Eine gute körperliche Vorbereitung sowie ein GPS-Gerät (oder die Visorando-App) werden empfohlen.
Im Ossau-Tal gehen Sie auf der D934 am Dorf Laruns vorbei, dann an den Weilern Eaux-Chaudes und Gabas. Erreichen Sie den Lac de Fabrèges und gehen Sie weiter in Richtung Pourtalet. Kurz vor dem Pass parken Sie auf einem Parkstreifen entlang und links der D934, am Ort „La Cabane de l’Araille“ (auch bekannt als: „Parking d’Anéou“).
(H/R) Der Start der Wanderung erfolgt direkt in der Mitte des Parkplatzes, auf dem gegenüberliegenden Seitenstreifen der D934, auf einem Weg, der in der Regel von November bis März vollständig mit Schnee bedeckt ist.
Halten Sie sich in Richtung des imposanten, U-förmigen Gebäudekomplexes (Pastoralzentrum), auf den der Weg zulauft. Lassen Sie dieses Pastoralzentrum links liegen, wenn Sie an eine Weggabelung gelangen.
(1) Biegen Sie an der Weggabelung schnell rechts ab in Richtung Nordwesten. Überqueren Sie eine Fußgängerbrücke über den Bach Lalagüe und lassen Sie das Ende des Weges, der zur Hütte „Cabane de Houns de Gabès“ führt, rechts liegen. Gehen Sie weiter in Richtung Nordwesten und beginnen Sie den Aufstieg in die verschneiten Almen des Kar d’Anéou, auf der blauen Winterroute der IGN-Karte. Der Pic de Peyreget ist der imposante Felsmassiv direkt vor einem. Den Pic du Midi d’Ossau sieht man dann nicht mehr. Auf 2050 m sollte man den Hügel auf der Höhe 2116 lieber links als rechts umgehen, da der Hang dort weniger steil ist. So erreicht man den Col de l’Iou (2194 m).
In der Regel gibt es bis dorthin (zumindest) Spuren von Skifahrern oder Schneeschuhwanderern, sofern es in der Nacht nicht geschneit hat. Der Pic du Midi d'Ossau offenbart sich hier fast vollständig auf seiner Südwestseite. Von dort aus betritt man ein Gebiet mit unberührten und völlig abgelegenen Landschaften.
(2) Umgehen Sie den Pic Peyreget im Westen und Nordwesten, wobei Sie ihn rechts liegen lassen. Steigen Sie nicht wie auf dem Sommerweg zum Lac de Peyreget hinab, sondern nehmen Sie stattdessen Kurs auf Nord-Nordost zu einem felsigen Bergrücken, um diesen zu erreichen.
(3) Umrunden Sie diesen Felsgrat links, bevor Sie genau nach Osten abbiegen und die Rinne zwischen dem Peyreget und dem Pic du Midi d’Ossau hinaufsteigen. Sie durchqueren ein Felschaos, in dem man häufig Schneebrücken über Mooren findet (Vorsicht vor Einstürzen am Rand der Felsen). Man passiert die beiden kleinen, verschneiten Seen, vorzugsweise in der Mitte oder indem man sie rechts in der Nähe liegen lässt, und den dritten kleinen See auf 2.159 m, den man weit rechts liegen lässt. Anschließend geht es am Fuße eines imposanten Felsmassivs auf der linken Seite vorbei, das auf 2.316 m gipfelt und dessen Felsen vollständig von der Erosion geformt wurden. Über einen ziemlich langen, unwegsamen Steilhang erreicht man den Col de Peyreget auf 2.380 m Höhe.
(4) Plötzlich erblickt man in der Ferne die Bergkämme. Die Aussicht ist atemberaubend … aber es geht noch weiter!
Das imposante Massiv des Pic du Midi d’Ossau ist ganz nah… Blick auf den verschneiten See und die Pombie-Hütte, 350 m tiefer gelegen. Man hält Kurs nach Süden über den Felsgrat, der mit relativ sanftem Gefälle zum Gipfel führt.
(5) Man erreicht den Gipfel des Pic Peyreget (2.487 m). Die Landschaft ist nicht mehr nur bemerkenswert, sie ist außergewöhnlich: 360°-Panorama mit dem Pic du Midi d’Ossau im Norden, den Ayous-Seen und den sie überragenden Gipfeln im Nordwesten, der Grenzkette im Süden mit den spanischen Gipfeln, dem Balaïtous im Osten und – überall – der Weite der verschneiten Pyrenäen..... Beim Abstieg einen ganz in der Nähe im Osten gelegenen Vorgipfel erklimmen,
(6) Von dort aus hat man einen freien Blick auf die Pombie-Hütte. Man folgt in etwa der Route des Hinwegs, um den Col de Peyreget zu erreichen.
(4) Gehen Sie am höchsten Punkt des Passgrats nach Norden.
(7) Werfen Sie (nur mit dem Blick) einen Blick hinunter in die Abfahrtsrinne, die rechts in Richtung Grande Raillère de Pombie verläuft und zum Couloir de la Weggabelung des Pic du Midi d’Ossau führt. Kehren Sie zum Pass zurück.
(4) Auf dem mäßig steilen Abstieg genau nach Osten gehen. Falls keine Spuren zu sehen sind, die Refuge de Pombie als Ziel im Blick behalten und über Hügel und Mulden hinweg Seen und Felsbarrieren umgehen. Die Route dieser Tour stellt somit keine Gefahr dar. Die Refuge de Pombie erreichen.
(8) Gehen Sie genau nach Süden in Richtung Col du Soum de Pombie, der durch ein Hinweisschild gekennzeichnet ist. Um den Pass zu überqueren, müssen Sie die 75 m Höhenunterschied überwinden. Erreichen Sie den Col du Soum de Pombie, der nur sehr schwach markiert ist.
(9) Steigen Sie den Südhang des Passes hinab, über die verschneiten Hänge, und orientieren Sie sich dabei am Sommerweg, falls die Schneedecke nicht zu dick ist. In mehreren Serpentinen geht es in der Nähe der Cabane de Sénescau vorbei, dann zurück zum Bach Lalagüe in der Nähe der Cabane de Houns de Gabès; den Bach überqueren und den Weg des Hinwegs wieder aufnehmen, um zum Parkplatz zu gelangen (S/Z).