Abfahrt von der Granero-Hütte am frühen Morgen. Es gibt mehrere mögliche Routen.
(S) Wir haben uns für die Richtung Col Sellière (2834 m) entschieden. Überqueren Sie den Überlauf des Sees, erreichen Sie einen Kamm und steigen Sie ziemlich steil in südwestlicher Richtung auf (rechnen Sie eine Stunde bis zum Pass).
(1) Am Pass angekommen, geht es wieder nach Süden hinunter in Richtung der Berghütte Refuge du Viso.
(2) An der ersten Kreuzung geht es in östlicher Richtung zum Tunnel de la Traversette. Auch hier ist der Aufstieg ziemlich steil. Der Weg führt über Geröllfelder zum Tunnel des Col de la Traversette (2900 m), der 1480 erbaut wurde.
(3) Dieser Tunnel erspart Ihnen den Aufstieg zum Pass. Der Grenzkamm wurde durchbrochen, um den Transport von Waren (Salz aus der Provence) zu erleichtern, später wurde der Tunnel für militärische Zwecke genutzt. Der Tunneleingang wurde 2015 renoviert und ist gut sichtbar. Der Tunnel (2 m hoch und 75 m lang) ist recht eng. Man gelangt nach Italien zum Buco di Viso, der die Poebene überragt. Steigen Sie über den Alpenweg, der den Quellen des Po folgt, zum Piano del Re hinab. Bei klarem Wetter ragt der Viso spektakulär in den Himmel über dem Piemont. Allerdings ist dieses Tal sehr häufig in Wolken gehüllt.
(4) Am Piano del Ré angekommen, geht es in Richtung Lac Fiorenza weiter. Bevor man mit dem Aufstieg beginnt, sollte man einen Felsblock beachten, in den die Inschrift „Qui nasce il Po” (Hier entspringt der Po) eingraviert ist. Man geht am Lac Fiorenza entlang und nimmt die Richtung zur Berghütte Quintino Sella. Der Aufstieg beginnt auf einem imposanten Weg. Man geht über den Lac Chiaretto hinweg.
(5) An der Kreuzung folgen Sie weiter der Richtung zur Berghütte Quinteno Sella. Die letzten zwei Stunden führen über Geröllfelder mit Firn. Die Wanderung ist sehr gut ausgeschildert. Überqueren Sie den Col du Viso und steigen Sie zur Berghütte Quintino Sella (2640 m) (Z) am Fuße des Viso ab.

... nur ein Vorschlag für eine andere Route: ... die ich persönlich bei schönem Wetter viel angenehmer finde. Aber das ist natürlich subjektiv. Und auf jeden Fall bei Nebel zu vermeiden!

