Start: Die Rundtour beginnt auf dem Parkplatz am Wildpark Hufeisen, Forsthaus Hufeisen 1, 91257 Pegnitz. Gleich in der Nähe befindet sich die Haltestelle Hufeisen Waldhaus der Buslinien 380 und 386 ab Pegnitz Hbf.
(S/Z) Wir statten dem Wildpark Hufeisen gleich zu Beginn der Wanderung einen Besuch ab, dieser kann aber auch auf das Ende verlegt werden. Auf dem etwa 40 Hektar großen Areal leben Wildschweine, Rot-, Dam- und Sikawild nebst freilaufenden Mufflons auf abwechslungsreichen Wiesen- und Waldflächen. Ein Rundweg führt durch den Wildpark wieder zurück zum Eingang.
Nach dem Besuch gehen wir diagonal nach rechts über den Parkplatz hinüber und treffen an der Ecke auf einen Waldweg, der nach wenigen Metern auf die Markierung Pegnitz-Plech-Weg führt.
(1) Hier biegen wir nach links ab und folgen der Markierung gleich nach rechts. Nach einem kurzen Waldstück treffen wir auf die Landstraße, überqueren diese (Achtung, keine Fußgängerampel!). Auf der anderen Seite gehen wir auf dem breiten Weg in den Wald hinein und biegen gleich nach etwa 30 m nach links auf den schmaleren Pfad ab. (Markierung Pegnitz-Plech und Fränkische Schweiz 5-Tage-Wanderung). Dieser schlängelt sich durch den Veldensteiner Forst und trifft nach etwa 400 m auf einen breiten Forstweg, dem wir nach rechts folgen. Nach weiteren 100 m wendet sich der Pegnitz-Plech-Weg links vom Hauptweg ab.
(2) Wenn wir ihm folgen, gelangen wir direkt zu den sogenannten Eislöchern.
Im Karstgebiet der Fränkischen Schweiz gibt es das Phänomen von Dolinen. Dabei handelt es sich um unterirdische Höhlen, deren Decke im Laufe der Zeit einstürzen und dabei eine Art Einsturztrichter in der Landschaft hinterlassen.
Mit etwas Geschick kann man die steile Böschung hinabgehen und sich die Höhlen ansehen, die im Winter wunderschöne Eisformationen hervorbringen. Die Eislöcher gehören zu den Geotopen in Bayern.
(3) Zurück auf dem Weg biegen wir an der nächsten T-Kreuzung nach rechts ab und folgen ab jetzt der Markierung Fränkische Schweiz 5-Tage-Wanderung. An der kommenden T-Kreuzung gehen wir rechts (Markierung Fränkische Schweiz 5-Tage-Wanderung und regionaler Wanderweg Auerhahnweg). Nach kurzer Strecke liegen auf der linken Seite bereits einige skurrile Felsformationen.
(4) Ihnen folgt der Kleine Lochstein, der vom Landsamt für Umwelt als eines der Geotope in Bayern ausgewiesen ist. Hinter dem Lochstein halten wir uns leicht links und treffen anschließend auf einen breiten Forstweg, an dem wir (dem Auerhahnweg folgend), nach links abbiegen und an der Sternkreuzung wieder links. Der Auerhahnweg leitet uns immer geradeaus, vorbei an einem kleinen Parkplatz zur Straße. Wenn wir diese überqueren, führt uns gegenüber wieder die Markierung Pegnitz-Plech-Weg in den Wald hinein. Wir folgen dem Wegverlauf über eine große Kreuzung geradeaus hinweg bis zu einer T-Kreuzung.
(5) Dort biegen wir nach links auf den Wallfahrerweg Hufeisen ab.
(S/Z) Dieser führt uns wieder zurück zum Ausgangspunkt, dem Parkplatz am Wildpark Hufeisen.