Die Aussichtspunkte am Brienzersee zwischen Harderkulm und Rothorn

Diese Wanderung folgt dem Kammweg am Nordufer des Brienzersees auf seiner gesamten Länge, vom Harderkulm bis zum Gipfel des Brienzer Rothorns. Die Route bietet fast durchgehend einen Panoramablick und ist, abgesehen vom Start- und Zielpunkt (die mit der Standseilbahn erreichbar sind), wenig frequentiert. Es gibt mehrere etwas schwindelerregende Passagen, jedoch keine wirklichen technischen Schwierigkeiten. Die größte Herausforderung ist der kumulierte Höhenunterschied, der sich im Laufe der Wanderung als beträchtlich erweist, da der zackige Kamm viele aufeinanderfolgende, oft steile Aufstiege und Abstiege mit sich bringt.

Details

Nr.109076906
Erstelldatum:
Bearbeitungsdatum:
Letzte Bewertung:
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  • Zu Fuß
    Aktivität: Zu Fuß
  • ↔
    Distanz: 21,82 km
  • ◔
    Dauer laut Autor/in: 8 Std. 
  • ▲
    Schwierigkeitsgrad: Sehr schwer

  • ⚐
    Zurück zum Start: Nein
  • ↗
    Aufstieg: + 2 116 m
  • ↘
    Abstieg: - 1 215 m

  • ▲
    Höchster Punkt: 2 315 m
  • ▼
    Niedrigster Punkt: 1 306 m

Fotos

Beschreibung der Wandertour

Start am Bahnhof Harderkulm, der Bergstation der Harder-Standseilbahn. Informationen zur Anfahrt zu den Start- und Zielpunkten finden Sie im Abschnitt „Praktische Informationen“.

(S) Gehen Sie in west-südwestlicher Richtung auf ein Restaurant zu. Vor dem Restaurant biegen Sie rechts in eine Haarnadelkurve ab. Vorbei an mehreren Bänken und Kinderspielgeräten gehen Sie geradeaus weiter auf dem Weg, der in nordöstlicher Richtung zum Aufstieg durch den Wald führt (rot-weiße Markierung).

(1) An einer Weggabelung halten Sie sich links in Richtung Augstmatthorn.

(2) An der nächsten Kreuzung können diejenigen, die möchten, scharf nach links abbiegen und erreichen so schnell den Wannichnubel. Dies ist weder der höchste noch der spektakulärste Gipfel dieser Wanderung, aber es ist der einzige, von dem aus man noch den Thunersee sehen kann.

(3) Kehren Sie auf demselben Weg bis zur vorherigen Kreuzung zurück.

(2) Den Nordostweg wieder aufnehmen. Geradeaus weitergehen und dabei einige Wege ignorieren, die auf beiden Seiten hinunterführen.

(4) An einer Weggabelung direkt unterhalb des Gipfels der Roteflue halten Sie sich links und gehen weiter in Richtung Nordosten. Der Weg führt aus dem Wald hinaus auf eine Alm und erreicht schließlich den Kamm.

(5) An einer weiteren Weggabelung geradeaus auf dem Kammweg weitergehen. Den Gipfel des Schönbüel links umgehen. Weiter auf dem Kamm wandern. Einen namenlosen Gipfel (Höhe 1849) links umgehen und bald eine neue Weggabelung erreichen.

(6) Gehen Sie geradeaus weiter auf dem Kamm und halten Sie an der kurz darauf folgenden Weggabelung rechts, um den Suggiture zu besteigen, der von der Alm aus gut sichtbar ist.

(7) Weiter in nordöstlicher Richtung auf dem Kamm bis zum Gipfel des Augstmatthorns.

(8) Auf der anderen Seite leicht absteigen (blau-weiße Markierung) und wieder ansteigen, um den Gipfel des Wytlouwihoren zügig zu erklimmen.

(9) Weiter in Richtung Nordosten, immer auf dem Grat (die Markierung geht verloren, aber der Weg bleibt gut sichtbar und begehbar). Nach mehreren kurzen Aufstiegen und Abstiegen erreichen Sie den Gipfel des Gummhoren.

(10) Steigen Sie wieder nach Osten ab und folgen Sie dann einem Weg in Richtung Nordosten, um den Gipfel des Schnierenhireli zu erreichen.

(11) Weiter in nordöstlicher Richtung auf dem Grat und wieder hinabsteigen. An einer Weggabelung (Höhe 1918) geradeaus weitergehen und den Gipfel des Ällgäuwhoren besteigen.

(12) Abstieg und Weitergang auf dem Grat bis zum Gipfel des Tannhorns.

(13) Weiter auf dem Grat, zunächst in nordöstlicher, dann in ostnordöstlicher Richtung, wobei sich Ab- und Aufstiege abwechseln und einige ausgesetzte Passagen zu bewältigen sind. So gelangt man zum Chruterepass.

(14) Gehen Sie geradeaus weiter und folgen Sie der rot-weißen Markierung. Der Weg weicht zeitweise vom Grat ab, zunächst auf der Nordseite, dann auf der Südseite.

(15) An einer Weggabelung, kurz vor der weiter unten sichtbaren Seilbahnstation, einen Weg nehmen, der nach links zum Aufstieg führt.

(16) An der bald folgenden Kreuzung biegen Sie scharf nach links ab und erreichen den Gipfel des Schongütsch, von dem aus man einen nahen Ausblick auf das Brienzer Rothorn hat.

(17) Auf demselben Weg wieder hinunter bis zur vorherigen Kreuzung.

(16) Gehen Sie geradeaus weiter im Abstieg und erreichen Sie die Talstation der Standseilbahn (Brienz Rothorn Bahn).

