Canfranc, Agüaré & Gabardito

Eine abwechslungsreiche Rundwanderung, um die waldreiche und geschichtsträchtige Umgebung des Dorfes Canfranc in vollen Zügen zu genießen. Begehbar ab der Schneeschmelze (in der Regel im April) und am besten im Frühling (Mai–Juni), wenn die Goldregen und Asphodelen blühen.

Beachten Sie die Hinweise unter den Punkten 2 und 4!

Details

Nr.102778172
Erstelldatum:
Bearbeitungsdatum:
Letzte Bewertung:
  • Zu Fuß
    Aktivität: Zu Fuß
  • ↔
    Distanz: 7,32 km
  • ◔
    Durchschnittliche Dauer: 3:40 Std. 
  • ▲
    Schwierigkeitsgrad: Schwer

  • ⚐
    Zurück zum Start: Ja
  • ↗
    Aufstieg: + 538 m
  • ↘
    Abstieg: - 538 m

  • ▲
    Höchster Punkt: 1 556 m
  • ▼
    Niedrigster Punkt: 1 043 m

Fotos

Beschreibung der Wandertour

(S/Z) Die Route wird vom Parkplatz im Zentrum des Dorfes Canfranc aus beschrieben. Nehmen Sie die Hauptstraße von Canfranc in Richtung Norden.

(1) Biegen Sie rechts in die „Rue du Fournil“ (Barrio del Hornero) ein, um auf die Straße zu gelangen, die am Fluss (Río Aragón) entlangführt, und folgen Sie dieser flussaufwärts (also nach links). Ganz am Ende gelangen Sie zu einer kleinen Grünfläche, von der aus eine Treppe hinauf zur Hauptstraße auf Höhe der Brücke führt.

Nun sollten Sie vorsichtig etwa 150 m entlang der N330 auf der rechten Seite (im Aufstieg) gehen, in sicherem Abstand zur Fahrbahn und so weit wie möglich außerhalb der Leitplanke (ein Weg ist dafür vorgesehen).

(2) Wenn man auf Höhe eines mit „MANCOMUNIDAD DEL ALTO VALLE DEL ARAGON“ beschrifteten Schuppens ankommt, muss man die N330 mit äußerster Vorsicht überqueren (starker Verkehr). Direkt gegenüber beginnt ein kleiner Pfad. Folgen Sie ihm etwa zwanzig Meter lang und gelangen Sie dann zum Fluss, der direkt rechts fließt (Barranco de Aguaré). Sollte Ihnen die Überquerung des Flusses Schwierigkeiten bereiten (aufgrund des hohen Wasserstands), kehren Sie um, da Sie ihn weiter oben erneut überqueren müssen. Andernfalls gelangen Sie auf den markierten Weg (gelb-weiß), der auf der anderen Seite am Fluss entlangführt, und folgen Sie ihm im Aufstieg (nach links). Dieser Pfad führt in den Wald hinein und steigt in Serpentinen mit gleichmäßigem Gefälle an. Es gibt einige Abzweigungen: Folgen Sie unbedingt der Richtung „Barranco de Aguaré (Clavijas)“.

(3) Irgendwann gelangen Sie an eine Weggabelung mit einem Weg nach links, der quer verläuft, und einem anderen nach rechts, der einen Aufstieg hat (Serpentinen). Sie müssen dem linken Weg folgen! Achten Sie genau auf die regelmäßigen gelb-weißen Markierungen. Die Querung endet mit einem Abstieg zum Fluss.

(4) Jetzt ist es an der Zeit, den Fluss zu überqueren. Achten Sie genau auf die Markierungen auf einem großen Felsen, die Ihnen die Überquerungsstelle anzeigen. Versuchen Sie nicht, den Fluss zu überqueren, wenn die Strömung zu stark ist! Nach der Überquerung beginnt der Weg direkt gegenüber (Markierungen) und ist ziemlich steil.

(5) Der Hang wird flacher, der Weg verläuft nun waagerecht unterhalb der Felswand … jetzt kommt der große Moment! Es erwartet euch eine kurze felsige Passage mit einer Art Trittstufen (clavijas) für die Füße und Ketten (cadenas) für beide Hände. Das macht Spaß und ist recht einfach. Zu vermeiden, wenn Sie unter starkem Höhenangst leiden, aber ansonsten ist es kein Problem. Anschließend führt der Weg durch einen schattigen Kiefernwald.

