Start an der Kirche von Chantelouve im Weiler Les Bosses.
(S/Z) Mit dem Rücken zur Kirche biegt man links ab, überquert die Brücke und folgt demGR® nach links.
(1) An der ersten Kreuzung des Weges lassen Sie den „Sentier du Lac“ zu Ihrer Linken liegen – dort werden wir später zurückkommen.
Es sind 400 bis 500 m Höhenunterschied auf einem nicht besonders angenehmen Waldweg zurückzulegen, bevor man auf einen Pfad stößt. Am Waldrand sieht man den Gipfel der Clottoux und die „Prés de l’Aiguille“. Diese durchquert man, wobei man dem Pfad bis zur Höhe 2140 folgt.
(2) An der Weggabelung biegt man links ab und startet den Aufstieg in Richtung des Pfades, der unterhalb der Clottoux verläuft, wobei man sich möglichst an den grasbewachsenen Stellen oder den natürlichen „Tritten“ hält, wenn das Geröllfeld stabil ist.
Folgen Sie diesem Weg in Richtung Norden, um den Fuß der Nordschulter der Clottoux zu erreichen.
(3) Von dort aus beginnt die luftige Wanderung. Steigen Sie bis zum Gipfel der Clottoux hinauf.
(4) Biegen Sie nach Osten ab und folgen Sie dem Grat bis zum Gipfel des Neyrard. Der Weg ist praktisch problemlos, abgesehen von einigen Felsvorsprüngen (darunter ein sehr schöner, der wie ein Stapel bunter Teller aussieht), die man von Norden her umgehen kann. Das Ende des Neyrard (Hang unterhalb des Punktes 2770) muss man sich erarbeiten. Es ist steil, aber man findet immer gute Tritte.
Vom Gipfel aus sollte man sich den Blick hinunter auf den See nicht entgehen lassen. Achtung, lassen Sie sich nicht von den Hängen verführen, die leicht begehbar erscheinen … unten wird es brenzlig … Felsbarrieren!
(5) Man hält Kurs nach Nordwesten in Richtung Berche Noire. Es empfiehlt sich, die erste Felsbastion im Süden zu umgehen, indem man 50 bis 60 m absteigt. Die Querung im Überhang durch ein schotteriges Geröllfeld ist kurz und letztendlich recht „angenehm“. Man sieht gut, wo man an einer etwas tiefer gelegenen Stelle wieder auf den Kamm der Berche Noire aufsteigen kann. Folgen Sie diesem Kamm bis zu einem Steinhaufen aus dunklem, glänzendem Schiefer. Es ist besser, nicht weiterzugehen. Wenn Sie auf helle Felsen stoßen, kehren Sie um.
(6) Man kann den Anfang eines Pfades recht gut erkennen, über den man ohne größere Schwierigkeiten und ohne Sturzgefahr hinabsteigen kann. Zu keinem Zeitpunkt sollten Sie sich oberhalb einer Felsbarriere oder in einem Geröllfeld befinden. Man kann auf Sicht absteigen, indem man alle Felsbarrieren (diese befinden sich eher rechts) und Geröllfelder (eher links, helle Felsen) meidet. Weiter unten, in grasbewachsenen Bereichen, lassen sich Steinhaufen erkennen, die zum Ufer des Lac du Vallon führen.
(7) Überqueren Sie den Überlauf und folgen Sie dem markierten Weg, um ins Tal zu gelangen. Nach den schönen Wasserfällen am Überlauf ist Vorsicht geboten auf Höhe der Cabane du Pré de la Vache.
(8) Der Weg kann im hohen Gras verloren gehen. Die Karte zeigt, dass man die Hütte kaum passieren und dann unterhalb davon hinabsteigen muss. Etwa zwanzig Meter weiter unten findet man wieder eine gut erkennbare Spur. Man gelangt auf den Weg, wenn dieser einen Bach überquert.
(9) Gehen Sie nach links und biegen Sie vor dem Wildbach rechts ab. Folgen Sie dem Abstieg weiter und kehren Sie auf den Weg zurück, den Sie zu Beginn genommen haben.
(1) Dem Abstieg folgen und zum Weiler Les Bosses gelangen (S/Z).