Start: Berglusthaus, 79283 Bollschweil – St. Ulrich
Zufahrtsweg Freiburg – Merzhausen – Au – Sölden – St. Ulrich
(S/Z) Die Wanderung beginnt am Wegweiser des Schwarzwaldvereins „Berglusthaus“ (831 m) oberhalb des Wanderheims. Wir nehmen die Route auf der geteerten Straße nach rechts (Osten) zum Wegweiser „Am Hohbühl“ (852 m, Wegzeichen gelbe Raute).
(1) Dort biegen wir nach links ab auf den Hohbühl-Rundweg. Der leicht ansteigende Feldweg führt in nördlicher Richtung entlang von Wiesen und Weiden. Wegen seines herrlichen Rundblicks wird er auch als „Unterer Panoramaweg“ bezeichnet. Der Wanderweg erreicht schließlich die Fußzone des Geißenfelsen, der heute von einem Wäldchen umgeben ist. Unterhalb des etwa 20 m hohen Felsens liegen Gesteinsbrocken und Blöcke, die vor langer Zeit herabgestürzt sind.
(2) Beim Wegweiser „Am Geißenfelsen“ (855 m) trifft der Wanderweg auf die geteerte Straße. Hier biegen wir rechts ab und nehmen die Route in Richtung Eckewitti. Das Gebäude auf der rechten Seite am Fuße des Geißenfelsens ist der "Fridlihof im Vogtsäckerle" (Haus-Nr. 26), dessen Ökonomieteil nach Einstellung des landwirtschaftlichen Betriebs zu Wohnzwecken umgebaut wurde.
Hinter dem Anwesen hört die geteerte Straße auf, und es beginnt ein befestigter Feldweg. Linker Hand liegen die Mauerreste des 1966 abgebrannten „Äckerlehofs“ (Haus-Nr. 27). Rechter Hand des Weges tauchen unter hohem Baumbestand zwei Ferienhäuser auf.
Die ältere Hütte am Nordende des umzäunten Geländes war das erste Wanderheim des Touristenvereins „Berglust“. Hinter dem Holzzaun zweigt der Hohbühl-Rundweg ab (s. Schild), der als „Oberer Panoramaweg“ den Gipfel erschließt.
(3) Unsere Wanderroute führt jedoch weiter zum Wegweiser „Eckewitti“ (860 m). Hier stoßen wir auf den regionalen Wanderweg (blaue Raute), der vom Parkplatz Gerstenhalm über Gießhübel zum Schauinsland bzw. als Zugang zum Westweg (rote Raute) führt. Der Wegabschnitt am Hohbühl wird auf Wanderkarten als (Ecke-)Wittiweg bezeichnet.
Entlang dieses häufig begangenen Wegs befinden sich etliche Aussichtspunkte mit herrlichem Blick auf die benachbarten Einzelhöfe, nach Horben, ins Bohrertal sowie zum Kandel und zum Schauinsland.
(4) Einen einmaligen Überblick erhalten wir nochmals an der Wegspinne der Eduardshöhe (Wegweiser „Eduardshöhe“, 859 m).
Sie ist benannt nach Eduard Fauler (1819-1882), der von 1859 bis 1871 Bürgermeister von Freiburg war. Lange Zeit verlief über die Eduardshöhe die einzige Post-Verbindung zwischen dem Rheintal und dem Wiesental. Sie führte über Horben, Gerstenhalm, Eduardshöhe, Gießhübel und Halde zum Notschrei und von dort weiter nach Todtnau.
Am Wegweiser „Eduardshöhe“ biegt die Wanderroute nach rechts (Westen) in Richtung Berglusthaus ab (Wegzeichen gelbe Raute). Er verläuft unterhalb des Hohbühls zum Wegweiser „Am Hohbühl“ (852 m), wo der untere Panoramaweg in Richtung Geißenfelsen abzweigt. Auffallend ist der Gegensatz zwischen den weitgehend waldfreien und mit Grünland bedeckten Hängen des Hohbühls und dem steilen und bewaldeten Abfall zum Möhlintal .
(1) Auf der geteerten Straße geht es weiter zum Ausgangspunkt am Wanderheim (S/Z).