Entdeckertour auf die Ehrenbürg

Einer der drei heiligen Berge der Franken ist die Ehrenbürg, ein Zeugenberg der Fränkischen Alb bei Forchheim. Seine Doppelkuppe ist schon von Weitem sichtbar. Die Nordkuppe bildet das 514 m hohe Walberla mit der Walburgis-Kapelle, die Südkuppe der 532 m hohe Rodenstein. Im Volksmund wird der Name Walberla oft für die gesamte Ehrenbürg verwendet. Je nachdem, von welcher Seite man den Berg betrachtet, bietet er ein völlig anderes Bild. Am Westhang lassen extreme Temperaturschwankungen nur Trocken- und Magerrasen wachsen, während die nordöstliche Flanke von dichtem Wald überzogen ist. Unsere prähistorischen Vorfahren haben die besondere Lage genutzt, das weitläufige Gipfelplateau zu besiedeln.

Details

Nr.48647113
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Letzte Bewertung:
  • Zu Fuß
    Aktivität: Zu Fuß
  • ↔
    Distanz: 8,12 km
  • ◔
    Durchschnittliche Dauer: 3:10 Std. 
  • ▲
    Schwierigkeitsgrad: Mittel

  • ⚐
    Zurück zum Start: Ja
  • ↗
    Aufstieg: + 305 m
  • ↘
    Abstieg: - 299 m

  • ▲
    Höchster Punkt: 521 m
  • ▼
    Niedrigster Punkt: 321 m

Fotos

Beschreibung der Wandertour

Start: Die Wanderung beginnt auf dem großen kostenlosen Parkplatz am Ende der Straße zur Ehrenbürg in Kirchehrenbach.

(S/Z) Von hier aus gehen wir zur Straße zurück und biegen nach rechts (ortsauswärts) ab (Markierung Rundweg Walberla, IFS-Weg und Franz-Josef-Kaiser-Weg).

(1) Nach etwa 100 m liegt auf der rechten Seite eine Art Pavillon mit verschiedenen Infotafeln zur Ehrenbürg.
Auf der gegenüberliegenden Seite befindet sich ein Kneipp-Becken. Wir gehen die Straße weiter geradeaus und biegen bei nächster Gelegenheit (etwa 50 m weiter) nach links ab. Der Weg führt uns an die 400 m bergauf an einigen Baumgruppen vorbei bis zu einer T-Kreuzung.

(2) Hier biegen wir rechts ab. (Markierung IFS-Weg und Franz-Josef-Kaiser-Weg). An der Gabelung halten wir uns links und folgen dem breiten Weg geradeaus. An der folgenden Gabelung nehmen wir den linken Weg (IFS-Weg) und biegen nach etwa 50 m nach rechts ab.

(3) In der Rechtskurve gehen wir auf dem Rundwanderweg Walberla geradeaus.

(4) Links über uns können wir bereits einige Felsformationen am Walberla-Gipfel erkennen.
An der T-Kreuzung biegen wir nach links ab, überqueren die nächste Kreuzung geradeaus und gehen am Waldrand entlang weiter. Dort treffen wir nach kurzer Strecke auf einen kleinen Parkplatz, hinter dem wir nach links abbiegen und dem breiteren Weg dann nach links folgen. Der Weg führt uns in den Wald hinein.

(5) Am Waldrand treffen wir auf eine Rekonstruktion eines keltischen Walles, der an die ehemalige Besiedlung erinnern soll. Wir biegen nach links ab und folgen der Markierung Jubiläumsweg 1914.

(6) Nach gut 50 m treffen wir auf eine Gabelung, an der wir auf dem linken Weg weitergehen. Hier lohnt gleich ein kurzer Abstecher nach links zum Aussichtspunkt. Auf dem Hauptweg wandern wir weiter geradeaus und halten uns nach etwa 100 m links.

(7) Wir werfen einen Blick auf die Felsen Wiesenthauer Nadel und Steinerne Frau, die in die Liste der Geotope Bayerns aufgenommen wurde.

(8) Anschließend wandern wir leicht rechts direkt auf die St. Walpurgis Kapelle auf dem Gipfel des Walberla (513 m) zu. Vor der Kapelle steht die Statue der Heiligen Walpurga, der das sakrale Gebäude gewidmet ist. Hinter der Kapelle biegen wir nach rechts ab und gehen am Waldrand entlang bis zum Ende des Plateaus vor.

(9) Hinter dem Zaun an der Abbruchkante können wir die Zwillingsfelsen sehen, die ebenfalls in der Liste der Geotope Bayerns stehen. Von hier aus halten wir uns rechts und wandern auf der Markierung IFS-Weg immer am Waldrand entlang über das Gipfelplateau der Ehrenbürg. An einer T-Kreuzung halten wir uns links und tauchen in den Wald ein, der die Nordostflanke des Berges bedeckt.

An einer Gabelung verlassen wir den IFS-Weg (der sich nach links wendet) und gehen weiter geradeaus am Waldrand entlang und nach gut 100 m wieder in den Wald hinein. Anschließend folgen wir dem Wegverlauf am Waldrand entlang. Hinter einer Rechtskurve gehen wir an der Gabelung weiter geradeaus und treffen nach etwa 50 m auf einen breiten Weg.

