Nr. 1 Kapelle von Burnkirch.
Die Wallfahrtskirche war zunächst eine dem heiligen Nikolaus und später dem heiligen Martin geweihte Kapelle. Im Mittelalter war sie die Mutterkirche von Illfurth, Heidwiller und Tagolsheim und blieb dann bis zum 18. Jahrhundert die Pfarrkirche von Illfurth. Sie enthält sehr interessante Fresken und verschiedene alte Grabsteine.
Der Infanteriebunker von Burnkirch ist das einzige noch erhaltene Überbleibsel der Burnkirch-Stellung. Man kann das Dach sehen, er wurde in einer offenen Baugrube errichtet, indem man gebogene Wellbleche verlegte, die als verlorene Schalung dienten, um darin Stahlbeton zu gießen. Die Wohnfläche betrug 15 m2, die Wände sind zwischen 0,80 m und 1 m dick, das Dach ist etwa 1,50 m dick.
Nr. 2 Standort einer Großkanone.
Die Spuren der Eisenbahnstrecke im Wald sowie die Ausgrabungen und Erdarbeiten für die Artilleriestellung sind auch heute noch sichtbar, wenn sie nicht vollständig von der Vegetation verdeckt wurden.
Nr. 3 Artilleriestellung Tagolsheim.
Wahrscheinlich wurde der heute sichtbare betonierte Unterstand, dessen Beschriftung weitgehend verschwunden ist, 1916 errichtet. Auf einem Betonfundament waren gebogene Wellbleche angebracht worden, die als verlorene Schalung dienten, um den Beton für das etwa 1,2 m dicke Dach zu gießen. Ein 1 m breiter Innenkorridor ist über drei Eingänge mit Schikane mit dem Außenbereich verbunden. Er bedient die drei Räume von jeweils 24 m², was einer maximalen Kapazität von 100 sitzenden Männern entspricht. Denkbar ist auch eine Munitionslagerung in einem der Räume. Die Breite des Korridors bietet eine einfache Bewegung. Der Schutzraum verfügt über obere (verbrauchte Luft) und untere (frische Luft) Lüftungsöffnungen und Rauchabzüge für Ofenrohre. Die an den Schutzraum angrenzende betonierte Plattform konnte zwei der Kanonen der Batterie (mit 4 Geschützen) aufnehmen.
Nr. 4 Artillerie-Observatorien von Tagolsheim.
Das gepanzerte Observatorium bestand aus 43 Metallteilen, darunter Platten mit einer Dicke von 10 bis 40 mm. Es bildete ein Fünfeck, das hinten für den Zugang offen war und vorne von drei rechteckigen Scharten durchbrochen wurde, die durch Schiebeläden verschlossen werden konnten. Es war auf einen 0,50 m dicken Betonsockel geschraubt und insgesamt 1,80 m hoch. Der Zwischenraum zwischen den beiden Stahlblechschichten konnte entweder mit Beton oder mit Sand gefüllt werden. Das Dach bestand aus zwei übereinander liegenden Blechen. Mit dem Aufbau des Observatoriums waren vier Männer zwei Nächte lang beschäftigt. Der Beobachter konnte auf einem ausklappbaren Klappsitz Platz nehmen. Die Beobachtung erfolgte mit bloßem Auge, einem Fernglas oder einem binokularen Fernrohr, das durch die längliche Öffnung des Daches passte. Die Achse der Sternwarte liegt bei 70° West in Richtung Schönholz. Angrenzend an das Observatorium wurde ein 9 m² großer Unterstand für einen Telefonisten und einen Offizier aus Beton errichtet. Die Besetzung dieses Komplexes sollte dauerhaft sein, Tag und Nacht, mit mindestens einem Beobachtungsoffizier (oder Unteroffizier) und einem Telefonisten.
Nr. 5 Kammstellung.
Leicht westlich der Höhe 364 des Haulenwalds hat sich die Wald-Feld-Grenze seit 1916 kaum verändert. Diese Konfiguration war äußerst günstig für die Aufstellung von Schnellfeuerwaffen, da die Bäume die Maschinengewehre tarnten und die offenen Flächen ein ideales Schussfeld boten.
Nr. 6 Artillerie-Observatorium von Heidwiller.
Die beiden betonierten Konstruktionen aus dem Sommer 1915 besetzen den Waldrand in der Nähe der Höhe 341 des Buckenbergs. Es handelt sich um eine Waffenkasematte und ein Observatorium für die Artillerie. Der Beton der Kasematte ist ziemlich grob, da er viele Kieselsteine enthält. In der Nähe dieser beiden Überreste sind noch Spuren von Zugangsdärmen zu sehen, die ein sicheres Bewegen ermöglichten, und weiter hinten die (heute unzugänglichen) unterirdischen Unterstände, die im Winter 1916-1917 gegraben wurden.