Um und über den Hohbühl

Einen besonders eindrucksvollen Überblick über die Vielfalt der schönen Landschaft in der Umgebung des Wanderheims „Berglusthaus“ vermittelt bereits die Rundwanderung um den Hohbühl, da man vom Wanderweg aus eine herrliche Aussicht auf die Anhöhen des Mittleren und des Südlichen Schwarzwalds erhält sowie auf das Oberrheintiefland mit der Breisgauer Bucht und auf die Vogesen.

Details

Nr.52738423
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  • Zu Fuß
    Aktivität: Zu Fuß
  • ↔
    Distanz: 2,19 km
  • ◔
    Durchschnittliche Dauer: 0:45 Std. 
  • ▲
    Schwierigkeitsgrad: Leicht

  • ⚐
    Zurück zum Start: Ja
  • ↗
    Aufstieg: + 55 m
  • ↘
    Abstieg: - 48 m

  • ▲
    Höchster Punkt: 869 m
  • ▼
    Niedrigster Punkt: 824 m

Beschreibung der Wandertour

Start: Berglusthaus, 79283 Bollschweil – St. Ulrich
Zufahrtsweg Freiburg – Merzhausen – Au – Sölden – St. Ulrich

(S/Z) Die Wanderung beginnt am Wegweiser des Schwarzwaldvereins „Berglusthaus“ (831 m) oberhalb des Wanderheims. Wir nehmen die Route auf der geteerten Straße nach rechts (Osten) zum Wegweiser „Am Hohbühl“ (852 m, Wegzeichen gelbe Raute).

(1) Dort biegen wir nach links ab auf den Hohbühl-Rundweg. Der leicht ansteigende Feldweg führt in nördlicher Richtung entlang von Wiesen und Weiden. Wegen seines herrlichen Rundblicks wird er auch als „Unterer Panoramaweg“ bezeichnet. Der Wanderweg erreicht schließlich die Fußzone des Geißenfelsen, der heute von einem Wäldchen umgeben ist. Unterhalb des etwa 20 m hohen Felsens liegen Gesteinsbrocken und Blöcke, die vor langer Zeit herabgestürzt sind.

(2) Beim Wegweiser „Am Geißenfelsen“ (855 m) trifft der Wanderweg auf die geteerte Straße. Hier biegen wir rechts ab und nehmen die Route in Richtung Eckewitti. Das Gebäude auf der rechten Seite am Fuße des Geißenfelsens ist der "Fridlihof im Vogtsäckerle" (Haus-Nr. 26), dessen Ökonomieteil nach Einstellung des landwirtschaftlichen Betriebs zu Wohnzwecken umgebaut wurde.

Hinter dem Anwesen hört die geteerte Straße auf, und es beginnt ein befestigter Feldweg. Linker Hand liegen die Mauerreste des 1966 abgebrannten „Äckerlehofs“ (Haus-Nr. 27). Rechter Hand des Weges tauchen unter hohem Baumbestand zwei Ferienhäuser auf.
Die ältere Hütte am Nordende des umzäunten Geländes war das erste Wanderheim des Touristenvereins „Berglust“. Hinter dem Holzzaun zweigt der Hohbühl-Rundweg ab (s. Schild), der als „Oberer Panoramaweg“ den Gipfel erschließt.

(3) Unsere Wanderroute führt jedoch weiter zum Wegweiser „Eckewitti“ (860 m). Hier stoßen wir auf den regionalen Wanderweg (blaue Raute), der vom Parkplatz Gerstenhalm über Gießhübel zum Schauinsland bzw. als Zugang zum Westweg (rote Raute) führt. Der Wegabschnitt am Hohbühl wird auf Wanderkarten als (Ecke-)Wittiweg bezeichnet.

Entlang dieses häufig begangenen Wegs befinden sich etliche Aussichtspunkte mit herrlichem Blick auf die benachbarten Einzelhöfe, nach Horben, ins Bohrertal sowie zum Kandel und zum Schauinsland.

(4) Einen einmaligen Überblick erhalten wir nochmals an der Wegspinne der Eduardshöhe (Wegweiser „Eduardshöhe“, 859 m).
Sie ist benannt nach Eduard Fauler (1819-1882), der von 1859 bis 1871 Bürgermeister von Freiburg war. Lange Zeit verlief über die Eduardshöhe die einzige Post-Verbindung zwischen dem Rheintal und dem Wiesental. Sie führte über Horben, Gerstenhalm, Eduardshöhe, Gießhübel und Halde zum Notschrei und von dort weiter nach Todtnau.

