Der Col Blanchâtre und die Schlucht „Ravin de la Noire“

Eine kurze Rundwanderung ab der „Refuge de la Blanche“ durch ein wildes Tal mit unglaublichen Farben.

Details

Nr.364545
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  • Zu Fuß
    Aktivität: Zu Fuß
  • ↔
    Distanz: 6,51 km
  • ◔
    Durchschnittliche Dauer: 3:40 Std. 
  • ▲
    Schwierigkeitsgrad: Schwer

  • ⚐
    Zurück zum Start: Ja
  • ↗
    Aufstieg: + 646 m
  • ↘
    Abstieg: - 647 m

  • ▲
    Höchster Punkt: 3 080 m
  • ▼
    Niedrigster Punkt: 2 501 m

Fotos

Beschreibung der Wandertour

Start an der Refuge de la Blanche.

(H/R) Von der Refuge de la Blanche aus umrunden Sie den See links und halten sich in Richtung Süden. Biegen Sie dann rechts und anschließend links auf einen gut markierten Weg in Richtung Col de la Noire ab. Nachdem Sie einen Wildbach überquert haben, beginnt ein recht direkter Aufstieg, der bei etwa 2750 m von einer Ebene unterbrochen wird.
Der Weg führt weiter durch eine zunehmend felsige Landschaft mit Gesteinen in Schwarz-, Grün- und Rottönen.

(1) Am Col de la Noire hält man sich links in Richtung Osten auf einem gut sichtbaren Pfad, der auf dem Grat beginnt und die Tête de la Petite Noire von Norden her umrundet. Eine kurze Passage kann bei Vorhandensein eines Firnfeldes schwierig zu bewältigen sein, bevor man wieder auf den Grat und dann auf eine große Ebene auf 2969 m Höhe gelangt.

Die Spur führt weiter nach Osten am Fuß des Gipfels der Tête des Toillies entlang und erreicht den Pass, der auf einigen Karten als „Blanchâtre“ bezeichnet wird.

(2) Man befindet sich an der französisch-italienischen Grenze. Auf der italienischen Seite befindet sich eine beeindruckende Schlucht. Umgehen Sie von Westen (auf französischer Seite) eine kleine, dunkelgrüne Felsbastion (Serpentinite) und folgen Sie dann dem immer noch gut sichtbaren Weg auf dem Grat.

Sobald man einen guten Blick hinunter auf die Lacs du Longet hat, ist es an der Zeit, auf der rechten Seite eine kleine, nicht allzu steile, weiße Rinne zu entdecken, die von hellbeigen Kalkschiefern gesäumt ist. Der Weg verbreitert sich in einem schieferhaltigen Hang, und man muss einen Triftweg am Fuße einer Felsbarriere erreichen. Diese umgehen, um zum Ravin de la Noire und zu einem namenlosen See auf etwa 2890 m zu gelangen.

(3) Man folgt einfach dem recht flachen Geröllhang und sucht dann im Nordwesten einen guten, leicht ansteigenden Triftweg, um zu einer kleinen Steilstufe zu gelangen.

(4) Diese überqueren, bevor man wieder hinunter zum Lac de la Noire steigt.

(5) Auf dem markierten Weg in Richtung Norden zum Col de la Noire hinaufsteigen.

(1) Steigen Sie in derselben Richtung auf dem Weg des Aufstiegs wieder hinab, um zur Hütte zu gelangen (S/Z).

Wegpunkte

  1. S/Z : km 0 - alt. 2 502 m - Refuge de la Blanche
  2. 1 : km 1.83 - alt. 2 949 m - Col de la Noire
  3. 2 : km 2.7 - alt. 3 071 m - Col Blanchâtre
  4. 3 : km 3.66 - alt. 2 905 m - Kleiner, namenloser See
  5. 4 : km 4.23 - alt. 2 913 m - Felswand
  6. 5 : km 4.38 - alt. 2 888 m - Lac de la Noire
  7. S/Z : km 6.5 - alt. 2 502 m - Lac de la Blanche

Hinweise

Gutes Schuhwerk wird auf dieser sehr felsigen Route dringend empfohlen. Ein Eispickel ist zu Beginn des Sommers sicherlich nützlich. Schneeverhältnisse können die Überquerung des Geröllfelds am Nordhang hinter der „Petite Tête Noire“ erschweren.
Ich habe diese Route als schwierig eingestuft, da sie teilweise abseits markierter Wege verläuft und eine gute Geländeeinschätzung sowie ein wenig Orientierungsvermögen erfordert.

Der Startpunkt ist die Refuge de la Blanche. Eine hervorragende Unterkunft, die von ihrem Erbauer (François) selbst geführt wird. Ein gutes, ruhiges (wenn auch möglicherweise von Musik begleitetes) Basislager für Wanderungen oder sogar Klettertouren in der Umgebung (große Routen auf der Tête des Toillies, Kletterschule ganz in der Nähe der Hütte).
Tolle Atmosphäre, leckeres und reichhaltiges Essen sowie schöne Schlafsäle.

Man kann auch von Saint-Véran aus starten, muss dann aber mindestens 4 Stunden zusätzlich für den Hin- und Rückweg einplanen, oder vom Ende der Piste (Zufahrt beschränkt) auf Höhe der Kupfermine. Von dort sind es nur 2 Stunden mehr für den Hin- und Rückweg.

Einen Besuch wert

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