Z) Nach knapp 200 m kommen wir zum Ausgangspunkt, dem Parkplatz am Schuhmuseum, an, von dem wir gestartet sind.

Ein Besuch im Schuhmuseum lohnt unbedingt, egal, ob vor oder im Anschluss an die Tour.

Wegpunkte

  1. S/Z : km 0 - alt. 243 m - Parkplatz Deutsches Schuhmuseum, Turnstraße
  2. 1 : km 0.85 - alt. 235 m - Altwiesenpark mit Weiher
  3. 2 : km 1.51 - alt. 253 m - Wasgau Freibad
  4. 3 : km 2.65 - alt. 308 m - Querweg
  5. 4 : km 3.11 - alt. 319 m - Aussichtspunkt Kreuzelfelsen
  6. 5 : km 3.18 - alt. 336 m - Tischfelsen
  7. 6 : km 3.33 - alt. 328 m - Kahler Felsen
  8. 7 : km 3.81 - alt. 333 m - Dörreinfelsen
  9. 8 : km 4.34 - alt. 344 m - Backelstein
  10. 9 : km 4.54 - alt. 360 m - Hauensteiner Spazierweg
  11. 10 : km 5.12 - alt. 327 m - Wachtfels
  12. S/Z : km 6.24 - alt. 243 m - Parkplatz

Hinweise

Der Rundweg führt zu großen Teilen durch die bewaldeten Anhöhen des Weimersberges südlich von Hauenstein. Zwar führt dieser auch an ein paar Straßen durchs Wohngebiet, diese sind jedoch nicht stark befahren. Außerdem lässt sich der eine oder andere Vorgarten bewundern, den die Anwohner liebevoll angelegt haben. Ansonsten lässt es sich in Ruhe und Abgeschiedenheit die wunderbare Felsenlandschaft im Dahner Felsenland beziehungsweise Wasgau erkunden.

Ausrüstung

  • die Tour führt an einigen Stellen über schmale, durchwurzelte oder steinige Pfade. Auch wenn es weder steil noch gefährlich ist, ist gutes Schuhwerk (am besten knöchelhohe Wanderschuhe) zu empfehlen.
  • bei Regen oder Nässe helfen Wanderstöcke, den rutschigen Wurzeln besser zu trotzen
  • die Tour ist wunderbar schattig und eignet sich damit auch für heiße Sommertage
  • bis auf Start/Ziel keine Einkehrmöglichkeiten, daher unbedingt genügend Getränke und einen Snack mitnehmen
  • nicht für Kinderwagen/Buggy oder Rollator/Rollstuhl geeignet
  • keine schwierigen Passagen, auch für Anfänger und Kinder ab dem Grundschulalter geeignet
  • Hunde im Naturschutzgebiet anleinen

Einen Besuch wert

Sehenswürdigkeiten

Einkehrmöglichkeiten

  • Hotel Hauensteiner Hof, Burgstr.18
  • Bäckerei im Edeka, Queichstr. 1
  • Weitere Einkehrmöglichkeiten im Ort

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