Start: Die Wanderung beginnt auf dem Parkplatz an der L 1096 am Technischen Denkmal Schiefersteinbruch Lehesten.
Alternative Parkplätze:
- Am Bahnhof, Lehesten
(S/Z) Vom Parkplatz an der L 1096 gehen wir ein Stück nach Norden Richtung Technisches Denkmal, biegen aber an der Abzweigung (nach etwa 300 m) nicht rechts zum Steinbruch ab, sondern gehen auf dem breiten Weg weiter geradeaus an der L 1096 entlang. (Markierung Schieferpfad am Grünen Band)
Nachdem sich der Fahr- und Fußgängerweg nach rechts von der Straße wegbewegt hat und wir ein kurzes Waldstück passiert haben, führt uns eine Abzweigung nach links zur Landstraße. Wir überqueren die Straße und gehen auf der gegenüberliegenden Seite geraudeaus auf der Markierung Schieferpfad am Grünen Band (gekreuzter Schlägel und Eisen, blau) weiter.
Die Markierung leitet uns an der folgenden Kreuzung nach links ein Stück über die Wiesen und Felder.
(1) Etwa 200 m, nachdem wir in den Wald eingetreten sind, treffen wir auf eine Kreuzung. Hier sind zwei Abstecher möglich:
(2) Etwa 200 m nach links: dort befindet sich eine Gedenkstätte mit Kreuz zum 30. Jahrestag der Grenzöffnung (errichtet 2019). Zur Info: Etwa 50 m in westlicher Richtung liegt die Grenze zwischen Thüringen und Bayern, die einst Deutschland teilte.
(3) Rund 200 m geradeaus überquert der Weg das Loquitz-Viadukt, von dem man aber leider nicht viel sieht, weil es durch die Bäume sehr zugewachsen ist. Das Loquitz-Viadukt liegt bereits auf bayerischer Seite.
(1) Nachdem wir wieder zur Kreuzung zurückgekehrt sind, verlassen wir die Markierung Schieferpfad. Dort biegen wir (vom ursprünglichen Weg aus rechts) ab (vom Viadukt aus nach links) und wandern über den ehemaligen Kolonnenweg an der ehemaligen innerdeutschen Grenze weiter durch den Wald. An der Kreuzung etwa 500 m später biegen wir nach links ab. Tief unter uns fließt die Loquitz in ihrem stillen Tal.
(4) Nach der Rechtskurve des breiten Schotterwegs gleich am Anfang befindet sich ein Hinweisschild auf die längst nicht mehr vorhandene Klimpermühle, die hier ab 1665 stand und im Zuge der Grenzsperranlage 1957 gesprengt wurde.
(5) Dort, wo wir etwas später auf den Aubach treffen, der nur einen Steinwurf entfernt in die Loquitz mündet, ist auf der linken Seite ein Picknickareal mit überdachten Sitzplätzen und einem kleinen Wasserrad gelegen. Wir überqueren den Aubach und folgen dem Wegverlauf nach links, der uns hoch über der Loquitz durch den Wald führt.
(6) Nach etwa 1,3 km Wanderung (vorbei an einer weiteren ehemaligen Mühle, auf die nur noch ein Schild hinweist) kommen wir an einer Gabelung an, die links in den aktiven Steinbruch führt (Durchgang-Verboten-Schild). Hier nehmen wir den rechten Zweig und gehen an Kuhweiden vorbei bis zu einer T-Kreuzung, an der wir nach rechts abbiegen.
Der Weg steigt jetzt etwas an und wird schmaler und unwegsamer. An der folgenden Gabelung halten wir uns links, dann rechts. Es geht über einen zum Teil abgeholzten Bergrücken hinüber zum Waldrand, an dem wir nach links abbiegen, ein Stück am Waldrand entlanggehen und dann wieder geradeaus in den Wald hineingehen. Kurz vor den Feldern biegen wir nach rechts ab und treffen nach wenigen Metern auf einen geschotterten Feldweg, an dem wir nach rechts abbiegen.
(7) An der folgenden Kreuzung nach knapp 200 m lohnt ein Abstecher nach rechts zu einem ehemaligen Grenzwachturm der DDR, der hier noch als Mahnmal vor sich hin verwittert. Leider ist er schon sehr in Mitleidenschaft gezogen, sodass man ihn nicht mehr begehen kann. Wir gehen zurück zur Kreuzung und biegen dort nach rechts ab (Markierung Grünes Band Ost- und Südthüringen).
