Der „Gros Max“ von Hampont

Der „Gros Max“ ist eine Kanone vom Typ SK-LK/45, die von den Deutschen zwischen 1916 und 1917 im Wald „Le Chaumont“ in der Nähe von Hampont aufgestellt wurde. Dieser Ort ist heute fast in Vergessenheit geraten. Es war nicht einfach, einen begehbaren Weg dorthin zu finden. Der Ort ist beeindruckend. Achtung, die Umgebung kann für Kinder oder Haustiere gefährlich sein. In der Umgebung befinden sich Hohlräume, die durch unzählige unterirdische Stollen und andere Anlagen entstanden sind.

Details

Nr.12669691
Erstelldatum:
Bearbeitungsdatum:
Letzte Bewertung:
  • Zu Fuß
    Aktivität: Zu Fuß
  • ↔
    Distanz: 3,70 km
  • ◔
    Durchschnittliche Dauer: 1:10 Std. 
  • ▲
    Schwierigkeitsgrad: Leicht

  • ⚐
    Zurück zum Start: Ja
  • ↗
    Aufstieg: + 37 m
  • ↘
    Abstieg: - 36 m

  • ▲
    Höchster Punkt: 256 m
  • ▼
    Niedrigster Punkt: 219 m

Fotos

Beschreibung der Wandertour

Ausgangspunkt an der D28 auf Höhe des Bauernhofs Hédival, 2 km von Puttigny entfernt. Parkmöglichkeiten am Straßenrand des Weges, der zum Bauernhof führt.

Die Umgebung des Gros Max ist gefährlich und die Anfahrt ist nicht immer einfach. Befolgen Sie die Anweisungen in dieser Beschreibung genau; die Nutzung eines GPS-Geräts oder der Visorando-App wird empfohlen.

(H/R) Mit dem Rücken zum Bauernhof den Weg direkt gegenüber einschlagen und etwa 1 km gehen. An der Weggabelung den linken Weg am Waldrand nehmen.

(1) Nach 300 m, direkt gegenüber einer in einem Feld stehenden Eisenbahnschwelle, den Weg rechts nehmen, der in den Wald führt. Halten Sie etwa 300 m lang Kurs nach Südosten.

(2) Dies ist die heikle Stelle der Strecke. Die Kanone befindet sich in etwa 300 m Entfernung, fast in gerader Linie vor einem, immer noch in südöstlicher Richtung. An einer Weggabelung den Weg rechts nehmen.

(3) Nach 30 m auf dem Weg links bleiben. Der Spur etwa hundert Meter lang folgen.

(4) Hier befindet sich der Standort von „Gros Max“.
Rückweg zum Ausgangspunkt auf demselben Weg in umgekehrter Richtung (S/Z).

Wegpunkte

  1. S/Z : km 0 - alt. 219 m - Hédival. In der Nähe der - Petite Seille (rivière)
  2. 1 : km 1.45 - alt. 253 m - Eisenbahnüberführung
  3. 2 : km 1.65 - alt. 253 m - Weggabelung – Waldrand
  4. 3 : km 1.68 - alt. 255 m - Weg nach links
  5. 4 : km 1.76 - alt. 255 m - Le Gros Max
  6. S/Z : km 3.7 - alt. 220 m - Hédival

Hinweise

- Die Route, die im Wald nur sehr kurz ist, ist nicht auf der IGN-Karte verzeichnet. Folgen Sie unbedingt dem Pfad und den Wegweisern.

- Die Umgebung des Geländes ist gefährlich. Lassen Sie Kinder nicht unbeaufsichtigt.

Einen Besuch wert

Video hier ansehen.

Der „Gros Max“

  • Von 1915 bis 1917 lebten die 400 Einwohner des Dorfes Hampont Seite an Seite mit 180 deutschen Matrosen. Eine Präsenz, die 500 Kilometer vom Meer entfernt vielleicht unpassend erscheint, sich aber durch die Aufstellung einer beeindruckenden Artilleriegeschütz erklärt: der „Gros Max“. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts begaben sich die großen Seemächte in ein Wettrüsten. Um seinen Rückstand gegenüber England aufzuholen, beschloss Deutschland, 38-cm-Kanonen für Schlachtschiffe zu produzieren. Die ersten Geschütze verließen die Krupp-Werke, als der Krieg ausbrach. Die deutsche Armee benötigte nun Geschütze mit großer Reichweite. Diese Kanonen sollten entlang der Frontlinie aufgestellt werden, um französische Städte zu beschießen. Nancy gehörte zu diesen Zielen. Man beschloss, eine Kanone in Hampont, 30 km entfernt, aufzustellen. Zuvor muss ein betonierter Schacht (mit einem Fassungsvermögen von 400 m³) errichtet werden; die Bauarbeiten dauern fünf Monate. 1.000 Männer legen Stollen, Eisenbahnschienen und alle für den Einsatz von „Max“ notwendigen Strukturen an. Die ersten Granaten werden am 1. Januar 1916 auf Nancy abgefeuert und sorgen für große Bestürzung.
  • Die Marineartilleristen feuerten 150 dieser riesigen Granaten ab, die erhebliche Sachschäden verursachten und 28 Menschen töteten. Doch die Franzosen hatten die Kanone ausgemacht und bombardierten sie ihrerseits, wodurch sie Anfang 1917 für immer zum Schweigen gebracht wurde. Als 260 Tonnen schweres Koloss, das einen enormen logistischen Aufwand erforderte, kam der „große Max“ zwar nur achtzehn Tage lang zum Einsatz, doch seine psychologische Wirkung war enorm. Gefangen in seinem Betonbecken erwies er sich als sehr verwundbar. Der Krieg hatte gezeigt, dass die Langstreckenartillerie eine strategische Rolle zu spielen hat … vorausgesetzt, sie ist mobil.

Bewertungen und Diskussionen

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Anzahl an Bewertungen: 1

Zuverlässigkeit der Beschreibung
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Bequemes Folgen der Tour
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Attraktivität der Tour
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logedu
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Monts&Forts
Monts&Forts

Gesamtbewertung : 5 / 5

Datum deiner Tour : 21. Feb 2024
Zuverlässigkeit der Beschreibung : ★★★★★ Sehr gut
Bequemes Folgen der Tour : ★★★★★ Sehr gut
Attraktivität der Tour : ★★★★★ Sehr gut
Tour stark frequentiert : Nein

Sehr gut, dank dieser Erklärungen lässt sich der Kanon ganz leicht wiederfinden – vielen Dank!

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