Parken Sie auf dem kommunalen Parkplatz rechts am Dorfrand oder in der Hochsaison morgens vor 9:30 Uhr im Dorf selbst auf einem der privaten Parkplätze. Beide kosten 5 € pro Tag (Stand 2019).
(S/Z) Beenden Sie die Durchquerung des Dorfes zu Fuß und halten Sie Kurs auf den unverzichtbaren Kar, der sich genau im Süden erhebt. Überqueren Sie die Pont Brioule in der Nähe der Gendarmerie und gehen Sie etwa 500 m am rechten Ufer entlang.
Man erreicht die Abzweigung zur Berghütte „Refuge des Espuguettes“, zur „Hourquette d’Alans“ und zum Staudamm „Barrage des Gloriettes“. Gelbe Wegweiser zeigen alle Ziele an.
(1) Beginnen Sie den Aufstieg links, zunächst entlang des Ruisseau d’Alans, der vom Petit Piméné und den Espuguettes herabfließt, dann durch den Bois de Pailla. Der Weg ist zwar nicht markiert, aber sehr gut erkennbar. Am Ausgang des Bois de Pailla, etwas mehr als eine Stunde nach dem Aufbruch in Gavarnie, lässt sich die Spitze des Daches der Berghütte erahnen.
(2) Auf der Höhe von 1782, auf dem weitläufigen Plateau de Pailla, in der Nähe einer Tafel des Nationalparks, die Abzweigung nach rechts zur Cabane de Pailla (Aufstieg zum Swan-Korridor zwischen den beiden Astazou) links liegen lassen, und steigen Sie in nordöstlicher Richtung die letzten 250 m den Hang hinauf, wobei Sie den besten Weg zur Hütte suchen – entweder über den gut markierten und gut sichtbaren Hauptweg oder über die unzähligen Nebenwege bzw. Viehpfade.
(3) Ab der Hütte, auf dem grasbewachsenen Plateau der Almen, darauf achten, unbedingt auf der Spur des Hauptweges zu bleiben. In nordöstlicher Richtung zum Col du Pimené unterhalb des Petit Pimené gehen. Die Tränke und das Sumpfgebiet „Les Espuguettes“ rechts liegen lassen und den Hang weiter hinaufsteigen, der wieder steiler wird.
Umrunden Sie so das Plateau des Cardous im Norden, indem Sie den Kurs zunächst nach Ost-Südost und dann über mehrere Serpentinen nach Südost korrigieren, passieren Sie den Hügel auf 2232 m Höhe, den Sie rechts liegen lassen, und nehmen Sie dann eine letzte Serpentine. Auf 2260 m erreichen Sie eine Weggabelung mit Wegweiser.
(4) Biegen Sie nun links ab, Richtung Nord-Nordwest, auf den Südwesthang des Pimené. Nach mehreren Serpentinen erreichen Sie den Col du Pimené (2.482 m). Von hier aus sieht man den Pimené nicht, sondern nur seinen kleinen Bruder auf der linken Seite, fast genau im Norden.
(5) Am Pass biegt man links ab, um auf dem Kamm zu bleiben, und macht den Aufstieg zum Gipfel des Petit Pimené (herrliche Aussicht).
(6) Steigen Sie genau nach Norden zum kleinen Gebirgspass (2.647 m) ab.
(7) Setzen Sie den Aufstieg auf dem Kamm in Richtung Norden fort. Der Hang wird nun wirklich anspruchsvoll.
Halten Sie sich an die Markierungen des Nationalparks der Pyrenäen (Buchstaben „PN“ und Gamsen in Rot auf weißem quadratischem Hintergrund).
Achtung: Nach 150 m sehr anspruchsvollem Höhenunterschied, bei dem man die Hände einsetzen muss und einige ausgesetzte Passagen überquert, erreicht man den Pimené. Auf den letzten Metern des Aufstiegs sollte man unbedingt auf der Kammlinie bleiben, dort ist es am sichersten!
(8) Der Abstieg erfolgt auf demselben Weg bis zum kleinen Gebirgspass.
(7) Nehmen Sie dann einen Weg, der den Petit Pimené im Osten umgeht (auf der IGN-Karte lila eingezeichnet).
(5) So gelangt man zurück zum Col du Pimené. Weiter geht es in südöstlicher Richtung auf dem Grat, der zur Hourquette d’Alans führt. Dieser Weg ist recht gut markiert, doch diese Grate sind dennoch anspruchsvoll. Man passiert die unbenannten Gipfel auf 2.487 m, 2.465 m und 2.521 m. Auf den letzten 300 Metern gibt es keine Spur mehr. Auf dem Gipfel auf 2.521 m ist ein Steinhaufen schon von weitem sichtbar.
(9) Der letzte Felsvorsprung oder Felshöcker ist sehr schwer zu erreichen (fälschlicherweise mit 2.505 m angegeben, tatsächlich höher als der zuvor überquerte Gipfel auf 2.521 m). Man muss ihn links (im Osten) umgehen, sobald sich die Felswand gegenüber dem Kamm abrupt erhebt. Dann auf der Seite des Kar d’Estaubé hinabsteigen und den Weg vom Staudamm „Barrage des Gloriettes“ erreichen, den man vom Kamm aus sehen kann.
(10) Biegen Sie rechts ab und steigen Sie zur Hourquette d’Alans hinauf. Allein dieser Pass ist schon die Reise wert!
(11) Biegen Sie rechts ab und steigen Sie senkrecht unterhalb des zuvor umgangenen Felshügels und des Kamms ab.
(4) An der Kreuzung, die man auf dem Hinweg bereits passiert hat, biegt man links ab und steigt zur Refuge des Espuguettes hinab.
(3) Weiter auf demselben Weg wie auf dem Hinweg bis nach Gavarnie hinabsteigen (S/Z).