Berge am Fluss, Neckarsteinach

Diese Wanderung verläuft von der "Vier-Burgenstadt" Neckarsteinach in das malerische Dorf Dilsberg, das sich seinen mittelalterlichen Charme mit der Burganlage und den verwinkelten Gassen erhalten hat. Im weiteren Wegverlauf passieren wir Mückenloch und wandern durch das Naturschutzgebiet Sotten und durch Haag nach Schönbrunn. Die Tour findet ihr Ende in Hirschhorn, wo wir die Möglichkeit haben, die gut erhaltene Burganlage Hirschhorn zu besichtigen.

Details

Nr.109420802
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Letzte Bewertung:
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  • Zu Fuß
    Aktivität: Zu Fuß
  • ↔
    Distanz: 22,93 km
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    Durchschnittliche Dauer: 8:20 Std. 
  • ▲
    Schwierigkeitsgrad: Schwer

  • ⚐
    Zurück zum Start: Nein
  • ↗
    Aufstieg: + 632 m
  • ↘
    Abstieg: - 633 m

  • ▲
    Höchster Punkt: 474 m
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    Niedrigster Punkt: 116 m

Beschreibung der Wandertour

Start: Bahnhof in Neckarsteinach

(S/Z) Am Bahnhof in Neckarsteinach wenden wir uns nach rechts und wandern am Neckar entlang, bis wir die Möglichkeit haben, den Fluss auf der nahen Schleuse zu überqueren.

(1) Hinter der Schleuse beginnt ein Waldpfad, der anfänglich nach links und anschließend in steilen Kehren bergauf in den malerischen Ort Dilsberg führt. An der Wegkreuzung "Burgsteige" halten wir uns links und folgen weiter dem Waldpfag.

(2) Oben angekommen, gehen wir kurz nach rechts und gleich wieder nach links in die "Untere Straße" und laufen bis zu einer T-Kreuzung weiter.

(3) Wir wandern in Dilsberg die Straße „An der Stiege“ entlang, die an einer Abzweigung links in den Bannholzweg übergeht. Am Ende des Weges findet sich eine Kreuzung, hier biegen wir nach links in das „Schänzel“.

(4) Die kleine Straße teilt sich schließlich und wir wählen die linke Fahrstraße in den Wald hinein. Nach einer Weile im schattigen Wald erreichen wir eine Gabelung mit einem Ziegengehege auf der rechten Seite.

(5) Hier biegen wir erneut nach links in den Wald hinein. Nun geht es weiter bergab und unmittelbar, nachdem der Wald sich lichtet, können wir einen schönen Ausblick auf das nördlich gelegene Mückenloch genießen.

(6) An der folgenden Kreuzung begeben wir uns kurz auf die Landstraße und sogleich nach halblinks auf den Feldweg in Richtung des ausgeschilderten Reitplatzes. Wir bleiben auf dem Weg und durchqueren das Naturschutzgebiet Sotten, bis wir die Wegekreuzung am Steinernen Tisch (322 m ü.NN) erreichen.

(7) Weiter geht es auf dem Mittlerer-Hohe-Buche-Weg links neben der Hütte.

(8) Wir treffen auf eine Landstraße, der wir folgen und kurze Zeit später nach rechts Richtung Haager Mühle in den Wald einbiegen.

(9) Wir folgen dem ausgeschilderten H 1 durch die Haager Mühle, weiter in einer Rechtskurve am Waldrand entlang, bis wir nach links in einen Weg einbiegen. Bei den ersten Häusern biegen wir links ab und gleich wieder rechts am Bach entlang in die Ortsmitte von Haag bis zur Heidelberger Straße.

(10) Wir folgen der Straße nach rechts und weiter rechts in den Kirchweg steil bergauf, vorbei an dem romantischen Haager Bergkirchlein und der naturnah gestalteten Denkmalanlage und dann links in den Mannbachweg. Nach der Rechtskurve biegen wir links ab und laufen am Waldrand weiter nach rechts. Bei der nächsten Möglichkeit gehen wir links und folgen dem H 1.

(11) Wir folgen dem H1 bis wir die Kreisstraße und später die Landstraße (L595) queren.

(12) Wir biegen rechts ab, verlassen den H 1 und gehen parallel zur Landstraße Richtung Schönbrunn.

(13) Wir biegen links ab und auf der Schwannheimer Straße gelangen wir in den Ort hinein. Wir gehen rechts in die Hauptstraße und folgen dieser in der Linkskurve, links in das Rinnengässel und weiter links auf den Aueweg. Geradeaus geht es in die Herdestraße und weiter auf die Hauptstraße.