Am Wegweiser „Eduardshöhe“ biegt die Wanderroute nach rechts (Westen) in Richtung Berglusthaus ab (Wegzeichen gelbe Raute). Er verläuft unterhalb des Hohbühls zum Wegweiser „Am Hohbühl“ (852 m), wo der untere Panoramaweg in Richtung Geißenfelsen abzweigt. Auffallend ist der Gegensatz zwischen den weitgehend waldfreien und mit Grünland bedeckten Hängen des Hohbühls und dem steilen und bewaldeten Abfall zum Möhlintal .

(1) Auf der geteerten Straße geht es weiter zum Ausgangspunkt am Wanderheim (S/Z).

Wegpunkte

  1. S/Z : km 0 - alt. 824 m - Wegweiser „Berglusthaus“
  2. 1 : km 0.18 - alt. 844 m - Wegweiser „Am Hohbühl“
  3. 2 : km 0.5 - alt. 863 m - Wegweiser „Am Geißenfelsen“
  4. 3 : km 0.74 - alt. 862 m - Wegweiser „Eckewitti“
  5. 4 : km 1.47 - alt. 857 m - Wegspinne der Eduardshöhe
  6. S/Z : km 2.19 - alt. 825 m - Wegweiser „Berglusthaus“

Hinweise

Variante: Zu empfehlen ist auch ein Aufstieg zum Gipfel des Hohbühls auf dem markierten Hohbühl-Rundweg (Oberer Panoramaweg). Der Einstieg kann entweder von der Abzweigung südlich des Wegweisers „Eckewitti“ (860 m) aus erfolgen oder an der Eduardshöhe.
Über die Rundwanderwege, die wie am Panoramaweg entlang der ehemaligen Allmendweiden verlaufen, erreicht man den weithin sichtbaren und auf Wanderkarten verzeichneten Wasserbehälter (Wbh). Er wurde 1961 als
Hochbehälter erbaut und speichert bzw. bereitet das Quellwasser auf, das vom Westabfall des Schauinslands aus fast 900 m Höhe stammt. Diese Anlage gewährleistet die eigenständige Trinkwasserversorgung für die Teilgemeinde St. Ulrich. Vom Wasserbehälter führt ein Wiesenpfad hinauf zum Gipfel des
Hohbühls. Nahe des trigonometrischen Punktes (bei 895.5 m ü. NN) steht ein Gedenkstein für Jan Florian Frank (Auer), der 1988 in jungen Jahren tödlich verunglückte. Ebenfalls fällt auf dem Gipfel ein alter Grenzstein auf. Er
kennzeichnet die Gemarkungsgrenze zwischen den Gemeinden Bollschweil (Ortsteil St. Ulrich ) und Horben, die hier über den Hohbühl verläuft und durch historische Grenzsteine und einen durchgehenden Steinwall im Gelände gut zu verfolgen ist (Abb. 35). Die Gemarkungssteine tragen auf der einen Seite die Buchstaben G H (für Gemeinde Horben), auf der anderen S U (für St. Ulrich). Der Grenzwall ist von Zwerg- und Dornsträuchern überwachsen (u. a. Heidelbeere, Brombeere, Himbeere) und stellenweise von hohen Büschen und Bäumen (u. a.
Vogelbeerbaum, Vogelkirsche, Schwarzer Holunder, Bergahorn) bestanden. Zu genießen ist auf der Gipfelfläche vor allem der weitreichende Rundblick über die herrliche Landschaft.

Quelle: Festschrift zum 90-jährigen Bestehen des Wanderheims "Berglusthaus"

Einen Besuch wert

Schöne Aussichtspunkte auf die benachbarten Einzelhöfe, nach Horben, ins Bohrertal sowie zum Kandel und zum Schauinsland.

Vom Hohbühl (Variante beschrieben in der Rubrik "Nützliche Informationen") hat man einen tollen Panormablick auf die Oberrheinebene und die Vogesen

Wanderheim Berglusthaus (nicht bewirtschaftet, kalte Getränke) (S/Z)

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