Die Wanderung beginnt auf dem Wanderparkplatz am Ipf, den man von der L1078 etwa auf halber Strecke zwischen Kichheim am Ries und Bopfingen erreicht (Wegweiser: Ipf).
(S/Z) Wenn wir vom Parkplatz aus ein paar Meter zurückgehen und uns dann gleich links halten, begrüßt uns ein lebensgroßer frühgeschichtlicher Krieger auf der rechten Seite vor dem Infopavillon (1) zur Rekonstruktion des keltischen Fürstenhofes. Die Gebäude der dazugehörigen Freilichtanlage sind direkt hinter dem Infopavillon zu finden. Hier auf dem Ipf haben einst mächtige Keltenfürsten geherrscht.
Der Keltenweg führt uns am Infopavillon und der Rekonstruktion einer typisch keltischen Pfostenschutzmauer, die auf einem Hügel auf der rechten Seite errichtet wurde, in nordwestliche Richtung.
(2) An der ersten Abzweigung biegen wir nach links ab und wandern durch eine Allee mit wunderschönen alten, knorrigen Bäumen bergauf.
(3) Kurz vor dem Gipfelplateau informiert eine Schautafel über die ehemalige Befestigungsanlage auf dem Ipf. Hier gehen wir geradeaus und umrunden einmal das Gipfelplateau mit herrlicher Aussicht auf die Umgebung. Besondes schön ist es hier bei Sonnenaufgang und -untergang. Nach der Umrundung gehen wir auf dem gleichen Weg durch die Allee wieder zurück.
An der T-Kreuzung vor der Pfostenschutzmauer biegen wir nach links ab und nach etwa 120 m nach rechts. Der Keltenweg führt uns über die Felder immer geradeaus bis zu einer T-Kreuzung an einem kleinen Waldstückchen. Wir halten uns rechts und gleich wieder links. Nach etwa 400 m biegen wir nach rechts ab und halten uns an der Gabelung links.
Hinter ein paar Bäumen macht der Weg eine Kurve nach links und führt uns an der folgenden Gabelung rechts über die Wiesen am Blasienberg. Wer mag, kann einen kurzen Abstecher zur Erlebnisschaukel Blasienberg machen und das Panorama einmal ganz anders genießen. Von hier aus hat man eine tolle Aussicht auf den Ipf auf der einen und den Goldberg auf der anderen Seite.
(4) Am Ende des Blasienberges kann man noch einen Blick auf den Skilift auf der linken Seite erhaschen, bevor sich der grasüberwachsene Feldweg gabelt.
Wir biegen nach rechts ab und kommen nach ein paar Abbruchkanten im Gelände auf der rechten Seite zu einem Parkplatz an der L1078 kurz vor Kirchheim an. Hier biegen wir nach links ab und gehen ein paar Meter bis zur Landstraße vor. Nach der Überquerung (Achtung, keine Fußgängerampel vorhanden) biegen wir nach links ab und gehen auf dem Weg direkt neben der Straße weiter.
An einem weiteren Wanderparkplatz gehen wir weiter geradeaus (leicht nach links versetzt) auf dem Weg Richtung Norden. Dieser wendet sich bald etwas nach rechts von der Straße ab und leitet uns an den Ortsrand von Kirchheim. Schon von hier ist die Klosteranlage mit der dominanten weißen Kirche zu erkennen.
Wir folgen der Wegführung geradeaus, die uns über die Straße An der Klostermauer zur Ortsdurchfahrtsstraße (Langestraße) leitet. Hier biegen wir nach rechts ab und bei nächster Gelegenheit wieder nach rechts in die Straße Klosterhof.
(5) Am Ende der Straße treffen wir auf das Kloster Kirchheim. Das ehemalige Zisterzienserinnenkloster wurde 1267 von Graf Ludwig III. von Oettingen gegründet. Zum Kloster gehörte auch die Ortschaft Kirchheim. Mit dem Bau der Klosterkirche Mariä Himmelfahrt wurde kurz darauf begonnen, der etwa 50 m lange Saalbau mit Kreuzgewölbe stammt allerdings erst aus dem 14. Jahrhundert. Sehenswert ist auch der neubelebte Klostergarten.
Wir gehen zunächst die Straße Klosterhof am Kloster vorbei geradeaus, dann mach der Weg hinter den Gebäuden eine Linkskurve. Etwa auf der Hälfte der Strecke an den Anlagen vorbei führt uns ein Pfad nach rechts weg, der am Käsweiher eine steile Linkskurve macht und uns direkt auf die Straße Auf dem Wört bringt. Wir biegen nach rechts ab, passieren den Sportplatz und biegen nach etwa 200 m nach rechts ab, um dann sofort an der nächsten Gabelung nach ein paar Metern nach links zu gehen.