(14) Am kleinen „Kircherl“ in dem Dorf wenden wir uns nach links und verlassen den Ort auf der Hainbuchenstraße. Wir wählen die zweite Abbiegung nach rechts und laufen leicht abwärts an Feldern vorbei in den bereits sichtbaren Wald des Hirschhornberges.

(15) Die Route trifft auf eine Forststraße, in die wir links einbiegen, um kurz danach rechts hinunter, Hang abwärts, zu gehen. Wir schreiten nun über den Hirschhornberg. Wir halten uns zweimal links und folgen kurz der Hirschhorner Straße, bevor es scharfrechts auf die ausgeschilderte Alte Hirschhorner Steige geht.

(16) Dieser Pfad leitet uns immer geradeaus direkt nach Hirschhorn, wo wir links den Neckar auf der Schleuse überqueren.

(17) Nach der Schleuse geht es nach links (Süden) durch den kleinen Ort hindurch in Richtung des ausgeschilderten Bahnhofes. Wir überqueren die Hauptstraße und folgen gegenüber der Neckarsteinacher Straße zum Bahnhof, um unseren Rückweg nach Neckarsteinach anzutreten.(S/Z)

Wegpunkte

  1. S : km 0 - alt. 127 m - Bahnhof Neckarsteinach
  2. 1 : km 0.67 - alt. 123 m - Dem Waldpfad nach links folgen
  3. 2 : km 1.8 - alt. 287 m - Dilsberg
  4. 3 : km 2.11 - alt. 291 m - Rechts der Straße „An der Stiege“ folgen
  5. 4 : km 2.91 - alt. 259 m - Fahrstraße in den Wald folgen
  6. 5 : km 4.04 - alt. 291 m - Links an der Kreuzung mit dem Ziegengehege
  7. 6 : km 4.77 - alt. 246 m - Kurz auf die Landstraße, dann halblinks
  8. 7 : km 8.05 - alt. 340 m - Wegekreuzung am Steinernen Tisch
  9. 8 : km 9.29 - alt. 346 m - Rechts der Landstraße folgen
  10. 9 : km 10.26 - alt. 352 m - H1 zur Haager Mühle folgen
  11. 10 : km 12.05 - alt. 336 m - Rechts auf die Heidelberger Straße
  12. 11 : km 12.97 - alt. 366 m - Links dem H1 folgen
  13. 12 : km 14.12 - alt. 396 m - Nach der Landstraße den H1 rechts verlassen
  14. 13 : km 15.07 - alt. 363 m - Links auf die Schwannheimer Straße
  15. 14 : km 16.28 - alt. 394 m - An der Kirche links auf die Hainbuchenstraße
  16. 15 : km 17.54 - alt. 473 m - Erst links auf die Forststraße, dann rechts
  17. 16 : km 18.45 - alt. 449 m - Rechts, ausgeschilderte Alte Hirschhorner Steige
  18. 17 : km 21.93 - alt. 129 m - Nach der Schleuse links
  19. Z : km 22.93 - alt. 130 m - Bahnhof Hirschhorn

Hinweise

Autor/in: Christiane Bachert

Einen Besuch wert

(2) Der kleine Ort mit einem historischen Ortskern ragt 180 m über dem Neckar empor und bietet eine tolle Aussicht auf die nahen Neckarschleifen und das Umland. Archäologische Funde lassen darauf schließen, dass der Berg wegen seiner exponierten Lage bereits den Römern als Signalstation diente. Das Dorf Dilsberg selbst fand bereits 908 urkundliche Erwähnung und die einst stolze Bergfeste Dilsberg trotzte so manchem Ansturm des Dreißigjährigen Krieges. Anfang des 19. Jahrhunderts noch als Karzer für aufsässige Heidelberger Studenten genutzt, wurde die Burg zum Abbruch freigegeben, der glücklicherweise wieder gestoppt wurde. Die Ruine und die liebenswerte Festungsaltstadt mit ihren verwinkelten Gassen sind den Aufstieg allemal wert!

(7) Die hier 1851 errichtete Schutzhütte bietet Wanderern die Möglichkeit, eine Pause einzulegen.

(16) Bereits auf dem Weg zur Schleuse erblicken wir das mächtige Schloss Hirschhorn, das auf einem Felsen über dem Fluss thront. Die gut erhaltene Burganlage wurde im Jahr 1260 durch Johann von Hirschhorn erbaut. Das Schloss beherbergt heute ein Hotel. Der Turm und der Innenhof sind frei zugänglich und können besichtigt werden.

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