Die Beschreibung bezieht sich auf eine Wanderung, die zu zweit zu Beginn der Winterzeit (Anfang Dez. 2022) bei geringer, alter Schneedecke und sukzessivem Schneeschmelzen unternommen wurde.
Zwischen (S/Z) und (1) ist die Spur, auch wenn sie schneebedeckt ist (10 cm), sehr gut sichtbar. Ab (1) sind keine Spuren, keine Wege und keine Markierungen mehr zu sehen! Der Großteil der Route folgt der Beschreibung, ergänzt durch eine GPS-Spur oder sogar durch die Spuren früherer Skifahrer oder Schneeschuhwanderer.
Begeben Sie sich nur auf diese Tour, wenn Sie über fundierte Kenntnisse im Umgang mit Schneeschuhen oder Tourenskiern sowie Steigeisen und Eispickel verfügen. Diese Tour kann auch im Sommer unternommen werden, wobei man im Wesentlichen derselben Route folgt und sich – soweit möglich – auf den Pisten und Wegen hält, die dann überall gut sichtbar sind.
Parkplatz am Start
Der Parkplatz befindet sich auf der linken Seite, während man zum Pourtalet aufsteigt. Bei Schnee auf der Straße ist der Unterschied zwischen der gestrichelten Mittellinie und der Seitenmarkierung nicht gut zu erkennen. Wenn es sehr früh am Morgen ist, ist der Parkplatz möglicherweise noch nicht geräumt. Achten Sie daher darauf, einen Parkplatz zu wählen, der den Verkehr nicht behindert.
Angegebene Zeit
Ich habe diese Strecke mit Schneeschuhen in 5,5 Stunden zurückgelegt, einschließlich Pausen und Picknick, nachdem ich um 10 Uhr vom Parkplatz aufgebrochen war. Das ist eine realistische Zeitangabe. Rechnen Sie mit 5 bis 6 Stunden. Achtung, im Winter wird es schnell dunkel!
Im Sommer kann man mit 4,5 bis 6 Stunden rechnen.
Schwierigkeitsgrad
Ich habe den Schwierigkeitsgrad als „schwer“ eingestuft, da es vor dem Pass steile Passagen gibt (3) und die Strecke insgesamt nicht markiert ist. Es handelt sich um eine mäßig anspruchsvolle und nicht sehr komplizierte Tour. Die Strecke ist weder besonders lang noch weist sie einen großen Höhenunterschied auf.
Im Sommer ist der Schwierigkeitsgrad „mittel“.
Der IBP-Index (automatisches Bewertungssystem für den Schwierigkeitsgrad einer Route) beträgt ... HKG, was einer „Schwierigen“ Route für einen Wanderer mit „mittlerer“ körperlicher Verfassung entspricht.
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Wasserstellen__
- Im Winter bei Schnee können Bäche ohne große Gefahr als Wasserstellen genutzt werden. Planen Sie jedoch 1 Liter kaltes Wasser pro Person und 1 Liter warmes Wasser in einer Thermosflasche pro Person ein.
- Im Sommer sollten 2,5 Liter pro Person eingeplant werden.
Unterkünfte
Im Notfall kann man in allen Hütten der Umgebung Unterschlupf finden.
Ausrüstung
- Im Sommer sollte man die übliche Ausrüstung für Hochgebirgswanderungen mitnehmen: Wanderschuhe, geeignete Kleidung, Regenbekleidung, Wasser, Verpflegung, Rettungsdecke, Messer, Kompass, Karte, Pfeife.
- Im Winter bei Schnee sind zusätzlich unbedingt Schneeschuhe, ein Paar Stöcke, Gamaschen, Sonnencreme, Lippenbalsam, ein GPS-Gerät oder die Visorando-App auf dem Smartphone, Handschuhe, geeignete warme Kleidung, eine Thermoskanne mit einem Heißgetränk, eine Mütze sowie eine für die Sonneneinstrahlung auf dem Schnee geeignete Sonnenbrille mitzunehmen. Manche nehmen zusätzlich ein Lawinenverschüttetensuchgerät (LVS), eine Schaufel und eine Sonde mit. Steigeisen und Eispickel sind nicht immer unverzichtbar, sollten aber mitgenommen werden.
Besucherzahlen
- Im Winter bei Schnee ist es selten, dass man den ganzen Tag alleine unterwegs ist, je nach gewähltem Tag und Wetter.
- Im Sommer sind die Routen im Kar d'Anéou sehr stark frequentiert.
Unabhängig von der Jahreszeit sollten Sie nicht vergessen, Ihre Angehörigen über Ihre genaue Route zu informieren und sie per SMS oder Telefon über etwaige Änderungen auf dem Laufenden zu halten.
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Schneeschuhe + Stöcke oder Steigeisen + Stöcke oder Steigeisen + Eispickel__
Mitten im Winter kann es morgens einfacher sein, Steigeisen zu tragen als Schneeschuhe oder Skier. Das Gehen mit Steigeisen ist nämlich fast identisch mit dem Gehen in Wanderschuhen, mit dem Vorteil, dass man kleine ebene Stellen oder kleine vereiste Anstiege und vor allem enge, schräge Passagen auf hartem oder vereistem Schnee gefahrlos überwinden kann.
Wenn man die Steigeisen auf ebenem Gelände oder leichten Hängen anlegt, behält man die Stöcke bei. Sobald die Steigung 15 bis 20 % übersteigt, werden Schneeschuhe und Stöcke verstaut und sicher am Rucksack befestigt, und man benutzt den Eispickel. Der Umgang mit dem Eispickel erfordert ein gutes Maß an Übung, insbesondere bei Stürzen oder beim Abstieg.
Bergwetterbericht von Météo-France und Lawinenrisikobericht (BRA oder BERA)
Informieren Sie sich über die Wettervorhersagen, insbesondere über den Schnee- und Lawinenbericht von Météo-France für das Aspe-Ossau-Massiv in den Pyrenäen-Atlantiques.
Lawinengefährdete Stellen
Die unmittelbare Nordostwand des Canaourouye ist als lawinengefährdet bekannt. Der Hang ist dort sehr steil, man sollte ihn meiden. Seien Sie jedoch auch an der Nordwand des Pic de Canaourouye wachsam.
Wenn Sie auf Ihrer Route oder auf der verwendeten Karte Fehler bei der Markierung oder der Ortsnamengebung feststellen oder ..., können Sie als Mitwirkender diese melden:
- Fehler bei der Markierung, Sicherheitsprobleme, Nutzungskonflikte, Umwelt: hier
- Fehler in der Kartografie, Ortsnamen: hier