Die Zwillingsstädte: von der Alten Brücke zu den römischen Ruinen von Riburg

Vom deutschen Ufer aus führt ein mit Statuen geschmückter Weg, gesäumt von Aussichtspunkten, Informationstafeln und Bänken, in einem gemütlichen Spaziergang zum ältesten Staudamm am Rhein. Von dort gelangen Sie auf das schweizerische Ufer, das mit seiner Steilküste entlang des Flusses bewaldeter ist, um die römischen Ruinen und die Salinen von Riburg zu erreichen. Der Rückweg führt durch die historische Schweizer Stadt mit ihrer berühmten Markgasse und über die Altebrücke, eine geschichtsträchtige alte Brücke über die Iseli, die die beiden Rheinfelden verbindet.

Details

Nr.19145172
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  • Zu Fuß
    Aktivität: Zu Fuß
  • ↔
    Distanz: 14,17 km
  • ◔
    Durchschnittliche Dauer: 4:20 Std. 
  • ▲
    Schwierigkeitsgrad: Mittel

  • ⚐
    Zurück zum Start: Ja
  • ↗
    Aufstieg: + 87 m
  • ↘
    Abstieg: - 90 m

  • ▲
    Höchster Punkt: 309 m
  • ▼
    Niedrigster Punkt: 263 m

Fotos

Beschreibung der Wandertour

Start am Parkplatz am Bahnhof, ca. 0,5 €/Stunde an Werktagen (Preis 2021): Bahnhofplatz 79618 Rheinfelden.

(S/Z) Gehen Sie in Richtung Fluss, gegenüber dem Bahnhof. Überqueren Sie die Basler Straße und biegen Sie links in den Therese-Herzog-Weg ein. Gehen Sie näher an das Rheinufer heran, um an der Terrasse des Hotels vorbeizukommen. Von dort aus haben Sie vom Aussichtspunkt bei der eigenartigen Skulptur von Luginsbühl aus einen schönen Blick auf die alte Brücke, gefolgt von der Sirene „St. Anna“ des Künstlers Roland Kistner. Gehen Sie weiter hinauf zum Eingang der Brücke, den Sie rechts liegen lassen, um in die entgegengesetzte Richtung zu gehen.

(1) Biegen Sie etwas links in die Sackgasse Weinbergstraße ein und gelangen Sie zum Adelbergpark. Schöne Ausblicke auf das andere Ufer. Der mit Statuen und Bänken gesäumte Weg führt anschließend einen Weinberg hinauf.

(2) Gehen Sie rechts zwischen den Bäumen hinunter in Richtung Möhlin. Sie kommen am Haus des Künstlers Roland Kistner vorbei, dessen Skulpturen den Weg schmücken. Überqueren Sie den Bach und gehen Sie dann am Ufer entlang am Industriegebiet vorbei. Wenn Sie den Wasserkraftdamm in Sichtweite haben, machen Sie Halt am „Pavillon Krafwerk“ und anschließend auf den Aussichtsplattformen, um die Fischtreppen und das „Gwild“ zu bewundern (siehe Praktische Informationen). Überqueren Sie die Brücke über den Staudamm des Kraftwerks, dem ältesten Europas.

Markierung: Gelber Pfeil oder Gelbe Raute und „ViaRhenana“ Nr. 60 (siehe Praktische Informationen)

(3) Biegen Sie am Schweizer Ufer links ab, lassen Sie den Tunnel rechts liegen und folgen Sie dem Ufer weiter, um über den Weg rechts einen Aufstieg in den Wald zu unternehmen, der schnell zum Waldrand führt.

(4) Biegen Sie links in den Grossgrütweg ein. Nach 400 m weist ein Schild auf römische Überreste hin (Wachturm aus dem4. Jahrhundert) – ein ruhiger und erholsamer Ort. Setzen Sie den Weg fort und gehen Sie nach 50 m geradeaus in den Wald hinein. Der Weg führt am Ufer entlang und erreicht einen Aussichtspunkt auf das deutsche Ufer und das Schloss Beugen, bevor er nach rechts abbiegt und an einem Picknickplatz vorbeiführt.

(5) Der Weg entfernt sich vom Ufer; biegen Sie gleich danach an der Kreuzung links ab. Weiter vorne trifft der Weg wieder auf das Ufer, führt dann die Klippe hinauf, wendet sich nach Osten und durchquert einen schönen Eichenwald. Lassen Sie einen Weg links zu einem Angelunterstand links liegen und gelangen Sie zu einer Kreuzung.

