(S/Z) Die Route wird vom Parkplatz im Zentrum des Dorfes Canfranc aus beschrieben. Nehmen Sie die Hauptstraße von Canfranc in Richtung Norden.
(1) Biegen Sie rechts in die „Rue du Fournil“ (Barrio del Hornero) ein, um auf die Straße zu gelangen, die am Fluss (Río Aragón) entlangführt, und folgen Sie dieser flussaufwärts (also nach links). Ganz am Ende gelangt man zu einer kleinen Grünfläche, von der aus eine Treppe zur Hauptstraße auf Höhe der Brücke hinaufführt.
Nun sollte man vorsichtig etwa 150 m entlang der N330 auf der rechten Seite (im Aufstieg) gehen, in sicherem Abstand zur Fahrbahn und so weit wie möglich außerhalb der Leitplanke (ein Weg ist dafür vorgesehen).
(2) Wenn man auf Höhe eines mit „MANCOMUNIDAD DEL ALTO VALLE DEL ARAGON“ beschrifteten Schuppens ankommt, muss man die N330 mit äußerster Vorsicht überqueren (starker Verkehr). Direkt gegenüber beginnt ein kleiner Pfad. Folgen Sie ihm etwa zwanzig Meter lang und gelangen Sie dann zum Fluss, der direkt rechts fließt (Barranco de Aguaré). Sollte Ihnen die Überquerung des Flusses Schwierigkeiten bereiten (wegen des hohen Wasserstands), kehren Sie um, da Sie ihn weiter oben erneut überqueren müssen. Andernfalls gelangen Sie auf den markierten Weg (gelb-weiß), der auf der anderen Seite am Fluss entlangführt, und folgen Sie ihm im Aufstieg (nach links). Dieser Weg führt in den Wald hinein und steigt in Serpentinen mit gleichmäßigem Gefälle an. Es gibt einige Abzweigungen: Folgen Sie unbedingt der Richtung „Barranco de Aguaré (Clavijas)“.
(3) Sie kommen an eine dreifache Weggabelung mit einer großen Trockenmauer auf der rechten Seite. Der Weg gegenüber (in der Mitte) ist der richtige (durch einen Steinhaufen markiert)! Siehe Fotos. Weiter vorne gelangen Sie an eine Weggabelung mit einem Weg nach links, der quer verläuft, und einem weiteren nach rechts, der zum Aufstieg führt (Serpentinen). Sie müssen dem linken Weg folgen! Achten Sie darauf, dass regelmäßig gelbe und weiße Markierungen zu sehen sind. Die Querung endet mit einem Abstieg zum Fluss.
(4) Jetzt ist es an der Zeit, den Fluss zu überqueren. Achten Sie genau auf die Markierungen auf einem großen Felsen, die Ihnen die Überquerungsstelle anzeigen. Versuchen Sie nicht, den Fluss zu überqueren, wenn die Strömung zu stark ist! Nach der Überquerung beginnt der Weg direkt gegenüber (Markierungen) und ist ziemlich steil.
(5) Der Hang wird flacher, der Weg verläuft nun horizontal unterhalb der Felswand … jetzt kommt der große Moment! Es erwartet euch eine kurze felsige Passage mit einer Art Trittstufen (Clavijas) für die Füße und Ketten (Cadenas) für beide Hände. Das macht Spaß und ist recht einfach. Zu vermeiden, wenn Sie unter starkem Höhenangst leiden, aber ansonsten ist es kein Problem. Anschließend führt der Weg durch einen schattigen Kiefernwald.
(6) Ihr kommt aus diesem Wald auf einen Weideweg (Markierungen des GR®11). Wir empfehlen Ihnen, auf diesem Weg erst links dann rechts abzubiegen, um den „Pino royo“, eine über 300 Jahre alte Waldkiefer (siehe Foto), zu bewundern! Kehren Sie anschließend zur Weggabelung zurück und folgen Sie dem Hirtenweg geradeaus über diese Weide (Majada de Gabardito).
(7) Kurz darauf erreichen Sie die Waldhütte „Refugio forestal de Gabardito“. Dort gibt es einen Tisch, Bänke und einen Kamin, aber keine Matratzen. Bitte gehen Sie sorgsam mit der Ausstattung um. Folgen Sie dem Weg noch 100 m weiter.
(8) Biegen Sie dann links in die Weide ab, auf einen kleinen, kaum markierten Pfad, hinter einem Baum, aber vor einer trockenen Tanne (siehe Foto). Der Pfad führt fast quer den Weiden entlang. Am Eingang zu einem Kiefernwald finden Sie wieder Markierungen (siehe Foto). Ab hier ist der Pfad besser markiert. Man geht an einem Bewässerungskanal entlang und überquert ihn, bevor man auf den Pfad des Abstiegs (weiterhin markiert) gelangt. Dieser Weg führt in zahlreichen Serpentinen hinunter, um das Gefälle gering zu halten.
(9) An einer der nach links abbiegenden Serpentinen erkennen Sie einen rechts abzweigenden Weg. Sie können diese Gegend erkunden, wo Sie beeindruckende Bauwerke entdecken werden, die das Dorf Canfranc vor Überschwemmungen und Lawinen schützen sollen.
(10) Schließlich gelangen Sie wieder auf den zuvor gesehenen Weg, allerdings auf einer deutlich niedrigeren Höhe. Nehmen Sie dort den Weg, der zum Dorf Canfranc führt (Schilder und Markierungen des GR®11). Dieser Weg führt Sie an einer Quelle im Fels vorbei (Fuente de la Pajeta, 1230 m).
(11) Nach einem leichten, aber etwas langen Abstieg gelangen Sie zu einer Reihe von Terrassen, die von Mauern umgeben sind. Es handelt sich um eine Baumschule (Vivero), in der vor über einem Jahrhundert Kiefern und Tannen gezüchtet wurden, die anschließend am Hang ausgepflanzt wurden. Nun müssen Sie sich nur noch den Abstieg gönnen … und gelangen zur Nationalstraße N330.
(S/Z) Überqueren Sie die N330 an der Kreuzung vorsichtig, um zum Ausgangspunkt zurückzukehren.