Parken Sie auf den Parkplätzen von Sep-Peyras am Kloster Bethléem, dem ehemaligen Bauernhof Peyras, in Saint-Pé-de-Bigorre, nachdem Sie vom Dorf aus einer kleinen, kurvenreichen Straße bis tief in den Staatswald gefolgt sind.
(S/Z) Der recht breite und gelb markierte Wanderweg beginnt rechts vom Eingang. Er ist von kleinen Mauern aus groben Trockensteinen gesäumt und verläuft etwa 300 Meter in horizontaler Richtung.
An der ersten Weggabelung geradeaus gehen (links ist der gelb markierte Weg mit der Beschilderung „Cabane d’Aoulhet“ ausgeschildert).
Ab hier gibt es keine wirkliche Markierung mehr. Nach einigen Dutzend Minuten erreicht man den manchmal ausgetrockneten Wildbach Coumo Redo (Coume Rede). Man durchquert ihn zu Fuß in der Nähe der Pfadfinderbrücke. Anschließend führt der einfachste Weg hinauf zu einer verfallenen Scheune und einer ehemaligen Jugendbaustelle aus dem Zweiten Weltkrieg, Les Castets, die heute im Sommer von Pfadfindern als Campingplatz genutzt wird.
Hinter der verfallenen Scheune biegt man links ab bis zum Ende der Lichtung (hier thront majestätisch ein Pfadfinderbau für ihre Hütten). Der Weg ist auf der IGN-Karte nicht mehr eingezeichnet (ist aber noch auf OpenStreetMap zu finden).
(1) Nach einem kurzen Aufstieg, direkt hinter einem Baum, am Steinmarker Nr. 193, verlassen Sie den Weg, der wieder hinunter in die Coume führt, und biegen Sie rechts ab, bergauf in Richtung Westen (Richtung Coumo Lio). Zahlreiche Steinmarkierungen (weiß und rot) säumen das Massiv; sie markieren die Grenze des ungeteilten Staatswaldes von Saint-Pé. Auf dieser Route ist jedoch nur diese eine sichtbar.
Der Weg ist gut angelegt, recht breit, aber nicht markiert. Allerdings sieht man schon recht schnell einige blaue Sprühmarkierungen an den Bäumen. Bleiben Sie also auf diesem alten Saumweg, der auf der rechten Seite oft von kleinen Steinmauern gesäumt ist.
(2) 700 m weiter und 100 m höher scheint der Weg abrupt zu enden. Tatsächlich macht er eine scharfe Kehre nach links um eine große Buche herum und beginnt mit einem steilen Aufstieg, dann um zwei weitere, kleinere Buchen, bevor er seinen Weg in Richtung Südwesten fortsetzt. Man muss aufmerksam bleiben, um die Spur dieses Weges nicht aus den Augen zu verlieren, der nun sehr schmal, wenig begangen und mit Laub übersät ist.
Man muss eine kleine, sehr feuchte, mit Bäumen bewachsene Senke durchqueren und dabei auf der Höhenlinie bleiben.
Das Gelände ist stellenweise sehr uneben. Das Ende ist nahe, und nach einigen Serpentinen endet der Aufstieg am Rand der Senke.
Aygo Blanco, die Schöne, offenbart sich dann langsam in einiger Entfernung durch das Rauschen ihrer kleinen Wasserfälle.
Man sollte nicht zu weit in ihre Richtung hinabsteigen, da man sonst Gefahr läuft, am Fuße einer Felsbarriere vorbeizukommen. Bleiben Sie auf dem Weg, der oberhalb dieser Barriere verläuft.
(3) Endlich erreicht man die Quelle des Aygo Blanco. Der Weg führt sogar über die Höhle hinweg, bevor er in Richtung der Schlucht von Coumo Lio weiterführt.
Nach einigen Metern im Freien auf fast glatten und horizontalen Felsplatten stürzt der Fluss hinab, um in die Génie Braque zu münden. Entdecke sie, indem du den Wildbach an einem der beiden Ufer hinabsteigst – vorausgesetzt, du hast keine Angst vor rutschigen und schlammigen Ufern oder Hängen, die mit Felsen und Brombeersträuchern bewachsen sind.
Der schöne Aygo Blanco offenbart uns dann den ganzen Reichtum seiner Schönheit, indem er sein engelsgleiches Haar über den von der Erosion zerfressenen Kalkstein ausbreitet. Unter einem der kleinen Wasserfälle kann man am linken Ufer einen großen, sehr feuchten Felsunterstand erkennen...
Der Rückweg erfolgt auf demselben Weg, abgesehen von zwei optionalen Abstechern:
- den „Regard d’Aygo Blanco“,
- das „Trou de Coume Rede“.
Verlassen Sie die Quelle auf dem Hinweg und gehen Sie sofort abseits des Weges den Hang in Richtung Nordosten hinauf, etwa im 50°-Winkel zum Weg; mit einem GPS-Gerät wird die Suche erheblich erleichtert.
(4) Man erreicht den Eingang der Höhle, den „Regard d’Aygo Blanco“. Es handelt sich um einen Eingang vom Typ „Druckrohrleitung“. Er wurde 1979 von der ADERS aus Pau entdeckt. Von hier aus gelangt man nach einem schwierigen 50-Meter-Vormarsch im Kriechgang fast bis zum unterirdischen Abschnitt des Flusses Aygo Blanco… allerdings erst direkt hinter einer einfachen, etwa 10 m langen Felsspalte… durch die man das tosende Rauschen hört, ohne den Fluss jedoch zu sehen.
Wieder auf den Weg hinabsteigen und diesem nicht mehr abweichen.
(1) Am Grenzstein 193 biegt man dann rechts (statt links) auf den Weg ab, der hinunter nach Coumo Redo führt.
Sehr schnell erreicht man am Wegrand auf der rechten Seite die Höhle „Trou de Coume Rede“. Sie ist 3 m tief und 3 m breit. Man erreicht also fast den Grund von Coumo Redo.
Coumo Redo durchqueren und am anderen Ufer in Richtung Norden weitergehen, bis man die Pfadfinderbrücke erreicht.
Dann den gleichen Weg wie auf dem Hinweg in umgekehrter Richtung zurückgehen, um zum Parkplatz zu gelangen (S/Z).