(6) Ein gelber Pfeil weist den Weg zurück zum Ufer hinunter (Treppe). Gehen Sie weiter bis zum Kraftwerk Riburg-Schwörstadt.
Überqueren Sie die kleine Straße und gehen Sie weiter zwischen Ufer und Wald. An einer Kreuzung steigen Sie rechts (Treppe) wieder hinauf. Oben biegen Sie links in den Wald ab. Halten Sie sich links oberhalb des Ufers bis zu einer Kreuzung.

(7) Verlassen Sie den nach rechts abbiegenden Weg und gehen Sie links (gelber Pfeil) über einen Pfad und eine Treppe hinunter. Sie gelangen zur Mündung eines kleinen Flusses (Bachtele). Überqueren Sie eineerste Fußgängerbrücke zu einer schönen Lichtung zwischen dem Ufer und einem Teich, dann einezweite, um einige Stufen zum Aufstieg zum Bürkli-Weg zu überqueren.

(8) Schöner Ort für ein Picknick (an schönen Tagen sehr gut besucht). Sie befinden sich auf dem Gelände der Ruinen eines römischen Festungslagers (3. Jahrhundert), das einen der zahlreichen Wachtürme am Rheinufer beherbergte.
Folgen Sie dem Hauptweg bis zu einem Parkplatz und gehen Sie dann rechts der kleinen Straße am Waldrand etwa 300 m entlang. Ein Weg führt schräg nach rechts in den Wald hinein.

(9) Gehen Sie bergab bis zum Ende der Kläranlage von Riburg. Gehen Sie links am Zaun entlang, überqueren Sie den Weg und dann die Fußgängerbrücke über den Bachtele. Gehen Sie geradeaus in den Wald hinein, bis Sie einen breiten Waldweg erreichen. Folgen Sie diesem nach links bis zur Kreuzung mit einem Radweg.

Markierung: Gelber Pfeil oder Gelbe Raute und „Rheinroute“ Nr. 2 (siehe Praktische Informationen)

(10) Gehen Sie auf dem Waldrandweg am Waldrand entlang in Richtung Westen und überqueren Sie eine Straße. Links sind zwei riesige Salzspeicherkuppeln zu erkennen. Ignorieren Sie die quer verlaufenden Wege bis zu einer Kreuzung mit fünf Wegen gegenüber einem kleinen Parkplatz.

(11) Nehmen Sie den Weg links in Richtung der beiden alten Bohrtürme aus Holz. Gehen Sie an einem Bauernhof und anschließend an den Türmen vorbei. An der Kreuzung gehen Sie geradeaus weiter bis zu den Meyer-Werken der Salinen von Riburg.

(12) Biegen Sie rechts ab, vorbei an einer Kompostieranlage auf der linken Seite. An der Kreuzung biegen Sie links ab und gehen weiter bis zur Eisenbahnlinie der Salinen. Biegen Sie rechts auf den „Schwarzer Weg“ (oder „Salzweg“) ab und folgen Sie den Gleisen. Sie kommen an einem Unterstand vorbei. Weiter vorne, vor einer Kurve, biegen Sie rechts ab zu einem Aussichtspunkt, von dem aus man einen herrlichen Blick auf den Rhein und das deutsche Industrieufer hat.

(13) Kehren Sie anschließend auf den „Schwarzer Weg“ zurück, der in den Rundweg „Via Rhenana“ mündet. Sie kommen an einem ersten großen Park, an luxuriösen Hotels und schließlich am großen Stadtpark mit seinem Sandstrand vorbei. Umrunden Sie diesen, wobei Sie sich nahe am Ufer halten (Sie können ihn auch durchqueren), bis zum Eingang an der Herman-Keller-Straße.

(14) Biegen Sie rechts ab in Richtung des großen mittelalterlichen Turms „Storchennest“ (Storchennestturm), der Eingang zur Altstadt (beachten Sie den Gehege mit den kleinen Ziegen auf der linken Seite). Gehen Sie unter dem Turm hindurch und die Markgasse hinunter.

Auf der Karte sind zwei kleine Abstecher vorgeschlagen, die im Abschnitt „Während der Wanderung“ beschrieben werden.

Wenn Sie am Rathaus (Nr. 16) angekommen sind, sollten Sie unbedingt den Innenhof betreten (schöne Fresken). Am Ende der Straße, auf der rechten Seite, beginnt die berühmte Alte Rheinbrücke, die mit Statuen und Fahnen geschmückt ist.

(15) Die Brücke wird durch eine bewaldete Insel, das „Inseli“, in zwei Teile geteilt, zu der Sie über eine Treppe auf der linken Seite gelangen und die zu einem malerischen Rundgang einlädt. Kehren Sie auf die Brücke zurück und gelangen Sie links wieder ans deutsche Ufer.

