Es gibt feste Unterkünfte für diese Wanderung. Im Süden ist das Zelten im Nationalpark Gran Paradiso verboten. Man darf das Zelt nur einmal in Gressonney-Saint-Jean aufschlagen. Man muss den Bus nach La Thuile nehmen und dann direkt zur Deffeyes-Hütte gehen, da der Bus dort 2–3 km vorher hält.
Die Etappen im Süden mögen kurz erscheinen, aber es ist schwierig, die Etappen zu verkürzen, da man nicht zelten darf.
Die Wanderung im Süden absolviert man meist alleine, da dort nur wenige Menschen unterwegs sind. Die Ankunft in Cogne ist herrlich, denn dort erwartet einen ein wunderschönes Bergdorf. Zwischen Cogne und Lillaz muss man den Bus nehmen, da die Strecke entlang der Straße verläuft.
Wer wenig Zeit hat, kann den weniger interessanten Abschnitt zwischen Champorcher und Gressoney auf der Straße zurücklegen. Man kann zwischen Champorcher und Pont Saint-Martin per Anhalter gehen und dann den Bus von Pont Saint-Martin nach Gressoney Saint-Jean nehmen. Anschließend sollte man auf dem Campingplatz in Gressoney übernachten.
Im nördlichen Teil ändert sich die Landschaft komplett und man sieht den Grand Combin. Die Aufstiege sind zwar lang, aber weniger steil. Zu dieser Jahreszeit sind die Hütten leer, daher gibt es keine Probleme mit der Reservierung.
Tatsächlich besteht der Tor des Géants aus der Alta Via Nr. 2 im Süden und der Alta Via Nr. 1 im Norden. Wenn man früh morgens, gegen 6:30 Uhr, aufbricht, ist es möglich, bestimmte Etappen zu verkürzen. In den Cafés kann man sich über mögliche Unterkünfte erkundigen.
Achtung: Es handelt sich um eine anspruchsvolle Wanderung, auch wenn sie sehr gut markiert ist. Die Nutzung der VR-App ist mehr als empfehlenswert. Es gibt auch zahlreiche Hütten, Dörfer und Wohnhäuser, in denen man nach Wasser fragen kann.