Ausflug während oder nach Regenfällen zu vermeiden. Rechnen Sie mit etwa 4 Stunden für den Hinweg und den Rückweg!
Anfahrt: Nehmen Sie die N1 in Richtung Saint-Louis und gehen Sie an der Anschlussstelle „Usine du Gol“ ab. Nehmen Sie am Kreisverkehr die zweite Ausfahrt in Richtung Stadtzentrum von Saint-Louis. Gehen Sie an der Tankstelle vorbei und biegen Sie in den zweiten Weg links ein. Gehen Sie nicht über die Brücke über die Ravine du Gol hinaus, sondern kehren Sie um und nehmen Sie den ersten Weg rechts. Am Kreisverkehr die erste Ausfahrt nehmen. Eine Fundamentplatte passieren, dann in den ersten Weg links abbiegen und sofort rechts am nächsten Weg parken.
(S/Z) Folgen Sie dem Weg. Hier können Sie sich auf ebenem Gelände aufwärmen und kommen an einigen Ruinen vorbei. Gehen Sie an jeder Kreuzung geradeaus weiter und lassen Sie die Wege links und rechts, die zu Privatgrundstücken führen, links liegen.
Der Weg endet jedoch schnell in einer Sackgasse: Sie gelangen zur Schlucht. Nun beginnen 7 Kilometer Kieselsteine! Von hier aus ist es ganz einfach: Man muss der Schlucht bis zum Steinbruch folgen. Die Sonne kann jedoch unangenehm sein, wenn sie im Zenit steht: Bevorzugen Sie den Winter für diese Wanderung. Liebhaber von Kieselsteinen kommen auf dieser Strecke voll auf ihre Kosten. Die Felsen sind am Anfang kleiner und werden im Laufe der Wanderung immer größer.
Eine Rohrleitung verläuft am rechten Ufer entlang der Schlucht. Sie wurde jedoch an einigen Stellen durch die letzten Wirbelstürme beschädigt. Die darauf folgenden Hochwasser haben die Schlucht in eine regelrechte Kieselstein-Autobahn verwandelt. Man wandert an hohen Felswänden entlang, die jedoch schnell von der Schmetterlingsliane überwuchert werden, wenn nichts unternommen wird. Die Vegetation ist nicht außergewöhnlich, aber am rechten Ufer gibt es einige bemerkenswerte Bäume. Die Felswand wird im Laufe der Wanderung immer imposanter. Das Gleiche gilt für die Kieselsteine.
Das erste Wasserbecken erreicht man in etwas mehr als einer Stunde. Danach muss man mehrmals durchwatet, doch die Strömung ist im Allgemeinen schwach. Dieses Wasserbecken befindet sich auf halber Höhe des Aufstiegs.
(1) Kurz nachdem man den ersten Wasserlauf passiert hat, sieht man am rechten Ufer eine Höhle. Sie ist jedoch nichts Besonderes. Die Wasserläufe folgen aufeinander. Der Wasserstand ist meist sehr gering, aber es tut immer gut, in dieser trockenen Schlucht Wasser zu sehen.
Man kommt an den Überresten einer alten kleinen Mauer vorbei und dann an einer Wasserentnahmestelle am rechten Ufer.
(2) Man erreicht die Quelle „Source Barrage“. Sie ist dank des Wassers, das aus den Felswänden am linken Ufer sickert, leicht zu erkennen. Während des Aufstiegs kann man auf einige Enten und Ziegen treffen. Der Abbruch ist nicht mehr weit. Die Schmetterlingsliane überwuchert alles, und es gibt kein Entkommen. Man muss dann über eine imposante orangefarbene Rohrleitung auf einem Betonbauwerk steigen. Sie rankt sich schwindelerregend an den Felswänden auf beiden Seiten der Schlucht empor.
(3) Der Wasserfall ist zwei Kurven nach der Source Barrage zu sehen. Weiter hinauf ist es unmöglich zu gelangen. Dieser Wasserfall befindet sich am Zusammenfluss der Ravine du Mouchoir Gris und des Bras Montplaisir, die an dieser Stelle die Ravine Barrage bilden. An dieser Stelle sind zwei Wasserfälle zu sehen, doch meistens fließen sie nicht.
Nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit, um sich auszuruhen, und kehren Sie auf demselben Weg zum Ausgangspunkt zurück (S/Z).