Anfahrt: Gehen Sie in Richtung Saint-Denis und biegen Sie auf den Boulevard Sud ab. Folgen Sie diesem Boulevard und gehen Sie – wenn Sie aus Le Port kommen – so lange weiter, bis Sie auf der rechten Seite an einer Kreuzung ein Schild mit der Aufschrift „Centre de pneu Sautron“ sehen. Biegen Sie dann an dieser Kreuzung rechts in die Straße ab, die zu diesem Schild führt. Wenn Sie aus Richtung Sainte-Marie kommen, folgen Sie dem Boulevard Sud bis zur Ausfahrt des nächsten Tunnels und biegen Sie dort die zweite Straße links ab. Biegen Sie anschließend die erste Straße links ab und an der nächsten Kreuzung rechts. In beiden Fällen gehen Sie dann weiter bis zum Schild auf der rechten Seite, das den botanischen Pfad anzeigt. Nehmen Sie den auf dem Schild angegebenen Weg und folgen Sie ihm bis zu seinem Ende.
(S/Z) Bewundern Sie zu Beginn die wunderschönen Königspalmen des Waldes von La Providence. Am Ausgangspunkt stehen eine Wasserstelle und Tische zur Verfügung. Nehmen Sie den „Sentier Mercure“, der rechts am Ende des Parkplatzes beginnt, wo sich eine Informationstafel befindet. Begeben Sie sich auf den Weg, der den Palmenwald schnell verlässt und in den Chocas-Wald übergeht. Wie so oft auf La Réunion ist der Weg schlammig, wenn es geregnet hat. Schon bald wird der Weg steiler und die ersten Kieselsteine kommen zum Vorschein. Der Weg ist sehr gut ausgebaut, wie es bei denGR®-Wegen oft der Fall ist. Links werden die Höhen der Camélias immer deutlicher sichtbar. Nach einigen Serpentinen erreicht man schnell einen Aussichtspavillon, von dem aus man einen schönen Blick auf die Hauptstadt hat.
(1) Im ersten Teil des Aufstiegs verläuft der Sentier Mercure auf einem Abschnitt gemeinsam mit der Rundwanderung des botanischen Pfades von La Providence, was die Hinweisschilder erklärt, die es ermöglichen, mehr über die umliegende Umgebung zu ergehen. Die Felsen, die zu Beginn noch sehr präsent sind, weichen nach und nach den zahlreichen Wurzeln. So führt der Weg bald in den Wald von La Providence, der zu den ersten Wäldern der Insel gehört, die vom Menschen verändert wurden.
(2) An der ersten Kreuzung biegen Sie links ab. Nach einigen Serpentinen geht es geradeaus weiter auf einem steileren Hang mit noch mehr Wurzeln, die die Knöchel belasten können.
(3) An der zweiten Kreuzung lassen Sie den nach rechts führenden botanischen Lehrpfad links liegen und gehen geradeaus weiter unter einem Arocaria-Wald hindurch. Der Weg macht dann eine Kurve, bevor er eine Straße kreuzt.
(4) Überqueren Sie diese und nehmen Sie den Weg auf der anderen Seite wieder auf. Der Anstieg ist nun für eine gewisse Zeit weniger steil. Man kann mehrmals das Rauschen des Wassers der Ravine Montplaisir hören, die sich jedoch nur sehr selten blicken lässt. Zögern Sie nicht, anzuhalten, um die Ausblicke auf das Viertel Bellepierre sowie auf den Piton de Tête zu genießen.
An der nächsten Kreuzung den Weg, der nach rechts in Richtung Bellepierre führt, erneut links liegen lassen. Bald tauchen Epiphyten auf, ebenso wie Lianen, die die Gelegenheit nutzen, um an den Bäumen emporzuklettern. Beachten Sie auch die schöne Palme am Wegesrand. Es besteht kein Zweifel: Der Forêt de la Providence ist eine echte grüne Lunge, nur wenige Schritte von der Zivilisation entfernt.
(5) Nach einigen Serpentinen biegen Sie rechts auf die Straße ab, die ziemlich steil ansteigt.
(6) Nehmen Sie anschließend wieder den Sentier Mercure in Richtung Brulé. Er beginnt etwas weiter oben rechts am Ende der betonierten Straße und ist ausgeschildert. Der Anstieg wird wieder steiler, ohne jedoch zu stark zu werden. Die Baumwurzeln sind nach wie vor präsent, ebenso wie die Chocas. Folgen Sie dem Weg bis zum ONF-Schild, auf dem das Wort „Mercure“ sowie darunter die Höhe angegeben sind.
(7) An dieser Tafel halten Sie sich rechts in Richtung Brulé. Diese Tafel zeigt an, dass noch die Hälfte des Weges vor Ihnen liegt. Lassen Sie anschließend alle kleinen Pfade rechts liegen, um auf dem „Sentier Mercure“ zu bleiben, der fast auf der gesamten Länge breit und sehr gut gepflegt ist. Zögern Sie nicht, an den wenigen, aber schönen Aussichtspunkten mit Blick auf Sainte-Marie, den Flughafen Roland Garros sowie den östlichen Teil von Saint-Denis anzuhalten.
Weiter oben bieten einige Lücken den Blick auf den Pic Adam, der schon von weitem gut zu erkennen ist. Am Wegesrand stehen stellenweise imposante Filaos, die mehrere hundert Jahre alt sein müssen. Nachdem man diese Filaos hinter sich gelassen hat, verengt sich der Weg stellenweise, doch die wenigen Lücken, die den Blick auf die Häuser am Canal du Brulé freigeben, sind weiterhin vorhanden. Anschließend geht es über weitere Serpentinen, bevor man in die Guavenhaine einbiegt und dann einen weiterreichenden Blick auf Saint-Denis und den Flughafen genießen kann, von wo aus man auch das Tal der Ravine du Butor sehen kann.
(8) Der Weg führt anschließend leicht bergab, bevor man zwei Bäche überquert, die diese Schlucht speisen. Nach dem Aufstieg am zweiten Bach verläuft der Weg geradliniger und führt erneut an einigen Arocarien vorbei. Vor dem Ende des Weges wurde sogar eine Bank aufgestellt. Auf Höhe der Bank nimmt man den Weg, der nach rechts führt und unter dichten Bambusbüscheln hindurchverläuft.
Der Weg mündet nach etwa 1 Stunde und 45 Minuten Aufstieg schnell in das Dorf Le Brulé auf Höhe der Allée Félicien Vincent. Wenn man an dieser Kreuzung nach links abbiegt, kann man die Kirche von Le Brulé sehen. Dort gibt es auch einen kleinen Laden, in dem man sich mit Proviant versorgen kann.
(9) An dieser Stelle gibt es eine Wasserstelle. Kehren Sie anschließend auf demselben Weg zum Ausgangspunkt zurück (S/Z).