(6) Aus diesem Wald heraus gelangt man auf einen Weideweg (Markierungen des GR®11). Folgen Sie diesem Weg nach rechts über die Weide (Majada de Gabardito).

(7) Kurz darauf erreichen Sie die Waldhütte „Refugio forestal de Gabardito“. Tisch, Bänke, Kamin, aber keine Matratzen. Gehen Sie sorgsam mit dieser Ausstattung um. Folgen Sie dem Weg noch 100 m weiter.

(8) Biegen Sie dann links in die Weide ab, auf einen kleinen, kaum markierten Pfad, hinter einem Baum, aber vor einer trockenen Tanne (siehe Foto). Der Pfad führt fast flach quer durch die Weiden. Am Eingang zu einem Kiefernwald finden Sie wieder Markierungen (siehe Foto). Ab hier ist der Pfad besser markiert. Man geht an einem Bewässerungskanal entlang und überquert ihn, bevor man auf den Weg zum Abstieg (weiterhin markiert) trifft. Dieser Weg führt in zahlreichen Serpentinen hinab, um das Gefälle gering zu halten.

(9) An einer der nach links abbiegenden Serpentinen erkennen Sie einen rechts abzweigenden Weg. Sie können diese Gegend erkunden, wo Sie beeindruckende Bauwerke entdecken werden, die das Dorf Canfranc vor Überschwemmungen und Lawinen schützen sollen.

(10) Schließlich gelangen Sie wieder auf den zuvor gesehenen Weg, allerdings in deutlich geringerer Höhe. Nehmen Sie dort den Weg, der zum Dorf Canfranc führt (Schilder und Markierungen des GR®11). Dieser Weg führt Sie an einer Quelle im Fels vorbei (Fuente de la Pajeta, 1230 m).

(11) Nach einem leichten, aber etwas langen Abstieg erreichen Sie eine Reihe von Terrassen, die von Mauern umgeben sind. Es handelt sich um eine Baumschule (Vivero), in der vor über einem Jahrhundert Kiefern gezüchtet wurden, die anschließend am Hang ausgepflanzt wurden. Nun müssen Sie sich nur noch den Abstieg gönnen … und gelangen zur Nationalstraße N330.

(S/Z) Überqueren Sie die N330 an der Kreuzung vorsichtig, um zum Ausgangspunkt zurückzukehren.

Wegpunkte

  1. S/Z : km 0 - alt. 1 046 m - Canfranc (Dorf)
  2. 1 : km 0.29 - alt. 1 049 m - Richtung Aragon
  3. 2 : km 0.77 - alt. 1 064 m - N330
  4. 3 : km 1.65 - alt. 1 332 m - Nach links, ohne den Berg hinaufzugehen
  5. 4 : km 1.99 - alt. 1 344 m - Barranco de Aguaré
  6. 5 : km 2.1 - alt. 1 399 m - Clavijas
  7. 6 : km 2.48 - alt. 1 479 m - Wanderweg von Villanua nach Gabardito
  8. 7 : km 2.98 - alt. 1 521 m - Refugio de Gabardito
  9. 8 : km 3.12 - alt. 1 537 m - Links
  10. 9 : km 4.74 - alt. 1 402 m - Kunstbauten
  11. 10 : km 5.41 - alt. 1 307 m - Wanderweg von Villanua nach Gabardito (2)
  12. 11 : km 6.81 - alt. 1 131 m - Ehemalige Baumschule
  13. S/Z : km 7.32 - alt. 1 046 m

Hinweise

Einen Besuch wert

  • Das Dorf Canfranc, das 1944 durch einen Brand zerstört und aufgrund einer zweckentfremdeten Verwendung von Solidaritätsgeldern nur sehr langsam wieder aufgebaut wurde (es sind noch immer Ruinen zu sehen).
  • Die alte Brücke über den Aragon, die „Puente de los Peregrinos“ (am Fuße des Dorfes) https://www.romanicodigital.com

Sei stets vorsichtig und plane voraus. Visorando und der Autor / die Autorin dieser Tour können im Falle eines Unfalls auf dieser Tour nicht haftbar gemacht werden.

Die Markierungen GR® und PR® sind geistiges Eigentum der Fédération Française de Randonnée Pédestre (Französischer Wanderverband).

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