(1) Biegen Sie links in den Therese-Herzog-Weg ein, vorbei am Restaurant Haus Salmegg, und gelangen Sie zum Parkplatz (S/Z).

Wegpunkte

  1. S/Z : km 0 - alt. 281 m - Parkplatz am Bahnhof
  2. 1 : km 0.39 - alt. 268 m - Sackgasse Weinbergstraße - Statue de la sirène Sainte-Anne
  3. 2 : km 0.93 - alt. 277 m - Rechts Richtung Möhlin - Rhin (fleuve)
  4. 3 : km 3.1 - alt. 288 m - Wasserkraftwerk – ViaRhenana Nr. 60
  5. 4 : km 3.64 - alt. 295 m - Links auf den Großgrütweg
  6. 5 : km 4.98 - alt. 279 m - Aussichtspunkt - Château de Beuggen
  7. 6 : km 5.96 - alt. 302 m - Zum Ufer – Gelbe Raute
  8. 7 : km 7.09 - alt. 296 m - Abstieg nach links
  9. 8 : km 7.27 - alt. 301 m - Ruines du camp Romain Bürgli
  10. 9 : km 7.66 - alt. 293 m - Weg nach rechts
  11. 10 : km 8.11 - alt. 296 m - Kreuzung – Radweg
  12. 11 : km 8.79 - alt. 298 m - Kreuzung – Weg zu den Türmen
  13. 12 : km 9.74 - alt. 292 m - Salinen von Riburg – Kompost
  14. 13 : km 10.79 - alt. 286 m - Aussichtspunkt
  15. 14 : km 12.59 - alt. 274 m - In Richtung Turm – Stadtpark
  16. 15 : km 13.33 - alt. 265 m - Brücke auf der rechten Seite - Alte Rheinbrücke
  17. S/Z : km 14.17 - alt. 281 m - Parkplatz am Bahnhof

Hinweise

Eine verkürzte Variante (weniger als 10 km) dieser Wanderung anzeigen.

Für Kinder:
Zwischen (14) und (15) Spielgeräte im Stadtpark; die Ziegen bei der Stadtmauer links vom Storchennestturm; der Hinweg und Rückweg zum Rumpel-Glockenspiel.

(3) Das „Gwild“: eine Anlage aus Felsbänken, Kies und bemerkenswerten Muschelkalkformationen.

(4) Die „ViaRhenana“ Nr. 60 ist eine 190 km lange Wanderroute in 10 Etappen von Kreutzigen nach Basel, die zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem Schiff zurückgelegt werden kann. Der Abschnitt von Rheinfelden bis zur Ruine Bürgli bildet den Abschluss der 9. Etappe.

(10) Die Rheinstraße Nr. 2 ist eine 435 km lange Radroute in 9 Etappen vom Bahnhof Andermatt bis nach Basel. Der Abschnitt von Riburg nach Rheinfelden bildet den Abschluss der 9. Etappe.

Zahlreiche Bänke und Picknickplätze, insbesondere auf halber Strecke in der Nähe der römischen Überreste (8).
Einfacher Unterstand mit Bänken kurz vor (13) am Schwarzerweg.
Bänke, Tische, Spielgeräte und ein kleiner Sandstrand im Stadtpark Ost zwischen (13) und (14).

Einen Besuch wert

Zwischen (14) und (15) Hin- und Rückwege von der Markgasse aus:

1) Aussichtspunkt auf den Rhein: Etwa 50 Meter hinter dem Storchenturm auf der Markgasse biegen Sie rechts in die Johannitergasse ein und gelangen zur Joanniferkapelle. Umrunden Sie diese links, um einen schönen Ausblick auf den Rhein zu genießen. Kehren Sie auf demselben Weg zurück.

2) Das Glockenspiel im „Rumpel“: Wenige Meter vor dem Rathaus (Nr. 16), gegenüber dem großen Vierkantturm, biegen Sie links in die Gasse (Schellmengässli) ein, die zu einem kleinen Platz, dem „Im Rumpel“, führt. Bewundern Sie das Glockenspiel und die legendäre Ziege, die die Stadt gerettet hat. Sie durchquert um 9 Uhr, 12 Uhr, 15 Uhr und 17 Uhr unter musikalischer Begleitung die „Stadtmauern“. Kehren Sie zum Rathaus zurück.

Zwischen (1) und (2) sowie zwischen (14) und (15): zahlreiche Denkmäler und Statuen, bei denen es sich lohnt, einen Moment zu verweilen.

Weitere Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten: Siehe „Während der Wanderung“ auf der Seite „Am Rheinufer in Rheinfelden“.

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