Vom Klosterberg zur Burg Abenberg

Das beschauliche Städtchen am Tor zum Fränkischen Seenland kann nicht nur mit der rund tausendjährigen Burg hoch über den Dächern des Ortes aufwarten. Hilpoltstein ist auch der Ort mit der ältesten Klöppeltradition in Westdeutschland, deren Geschichte im Burgmuseum hautnah erlebt werden kann. Ringsum stille Wälder und Wiesen sowie unzählige Teiche und Weiher für Naturliebhaber.

Details

Nr.48945850
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Bearbeitungsdatum:
Letzte Bewertung:
  • Zu Fuß
    Aktivität: Zu Fuß
  • ↔
    Distanz: 8,04 km
  • ◔
    Durchschnittliche Dauer: 2:45 Std. 
  • ▲
    Schwierigkeitsgrad: Mittel

  • ⚐
    Zurück zum Start: Ja
  • ↗
    Aufstieg: + 154 m
  • ↘
    Abstieg: - 163 m

  • ▲
    Höchster Punkt: 473 m
  • ▼
    Niedrigster Punkt: 374 m

Fotos

Beschreibung der Wandertour

Start: Die Wanderung beginnt auf dem hoch auf dem Klosterberg liegende Wanderparkplatz Gmünder Marterl im Abenberger Wald. Man erreicht ihn über die geschotterte Verlängerung der Mäbenberger Straße, hält sich an der Gabelung rechts und biegt am nächsten breiten Waldweg nach rechts ab.

(S/Z) Vom Parkplatz aus gehen wir ein kurzes Stück zurück zu der Abweigung bei der Hinfahrt und biegen dort nach rechts auf den Rundwanderweg 4 Abenberg ab.

(1) Dieser führt uns an den nächsten zwei Gabelungen nach links weiter und wir halten uns immer geradeaus auf dem breiten Forstweg durch den Wald.

An einer Kreuzung bleiben wir auf dem linken Weg und folgen dessen Verlauf (immer weiter auf der Markierung Abenberg 4). Nach etwa 600 m treffen wir auf einen anderen Forstweg, an dem wir nach links abbiegen.

Rund 400 m weiter biegen wir nach links und anschließend nach weiteren 400 m nach rechts ab. Wir kommen an eine Gabelung, der wir nach rechts folgen. An der nächsten Kreuzung verlassen wir die Markierung 4, um nach rechts Richtung Abenberg abzubiegen.

(2) Es geht am Ziegelweiher vorbei, dann nach links.

(3) Wir befinden uns auf dem Rundwanderweg 5, dem wir über die Kreuzung geradeaus folgen. Wir passieren die ersten Häuser von Abenberg auf der linken Seite und wandern auf der Asbacher Straße bis zur Rother Straße (Hauptstraße), an der wir der Markierung 5 folgend nach links abbiegen.

(4) Nach etwa 100 m überqueren wir die Rother Straße und gehen auf der gegenüberliegenden Seite über die Burgstraße weiter.

(5) Die Burgstraße leitet uns direkt zur Burg Abenberg.
Nach einer Besichtigung der historischen Anlage geht es auf der Burgstraße noch ein paar Meter weiter geradeaus, dann bei nächster Gelegenheit nach links über den Burgsteig bergab. An der nächsten Kreuzung gehen wir geradeaus (leicht rechts) über den Stillaplatz.

(6) An der nächsten Kreuzung befinden sich auf der rechten Seite das Bürgerhaus und dahinter das Rathaus und eines der Stadttore mit Turm. Auf der gegenüberliegenden Seite überragt der Kirchturm des St.-Jakobus-Kirche die alten Fachwerkhäuser. Hier biegen wir nach links ab und erreichen den historischen Marktplatz mit seinen noch zahlreich vorhandenen Sandsteinhäusern. Es geht an Geschäften und Gaststätten vorbei zum anderen Stadttor aus der historischen Innenstadt heraus.

(7) Wir überqueren die Hauptstraße und gehen geradeaus in den Steinweg (Markierung Rangau-Pfalz-Weg), den wir an der nächsten Gabelung verlassen und über den Mühlweg nach links weiterwandern. Wir folgen dem Verlauf des Mühlwegs, der nach gut 100 m eine Rechtskurve beschreibt bis zur Zimmerei Schübel am Ortsrand.

(8) Vor der Schreinerei steht auf der linken Seite die Infotafel Wasserkraft fürs Sägewerk. Neben der Tafel führt ein Trampelpfad (Markierung Abenberger Wasser (er)leben) über die Wiesen an einem versteckten Bachlauf entlang.

(9) Wenn wir den Trampelpfad immer geradeaus wandern, kommen wir direkt zum Stollenweiher auf der gegenüberliegenden Straßenseite.