(Z) Gehen Sie an der Station und dem Gasthaus vorbei und weiter in Richtung Osten. Steigen Sie so auf das Brienzer Rothorn, den höchsten Gipfel des Kantons Luzern, der eine herrliche Aussicht bietet. Hinweis: Der Ort ist natürlich sehr stark frequentiert, da er direkt mit der Standseilbahn oder einer Seilbahn erreichbar ist.

(18) Kehren Sie auf demselben Weg zur Station der Standseilbahn zurück (Z).

Wegpunkte

  1. S : km 0 - alt. 1 312 m - Bergstation der Standseilbahn - Harder Kulm Bahnhof
  2. 1 : km 0.96 - alt. 1 441 m - Weggabelung
  3. 2 : km 1.53 - alt. 1 537 m - Kreuzung – Zugang zum Wannichnubel
  4. 3 : km 1.64 - alt. 1 557 m - Wannichnubel (1585 m)
  5. 4 : km 3.64 - alt. 1 669 m - Weggabelung direkt unterhalb von - Roteflue (1730 m)
  6. 5 : km 5.51 - alt. 1 742 m - Kreuzung – Blick auf das - Brienzersee
  7. 6 : km 7 - alt. 1 842 m - Kreuzung
  8. 7 : km 7.8 - alt. 2 034 m - Kreuzung - Suggiture
  9. 8 : km 8.89 - alt. 2 102 m - Augstmatthorn
  10. 9 : km 9.08 - alt. 2 078 m - Wytlouwihoren
  11. 10 : km 11.8 - alt. 2 011 m - Gummhoren (2040 m)
  12. 11 : km 12.95 - alt. 2 030 m - Schnierenhireli (2070 m)
  13. 12 : km 13.78 - alt. 2 012 m - Ällgäuwhoren (2047 m)
  14. 13 : km 15.06 - alt. 2 170 m - Tannhorn (2221m)
  15. 14 : km 18.2 - alt. 2 037 m - Chruterepass (2052 m)
  16. 15 : km 19.83 - alt. 2 261 m - Kreuzung - Brienzer Rothorn Bahnhof
  17. 16 : km 19.89 - alt. 2 280 m - Kreuzung
  18. 17 : km 20.01 - alt. 2 284 m - Schongütsch
  19. 18 : km 21.09 - alt. 2 315 m - Brienzer Rothorn (2348m)
  20. Z : km 21.82 - alt. 2 213 m - Bergstation der BBB-Standseilbahn - Brienzer Rothorn Bahnhof

Hinweise

Interlaken ist eine sehr touristische Stadt, und die Standseilbahnen erleichtern den Zugang zu den Bergen. Daher sind der Beginn der Wanderung (bis zum Augstmatthorn) und vor allem das Brienzer Rothorn sehr stark frequentiert. Zwischen dem Augstmatthorn und dem Schongütsch ist deutlich weniger los.

Möglichkeiten, zum Ausgangspunkt (Bahnhof Harderkulm) zu gelangen:

  • Mit der Standseilbahn ab Interlaken: Der Bahnhof Harder (Abfahrtsort der Standseilbahn) liegt 5 Gehminuten vom SBB-Bahnhof Interlaken Ost entfernt. Fahrkarten können auf der Website der SBB (oder vor Ort) gekauft werden.
  • Man kann von Interlaken aus zu Fuß nach Harderkulm aufsteigen, doch das bedeutet einen zusätzlichen Höhenunterschied von 750 m (zwischen 1:30 und 2 Stunden Gehzeit) bei einer Wanderung, die ohnehin schon sehr anspruchsvoll ist!

Möglichkeiten für die Rückfahrt vom Brienzer Rothorn:

  • Mit der Brienz Rothorn Bahn, einer Standseilbahn mit Dampflokomotive, die Sie in einer Stunde zum SBB-Bahnhof Brienz zurückbringt. Die Fahrkarten können auf der Website des Betreibers gekauft werden; eine Reservierung wird in der Hochsaison dringend empfohlen. Achten Sie auf die Fahrpläne: Die Wanderung ist ziemlich lang, planen Sie daher einen frühen Aufbruch ein, um den letzten Zug nicht zu verpassen!
  • Zu Fuß: Mehrere markierte Wege führen hinunter nach Brienz (ca. 3 Stunden Fußmarsch). Entweder über Planalp (wo man in etwa der Strecke der Standseilbahn folgt) oder über Eiseesattel und Irtschelen. Man kann auch auf der Nordseite zu Fuß bis nach Sörenberg hinuntersteigen.
  • Mit der Seilbahn Brienzer Rothorn, die auf der Nordseite hinunterfährt (Ankunft in Sörenberg Schönenboden).

Übernachtungsmöglichkeiten: Es gibt zwei Möglichkeiten, in der Nähe des Rothorns zu übernachten und am nächsten Tag wieder hinabzusteigen. Reservierung erforderlich (mindestens 24 Stunden im Voraus, in der Hochsaison deutlich früher):

  • das Berghaus Rothorn (in unmittelbarer Nähe der BRB-Standseilbahnstation)
  • das Berghaus Eisee (am Eisee, ca. 400 m unterhalb des Rothorn-Gipfels): 45 Minuten zu Fuß oder mit dem Sessellift Eisee (dessen Fahrkarte im Übernachtungspreis enthalten ist und dessen Talstation über die Seilbahnstation erreichbar ist)

Einen Besuch wert

Sonnenuntergang und/oder Sonnenaufgang vom Gipfel des Rothorns aus: Wenn Sie vor Ort übernachten (siehe „Praktische Informationen“), lohnt es sich, dieses Spektakel zu genießen! Es gibt sogar Sonderfahrten der Seilbahn zu den Zeiten des Sonnenauf- und -untergangs (in der Nebensaison nur am Wochenende).

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