Hinweis: Da die Wanderung ab dem Ouillon (5) auf einer nicht markierten Route verläuft, helfen die Fotos dabei, die wichtigsten Passagen zu erkennen.
(H/R) Vom Parkplatz aus der asphaltierten Straße in Richtung Süden nach Namière folgen, die nach einer ersten Haarnadelkurve an einer Schranke endet. Die Schranke passieren und eine zweite Haarnadelkurve nehmen.
(1) Weniger als 100 m hinter dieser biegen Sie links in einen Hohlweg ein. Dieser von Bäumen gesäumte Weg führt geradeaus den Hang in östlicher Richtung hinauf und kreuzt bald einen befahrbaren Weg; diesem folgen Sie nach links, um in nordöstlicher Richtung zu den Combes hinaufzusteigen.
(2) In Les Combes kreuzt die Route eine weitere, von links kommende Forststraße. Gegenüber dieser und auf der rechten Seite führt ein recht steiler Querschnitt im Aufstieg; diesem folgen Sie knapp 200 m lang, zunächst in Richtung Süden, dann in Richtung Osten.
(3) An der ersten Kreuzung mit einem weiteren Holzabfuhrweg den rechten Weg nehmen, der genau nach Süden in den Wald hinaufführt. Nach einer kurzen Ebene geht der Holzabfuhrweg in einen schmalen, aber gut markierten Pfad über. Nach einigen Serpentinen ist dieser Pfad mit blauen Punkten markiert. So gelangt man zum Fuß des „Pas du Sappey“.
(4) Der Pass ist mit alten blauen und lachsfarbenen Markierungen gekennzeichnet; ein Baum auf der rechten Seite trägt die Nummer 22 (siehe Fotos). Diese Passage besteht aus feuchtem Fels, aber ein Schnellkarabiner an einem Bolzen oben am Pass ermöglicht es, weniger geübte Personen zu sichern. Der Pfad führt bis zum Kamm des „Rocher de l’Église“, der durch einen Steinhaufen gekennzeichnet ist. Biegen Sie links ab, um dem Verlauf dieses Kamms in Richtung Nord-Nordost zu folgen, dabei stets den blauen Markierungen.
(5) Man erreicht den „Ouillon“, einen markanten, isolierten Pfeiler, dessen Spitze durchbohrt ist (siehe Fotos). Bleiben Sie dort oder kehren Sie, falls Sie den „Ouillon“ bewundert haben, auf den Kamm zurück, um schließlich in einem Kalkstein-Geröllfeld unterhalb der Westflanke des Südgrats des „Rocher de Chalves“ anzukommen. Dieses Geröll 50 m überqueren, bis man an eine Stelle gelangt, an der die Felsen von Gras durchsetzt und leicht zu erklimmen sind (siehe Fotos zur Orientierung). Wenn man sich anseilen möchte, sollte man dies hier tun und die Wanderstöcke im Rucksack verstauen.
Klettern Sie diese einfachen Felsen (2) hinauf, um auf den Grat zu gelangen und auf die Ostseite zu wechseln. Von hier aus ist die Route eindeutig und führt entlang des Grats bis zu einem Steinhaufen, der das Ende der schwierigen Stellen markiert. Entlang des gesamten Grats sollte man sich hauptsächlich auf der Ostseite und nahe am Grat halten, außer um einige große Felsblöcke oder Sträucher zu umgehen, die den Weg manchmal versperren.
Am Steinhaufen Gurt und Seil verstauen, die Wanderstöcke jedoch im Rucksack lassen, da man gelegentlich die Hände benutzen muss. Weiter auf dem Kamm in Richtung Norden über die Zwischengipfel bis zum Hauptgipfel des Rocher de Chalves (1844 m).
(6) Am Gipfel zweigt ein Weg nach Norden unterhalb der Westwand ab, der nach einer Haarnadelkurve schnell nach genau Westen abbiegt. Dieser Weg ist gelb markiert. Er führt über einen grasbewachsenen Sattel hinunter und mündet in den „Sentier des Bannettes“.
(7) Biegen Sie links in Richtung Süd-Südwest auf den gelb markierten „Sentier des Bannettes“ ab. Bleiben Sie auf diesem Weg bis zum Parkplatz und folgen Sie dabei den Wegweisern nach „Les Combes“ und dann nach „Namières“; der Weg geht in einen recht breiten Waldweg über, der große Serpentinen beschreibt.
(8) Es ist auch möglich, den Wegen zu folgen, die diese Serpentinen entlang der Grenzen der Waldparzellen abkürzen (durchgezogene hellgrüne Linien auf den IGN-Karten). Diese Option ist auf der Route eingezeichnet.
(9) In Les Combes angekommen, geht es rechts weiter auf einem asphaltierten Weg entlang eines Baches zurück zum Parkplatz (S/Z)