Wir halten uns vor dem Stollenweiher links und gehen über den Steinweg bis zum Ende des Weihers, wo wir nach rechts in die Straße Am Stollenweiher abbiegen. Dort, wo die schmale Straße eine Linkskurve beschreibt, gehen wir auf dem schmalen Pfad weiter geradeaus. Vor dem Haus biegt der Weg nach rechts ab, überquert den Listenbach und leitet uns anschließend nach links weiter bis zur Küchelbachstraße, an der ein weiterer Weiher auf der gegenüberliegenden Seite liegt.

(10) Hier biegen wir der Markierung Wasser (er)leben folgend nach links ab und treffen nach gut 200 m auf die Schweinauer Straße, an der wir nach links abbiegen und dann gleich wieder rechts in die Straße Am Kloster.

(11) Etwas erhöht auf der linken Seite liegt das Kloster Marienburg und die Stillakirche. Hier leben die Schwestern nach der franziskanischen Tradition.

(12) Auf der rechten Seite liegt ein Spielplatz, hinter dem wir auf den Klosterweiher mit Infotafel treffen. An diesem gehen wir am Ufer des Klosterteichs auf der linken Seite vorbei in den Wald hinein bis zu einer Kreuzung, an der wir den zweiten Weg von links weiterwandern. Dieser trifft dann auf die geschotterte Verlängerund der Mäbenberger Straße, an der wir uns rechts halten.

(13) An der nächsten Abzweigung lohnt ein kurzer Abstecher zur Kapelle zur Heiligen Dreifaltigkeit ein paar Meter nach links, ansonsten geht es auf dem Schotterweg weiter geradeaus leicht bergauf. An der Gabelung gehen wir rechts.

(S/Z) Wenn wir an der nächsten Abzweigung nach rechts abbiegen, gelangen wir wieder zum Wanderparkplatz zurück, von dem wir gestartet sind.

Wegpunkte

  1. S/Z : km 0 - alt. 472 m - Wanderparkplatz Gmünder Marterl
  2. 1 : km 0.12 - alt. 471 m - Markierung Abenberg 4
  3. 2 : km 3.66 - alt. 374 m - Ziegelweiher
  4. 3 : km 3.77 - alt. 375 m - Markierung Abenberg 5
  5. 4 : km 4.37 - alt. 409 m - Burgstraße
  6. 5 : km 4.79 - alt. 426 m - Burg Abenberg
  7. 6 : km 5.15 - alt. 414 m - Bürgerhaus und Rathaus
  8. 7 : km 5.39 - alt. 406 m - Steinweg
  9. 8 : km 5.87 - alt. 381 m - Infotafel Wasserkraft fürs Sägewerk
  10. 9 : km 6.09 - alt. 380 m - Stollenweiher
  11. 10 : km 6.5 - alt. 383 m - Weiher
  12. 11 : km 6.71 - alt. 386 m - Kloster Marienburg
  13. 12 : km 6.83 - alt. 390 m - Infotafel am Klosterweiher
  14. 13 : km 7.23 - alt. 407 m - Abstecher Kapelle zur Hl. Dreifaltigkeit
  15. S/Z : km 8.04 - alt. 472 m - Wanderparkplatz Gmünder Marterl Abenberger Wald

Hinweise

Der Rundwanderweg führt meist über gut begehbare Schotterwege durch den Wald, teils durch Wiesen und zu einem weiteren Teil durch die Innenstadt von Abenberg. Es wird sowohl Naturliebhabern wie Freunden historischer Sehenswürdigkeiten etwas geboten.

Ausrüstung

  • Die Tour ist zwar im Sommer mit bequemen Schuhen machbar, bei Nässe und Schnee sind jedoch robuste Schuhe mit gutem Profil empfehlenswert (vor allem in den bewaldeten Abschnitten).
  • Es empfehlen sich ausreichende Mengen an Getränken im Gepäck.
  • Leider sind an der Strecke kaum Bänke aufgestellt.
  • Entlang der Straßenabschnitte sollten Hunde an der Leine geführt werden.

Einen Besuch wert

Burg Abenberg
Die bereits tausendjährige Burg am Tor zum Fränkischen Seenland wurde von den Grafen von Abenberg zu einer stattlichen Wehranlage ausgebaut. Heute befindet sich ein Hotel mit Restaurant und Tagungsräumen in der historischen Anlage. Außerdem kann das Haus der Geschichte besucht werden. In dem Museum befindet sich eine Dauerausstellung zum Thema Eine Zeitreise durch Franken, sowie ein Klöppelmuseum.

Wasserschloss Dürrenmungenau
Gleich in Ortsteil Dürrenmungenau nebenan liegt ein idyllisches Wasserschloss und Sitz einer Nürnberger Patrizierfamilie. Das Schloss hat seine Tore während der jährlichen Gartentage (Gartenlust) und vor Weihnachten für Besucher geöffnet. Infos unter https://www.schlossduerrenmungenau.de/

Essen und Trinken
In der Innenstadt und auf der Burg Abenberg sind Gaststätten und Cafés vorhanden, die zu einer Einkehr einladen (Öffnungszeiten beachten).

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