Der Startpunkt ist am Col du Somport ausgeschildert, der mit dem Auto oder sogar mit dem regelmäßig verkehrenden TER-Bus erreichbar ist.
(S/Z) Der Weg beginnt hinter dem großen Gebäude des Schneeräumdienstes und führt durch Rhododendren und Heidekraut. Suchen Sie einen Pfad, der nach rechts abzweigt und leicht einen Aufstieg hat. Nach einigen Minuten kommen Sie an einem Wasserspeicher (Betonwürfel) vorbei und folgen dem Pfad weiter, der sich gelegentlich gabelt (Wege, die von Herden genutzt werden). Bleiben Sie so weit wie möglich auf dem Kamm, bis Sie einen kleinen Pass erreichen (Col d’Astún, 1.694 m auf der IGN-Karte).
Ab diesem Pass erfolgt der Aufstieg auf der spanischen Seite deutlicher, immer noch inmitten von Heidekraut, das einige Weiden voneinander trennt.
(1) Achten Sie auf einen grasbewachsenen Steig zu Ihrer Linken, über den Sie neben den Steilhängen zum Aufstieg hinaufsteigen können. Ein Pfad verläuft über diesen Steig, gelegentlich markiert durch Steinmännchen. Anschließend kann man im Gras im Zickzack zwischen den roten Felsen hinaufsteigen und dabei auf dem Südhang des Berges bleiben. So gelangt man auf einen Kamm auf einer Höhe von 1995 m auf der IGN-Karte und 1991 m auf der spanischen Karte, wo der steile Aufstieg endet.
Auf dem entsprechenden Foto ist die Route rot markiert.
Geht weiter in horizontaler Richtung nach Norden und folgt einem kleinen Pfad, der auf der spanischen Seite am Hang entlangführt: Es ist nicht notwendig, den Pic d’Arnousse zu besteigen. Die Querung auf gleicher Höhe führt an einer kleinen, flach abfallenden Schlucht vorbei, dann über Weideland, bis man den Col d’Arnousse (2.080 m) erreicht, von dem aus man einen Blick auf das gesamte Aspe-Tal hat.
(2) Weiter geht es auf dem Grat in Richtung Pic de Bénou. Der Aufstieg ist einfach bis zu einem grasbewachsenen Vorgipfel (2267 m).
(3) Der eigentliche Pic de Bénou (2271 m) ist felsiger: Man kann ihn besteigen (sehr einfacher Klettersteig), aber auch über einen Weg auf der Ostseite (Astún-Hang) umgehen. Der Grat verläuft ohne weitere Schwierigkeiten (guter Weg) bis zum nächsten Gipfel (Pic de Belonseiche, 2.297 m), der herrlich grasbewachsen ist. Man folgt dem Grat weiter, um zum Col d’Audas (2.195 m) oder Pas des Aoudas zu gelangen.
(4) Ab hier ist der Grat felsiger und der Weg führt über Passagen, an denen man auf einigen Metern ein klein wenig klettern muss – ohne echte Schwierigkeiten, aber man sollte besser vorgewarnt sein! Bleiben Sie so weit wie möglich auf dem Grat, mal etwas auf der Aspe-Seite, mal auf der anderen Seite, und gelangen Sie so auf den Weg, der zum Pic des Moines führt.
(5) Wenn Sie Lust haben, können Sie diesen besteigen, indem Sie nach links abbiegen (kurz vor dem Gipfel gibt es eine kurze, leichte Kletterpassage). Andernfalls nehmen Sie rechts den Weg, der Sie schnell zum Abstieg zum Col des Moines (2168 m, Grenze) führt.
(6) Gehen Sie auf der spanischen Seite in Richtung Westen und steigen Sie zum Ibón de Escalar hinab.
(7) Umrunden Sie den See auf der Südseite. Anschließend führt der Weg deutlich bergab, entlang des aus dem See fließenden Baches.
(8) Man steigt in ein weniger steiles Tal hinab und folgt dem Hauptweg weiter bis zur Station Astún.
(9) Der Straße geradeaus folgen, um den Somport-Pass zu erreichen (S/Z).


