Wir haben denGR® 54 in neun Etappen im Biwak und in vier Etappen in Hütten zurückgelegt.
Alle Biwakplätze in der Nähe der Hütten sind perfekt und manche sogar außergewöhnlich: Refuge de la Muzelle, Les Mouterres (gegenüber der Meije) und Vallonpierre.
Wasserstellen gibt es entlang des gesamten GR®.
Nehmt Kleidung für jedes Wetter mit, wir hatten Temperaturen über 25 °C, aber auch Minusgrade.
Wanderstiefel mit hohem Aufstieg, da die Etappen sehr felsig sind.
Achtung: Die meisten Pässe sind sehr felsig, mit Schiefer und Schiefergestein, und weisen starke Neigungen auf, die sowohl beim Aufstieg als auch beim Abstieg Aufmerksamkeit und Vorsicht erfordern: La Muzelle, L'Aup Martin, Le Pas de la Cavale, Vallonpierre.
Am Start der Etappe 11: Vallouise – Refuge de Le Pré de La Chaumette nehmen Sie den Shuttlebus, der Sie direkt zum Parkplatz Entre les Aigues bringt.
Der Shuttlebus fährt im Stadtzentrum vor dem Sportgeschäft ab; erkundigen Sie sich direkt in der Herberge „L'Aiglière“. So ersparen Sie sich die 7 km auf asphaltierten Straßen, bevor Sie eine der schwierigsten Etappen desGR® mit der Passage über den Aup Martin und den Pas de la Cavale in Angriff nehmen.
Wie bei allen Bergwanderungen sollten Sie ein Fernglas, eine Kamera, eine IGN-Karte und/oder den Wanderführer mitnehmen.
Auf unseren Bergtouren nehme ich immer ein 15 m langes Seil mit. Das macht den Rucksack zwar schwerer, aber ein Seil in den Bergen ist wie eine Schwimmweste auf dem Meer: Man kann nie vorsichtig genug sein.
Die Zahl der Unfälle und Todesfälle beim Bergwandern war in diesem Jahr sehr hoch.
Nachfolgend stelle ich euch eine Liste der Dinge zur Verfügung, die wir für unsere ersten Touren in unseren Rucksäcken dabei hatten; vielleicht hilft sie euch weiter:
Ausrüstung pro Person:
Wanderrucksack, zwei mit 70 l – meiner und der meiner Frau, Rucksackhülle x1
Schlafsack X1, Isomatte, selbstaufblasend oder aus Schaumstoff X1
Wanderschuhe 1 Paar, Wandersocken 2 Paar, Sandalen oder Flip-Flops 1 Paar
Unterwäsche x2
Freizeitshorts 1, Freizeit-T-Shirts 1
Wanderhose X1, Wander-T-Shirt(s) mit langen Ärmeln X1 und mit kurzen Ärmeln X2
3-in-1-Regenjacke X1, Beutel X1
Mütze X1, Handschuhe oder Fäustlinge X1, Kappe oder Hut X1
Stirnlampe X1, Rettungsdecke X2, Trinkflaschen X1, Trinkbeutel X1, Messer + Löffel 1, Mobiltelefon X1, Ladegerät X1, Wanderstöcke X1, Gummikappen für Wanderstöcke X1, Sonnenbrille
Persönliches Toilettenzubehör: Zahnbürste x1; Handtuch x1, Feuchttücher für die Damenhygiene.
Gemeinsame Ausrüstung:
Wanderzelt X1
Klebeband X1, Nadel und Faden X1, Sicherheitsnadeln X4, Feuerzeug X1, Müllsäcke oder Plastiktüten X2, Ersatzbatterien X1, IGN-Karte X1, TOPO-Führer, Kartenschutz X1, Kompass X1, Erste-Hilfe-Set X1, Schnürsenkel X2, Powerbank X3, Kugelschreiber X2, Notizbuch oder Papier X1, Kamera X1, Waschmittel X1, Bergseil X1, Karabiner X2.
Zahnpasta X1, Toilettenpapier X2, biologisch abbaubare Seife X1, Sonnencreme, Lippenbalsam X1, Kamm X1, Nagelknipser X1, Insektenschutzmittel X1.
Bargeld, Scheckheft X1, Kreditkarte X1.
Vor jeder Bergtour jedoch – Auszug aus dem Wanderbuch:
– Man schaut sich am Vortag die Wettervorhersage an und überprüft sie am Tag der Wanderung,
– man bricht gut ausgerüstet auf, d. h. mit gutem Schuhwerk – falls Sie dazu Informationen benötigen, könnte Ihnen die Lektüre dieses Artikels nützlich sein – und mit Ausrüstung gegen Kälte und/oder Regen, falls man dennoch von einem plötzlichen Wetterumschwung überrascht wird,
– man hat sich die Route im Vorfeld gut eingeprägt und hat die Karte, den Wanderführer oder die Route dabei, um die Markierungen vor Ort zu überprüfen,
– man schützt sich vor der Sonne (Sonnenbrille, Sonnencreme und Hut oder Mütze) und vor sichtbarem Licht, auch wenn es bewölkt ist,
– man vergisst nicht, Wasser (mindestens 1,5 l pro Person) und etwas zu knabbern für den Fall von Heißhunger mitzunehmen,
– zögert nicht, umzukehren, wenn es nicht gut läuft. Kein Heldentum.