(10) Hier biegen wir nach rechts ab. Es geht leicht bergab bis zu einer T-Kreuzung, an der wir scharf nach links abbiegen und uns anschließend auf dem Waldweg entlang der Bergflanke immer leicht links halten (Markierung Jubiläumsweg 1914).

(11) Der Weg führt uns am zweiten Gipfel auf der Ehrenbürg vorbei, dem 532 n hohen Rodenstein. Auch dieser Gipfelpunkt befindet sich auf dem Hochplateau. Hinter dem Gipfel gehen wir an der Gabelung rechts auf der Markierung Jubiläumsweg 1914 weiter.

(12) Nach etwa 100 m erreichen wir über einen kurzen Abstecher nach rechts einen Aussichtspunkt. Wir folgen dem Weg bergab, gehen an der nächsten Gabelung rechts und treffen hinter dem Waldrand auf eine Kreuzung, an der wir nach links abbiegen, um nun auf dem Rundwanderweg Walberla und dem Ehrenbachtalweg weiterzuwandern. Der Waldweg beschreibt eine weite Linkskurve entlang der Bergflanke und führt dann leicht bergab auf einen weiteren Weg zu.

(13) An diesem biegen wir nach links ab (Markierung Ehrenbachtalweg und IFS-Weg). Wir folgen dem Wegverlauf immer geradeaus durch den Wald, nach 250 m an der Gabelung gehen wir links, dann rechts. An der folgenden Kreuzung halten wir uns zunächst rechts und biegen dann gleich links ab. (Rundwanderweg Walberla). Es geht immer weiter durch den Wald auf der Ostseite des Berges bis zu einer Sternkreuzung, an der wir den rechten Weg (geradeaus) nehmen. An der nächsten Kreuzung biegen wir nach links ab (Markierung Rundwanderweg Walberla).

(2) Dann erreichen wir wieder die T-Kreuzung, die wir bereits auf dem Hinweg passiert haben und biegen rechts ab. Wir befinden uns jetzt wieder auf dem Franz-Josef-Kaiser-Weg, den wir auf dem Hinweg bergauf gelaufen sind. Der Weg führt uns bergab bis zu einer asphaltierten Straße, auf der wir nach rechts zum Ortsrand von Kirchehrenbach abbiegen.

(1) Hinter den Infotafeln und dem Kneipp-Becken erreichen wir wieder den Parkplatz, von dem wir gestartet sind (S/Z).

Wegpunkte

  1. S/Z : km 0 - alt. 322 m - Wanderparkplatz
  2. 1 : km 0.22 - alt. 329 m - Infotafeln Ehrenbürg
  3. 2 : km 0.69 - alt. 392 m - T-Kreuzung
  4. 3 : km 1.15 - alt. 431 m - ''Rundwanderweg Walberla''
  5. 4 : km 1.37 - alt. 436 m - Felsformation Steinerne Frau (Ansicht von unten)
  6. 5 : km 2.11 - alt. 466 m - Keltenwall (Nachbau)
  7. 6 : km 2.23 - alt. 472 m - Aussichtspunkt
  8. 7 : km 2.59 - alt. 495 m - Wiesenthauer Nadel und Steinerne Frau
  9. 8 : km 2.76 - alt. 506 m - Walpurgis-Kapelle
  10. 9 : km 2.97 - alt. 510 m - Zwillingsfelsen
  11. 10 : km 3.98 - alt. 510 m - Breiter Weg
  12. 11 : km 4.45 - alt. 518 m - Gipfel Rodenstein
  13. 12 : km 4.59 - alt. 502 m - Aussichtspunkt
  14. 13 : km 5.79 - alt. 420 m - Ehrenbachtalweg und IFS-Weg
  15. S/Z : km 8.12 - alt. 322 m - Wanderparkplatz

Hinweise

Die Wanderung führt etwa zur Hälfte durch den Wald an der Nordostseite des Walberla, die Westseite ist durch ihre exponierte Lage sehr hohen Temperaturschwankungen ausgesetzt. An heißen Tagen können die Temperaturunterschiede mehr als 40 Grad betragen. Diesen extremen Bedingungen trotzen die speziellen Pflanzen und Tiere auf den Trockenrasen, sodass hier allerlei Raritäten zu entdecken sind.

Ausrüstung

  • Festes Schuhwerk mit guter Profilsohle
  • Ausreichende Mengen an Getränken im Gepäck
  • Der Rundweg ist durch die langen Waldabschnitte gut für die Sommermonate geeignet, für die Westseite und das Hochplateau ist allerdings ein guter Sonnenschutz notwendig
  • Bei Schnee und Eisglätte können einige Abschnitte sehr rutschig und schwer begehbar sein
  • Große Teile der Ehrenbürg sind als Naturschutzgebiet ausgewiesen, Hunde sollten hier an der Leine geführt werden

Einen Besuch wert

Forchheim
Nächstgrößere Stadt in der Umgebung ist Forchheim. Hier lohnt vor allem ein Besuch der Altstadt mit ihren wunderschönen Fachwerkhäusern und informativen Museen.

Essen und Trinken
Auf dem Rundweg ist lediglich am Start/Ziel eine Gaststätte vorhanden.

  • Gasthof zum Walberla, Straße zur Ehrenbürg 21, Kirchehrenbach

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