Der breite, staubige Schotterweg führt uns immer geradeaus zu einer asphaltierten Ortsverbindungsstraße. Wir überqueren diese und gehen über den Trampelpfad zwischen der Baumreihe geradeaus weiter.
(8) Am Ende der kleinen Allee treffen wir auf ein schiefergedecktes, langgestrecktes Gebäude, das zum Berufsförderungswerk für das thüringische Dachdeckerhandwerk gehört. Vor dem Gebäude biegen wir nach rechts ab und folgen der Straße Friedrichsbruch.
(9) Hinter den Parkplätzen gehen wir hinter einer Picknickbank leicht links auf der Bärmisgasse weiter. Wir folgen der Markierung Grünes Band Ost- und Südthüringen über die Bärmisgasse, die nach einer leichten Linkskurve an schieferverkleideten Häusern vorbei in den Zinkenweg übergeht bis zur Ortsdurchfahrtsstraße namens Obere Marktstraße. Dort biegen wir nach rechts ab (immer noch Markierung Gründes Band). Nach etwa 100 m an der Bäckerei biegen wir nach links in die Bahnhofstraße ab.
(10) Am Alten Bahnhof gehen wir nach rechts weiter, überqueren den Parkplatz und halten uns dann an dessen Ende links.
(11) Dort, wo auf der rechten Seite eine alte Lore aus dem Schieferbergbau am Wegesrand steht, gehen wir nach rechts weiter und halten uns gleich wieder rechts (Markierung Grünes Band und Schieferpfad am Grünen Band).
(12) Nach etwa 300 m liegt auf der linken Seite eine kleine bewaldete Anhöhe. Hier lohnt sich ein kurzer Abstecher über den Trampelpfad zur Abraumhalde und den kleinen Seen, die sich gebildet haben.
Weiter geht es auf dem Hauptweg an einer Bank vorbei bis zum Waldrand. Dort gabelt sich der Weg, wir folgen der Markierung Schieferpfad nach links und an der nächsten Gabelung nach rechts, dann wieder rechts. Der Weg führt uns direkt zu den ehemaligen Gebäuden des Staatsbruchs, auf dem sich heute diverse Hallen, ein Hotel und ein Tagungszentrum befinden.
(13) An den Parkplätzen (und hinter dem ersten Gebäude auf der rechten Seite) machen wir einen kurzen Abstecher zum Aussichtspunkt über den Steinbruch. Dazu überqueren wir den Parkplatz und gehen an dem Gebäude mit dem schieferverkleideten Turm auf dem Stichweg links vorbei. Wieder am Parkplatz zurück gehen wir hinter dem Hotel nach links weiter und biegen dann wieder links in die Sackgasse ab.
(14) Es geht an einem weiteren Hotel mit großen Glasfenstern im Erdgeschoss vorbei zu den ehemaligen Mitarbeiterwohnungen und der Villa für die leitenden Angstellten.
Am Ende der Straße führt uns ein Pfad geradeaus in den Wald hinein. Am Ende des Waldstückes gelangen wir zum Technischen Denkmal Schieferbergbau Lehesten. Auf dem Gelände befinden sich zahlreiche historische Gebäude und ein Modelldorf. Wir halten uns auf dem großen Platz links, gehen an dem Gebäude mit dem bis auf den Boden heruntergezogenen runden Dach links vorbei.
(15) Hier an der Abbruchkante führt uns eine etwas schiefe Treppe hinunter zu den zwei Seen, die sich nach der Aufgabe des Steinbruchs gebildet haben. Besonders skurril wirkt der kleine See rechts, aus dem noch der terrakottafarbene Ziegelschornstein emporragt. Auf der linken Seite hat sich ein großer See gebildet, in dessen glasklaren Wasser noch die Schieferbruchstücke auf dem Grund zu erkennen sind.
Wir folgen dem Wegverlauf nach rechts und kommen nach einem kurzen Anstieg weiter oben an einem breiteren Weg an, an dessen gegenüberliegenden Seite sich ein Berg aus teils golden glänzendem Schieferbruch befindet. Hier biegen wir nach rechts ab und kommen wieder am Technischen Denkmal raus.
(16) Vor dem Modelldorf gehen wir den Weg nach links weiter, passieren die Schranke und biegen kurz vor der Landstraße nach links ab.
(S/Z) Nach knapp 300 m erreichen wir den Parkplatz an der L 1096, von dem wir gestartet sind.