Der grasüberwucherte Feldweg führt uns über die Felder. Nach 200 m biegen wir nach links, gute 100 m weiter nach rechts ab und nach weiteren 200 m an der T-Kreuzung nach links. Eine breite Straße leitet uns über eine Kreuzung geradeaus. Hinter dem Einsiedlerhof biegen wir nach rechts ab und halten uns an der folgenden Gabelung links. Hinter der Baumgruppe biegen wir nach links ab (nach etwa 200 m). Wir folgen dem kaum erkennbaren Feldweg (zweispurig, aber mit Gras überwachsen) weiter geradeaus.
Vor einer weiteren Baumgruppe macht der Feldweg eine Kurve nach rechts, der wir folgen. An der zweiten Abzweigung biegen wir nach links ab und an der T-Kreuzung nach rechts. Wir bewegen uns jetzt direkt auf den Goldberg zu. An dessen Fuß - noch an den letzten Feldern ringsum - gabelt sich der Weg ein erstes Mal. Hier gehen wir links. Nur wenige Meter später gabelt er sich ein zweites Mal, diesmal gehen wir rechts.
(6) Wir laufen nun auch auf der Markierung Goldberg-Rundwanderweg, der gemeinsam mit dem Keltenweg einmal rings um den Goldberg verläuft. Wie auch beim Ipf, handelt es sich beim Goldberg um einen Zeugenberg am westlichen Kraterrand des Nördlinger Ries. Rund 70 m erhebt er sich über die umliegende Riesebene.
(7) Abstecher: Besonders spektakulär ist die steile Abbruchkante auf dem Goldberg, die fast wie ein ehemaliger Steinbruch wirkt. Im Sommer blühen hier auf der Hochebene und an den Hängen unzählige Wildblumen und Wildrosenbüsche. Dazu gehen wir hinter dem Gipfelplateau zunächst nicht geradeaus weiter, sondern kurz links und wieder links. Nach etwa 250 m führt ein kaum erkennbarer Pfad nach links den Berg emport zur (8) Abbruchkante. (Auf demselben Weg wieder zurück und dann links den Berg hinab).
Ein Feldweg führt uns wieder langsam bergab. Am Fuß des Goldberges treffen wir auf eine T-Kreuzung, an der wir nach links abbiegen. Wir überqueren den Goldbach, der in den Sommermonaten nur sehr wenig Wasser führt. Etwa 100 m später beschreibt der Keltenweg eine Kurve nach links. Hinter ein paar Bäumen gehen wir zunächst geradeaus, um dann an der Kreuzung nach etwa 100 m nach rechts abzubiegen. Wir gehen über den breiten Weg immer geradeaus.
(9) Kurz vor dem Wald treffen wir auf der linken Seite auf einen Lehrbienenstand, vor dem wir nach links abbiegen. Nach einer Rechtskurve tauchen wir in den Wald ein. Nach etwa 500 m folgen wir dem Abzweig nach rechts und etwa 300 m später nach links. An der nächsten Gabelung halten wir uns leicht links und gelangen dann an eine Kreuzung am Waldrand. Hier biegen wir nach rechts ab und gehen etwa 250 m am Waldrand entlang, bevor wir nach links abbiegen und dann über die Felder weitergehen.
(10) Nach der Überquerung der Ortsverbindungsstraße nach Osterholz (den Ort sehen wir auf der linken Seite), liegt auf der Wiese links ein keltischer Grabhügel. Hier bei Osterholz wurden 2001 zwei frühkeltische Grabhügel entdeckt und der kleinere davon rekonstruiert sowie mit einer Infotafel versehen.
Hinter dem Grabhügel wandern wir an der T-Kreuzung nach links, nach etwa 200 m biegen wir nach rechts ab und nach gut 300 m nach links. Wenn wir uns an der kommenden Kreuzung nach rechts wenden, gelangen wir direkt zur L1078, der Verbindungsstraße zwischen Kirchheim und Bopfingen.
Wir überqueren die Straße und gehen auf dem gegenüberliegenden Weg weiter, der sich sofort nach links wendet. An der Sternkreuzung nach etwa 500 m nehmen wir den zweiten Weg von rechts (biegt im rechten Winkel von unserem Weg ab) und gehen über den grasbewachsenen Feldweg leicht bergauf weiter, der später in einen schmalen Pfad auf der Wiese übergeht.
(S/Z) Hinter den Bäumen leitet uns der Weg nach links und gleich wieder nach rechts auf die Zufahrtsstraße zum Ipf, der wir nach links folgen, um wieder am Ausgangspunkt anzukommen.