Gesamtbewertung :
4.3 / 5
Datum deiner Tour : 30. Jun 2026
Zuverlässigkeit der Beschreibung : ★★★★☆ Gut
Bequemes Folgen der Tour : ★★★★☆ Gut
Attraktivität der Tour : ★★★★★ Sehr gut
Tour stark frequentiert : Nein
Ich bin auf eigene Faust vom Pont du Countet aus aufgebrochen.
Die Route ist abwechslungsreich. Man kann dabei wunderschöne, noch unberührte Landschaften entdecken.
Achtung, es gibt keinen Mobilfunkempfang!
Ich empfehle euch, die GPX-Datei und die Wegbeschreibungen für die einzelnen Etappen herunterzuladen.
Die Route ist technisch anspruchsvoll. Gute Bergwandererfahrung ist erforderlich: Karten- und Geländelesen, Klettertechnik der Stufe 3 sowie eine gute körperliche Verfassung.
Tag 1: Relais des Merveilles – Refuge des Merveilles.
Der Weg ist mit Steinmännchen markiert. Das Tal ist zu Beginn des Sommers wunderschön: Wasser, Blumen…
Mit einem schweren Rucksack muss man im Geröll vorsichtig sein.
Am „Pas de Trem“ habe ich den Rucksack abgestellt, um den Aufstieg zum Gipfel des „Cime du Diable“ zu beenden. Das Panorama ist atemberaubend. Der Abstieg zur Refuge des Merveilles führt an den Seen entlang.
Ich habe einen Abstecher ins Vallée des Merveilles gemacht, um neolithische Felsgravuren zu besichtigen. Wenn man alleine unterwegs ist, darf man den GR 52 nicht verlassen und weiß nicht, wo und was man sich ansehen soll.
Von der Hütte aus kann man einem Parkführer folgen, um von seinen wertvollen Informationen zu profitieren, wenn man den GR verlässt.
Tag 2: Der BÉGO, 800 m Höhenunterschied auf 3 km (3 Stunden – der Rucksack war schwer) … es geht steil bergauf.
Achtung: In Richtung Gipfel muss man den Steinmännchen genau folgen, sonst kann es zu einer Gratwanderung werden. Man muss die Hände einsetzen. Der Abstieg erfordert Klettern bergab. Achtung: Dem Weg bis zur Baisse de Valmasque genau folgen. Die GPS-Spur ist irreführend.
Der Abstieg entlang des Lac de Basto, des Lac Noir und des Lac Vert ist wunderschön. Steinböcke und Gämsen stehen direkt am Wegesrand.
Unterhalb der Valmasque-Hütte tauchen dann ein herrlicher Wasserfall und ein Lärchenwald auf.
Angesichts des Wetters habe ich auf den Aufstieg zum Lac Agnel verzichtet.
Tag 3: Valmasque – Berghütte von Nizza über die Baisse de Basto. 4 Std.
Zu dieser Jahreszeit gibt es noch Schneefelder.
Der Abstieg von der Baisse de Basto zur Berghütte von Nice ist technisch anspruchsvoll und bei feuchtem Wetter rutschig.
Nach dem Gewitter: Ich habe den Lac Long in 1:15 Std. erreicht. Na ja … es wird felsig! Nicht gerade ideal, um sein Zelt aufzuschlagen 
Tag 4: Lac Long – Berghütte „Madone de Fenestre“, 5 Std.
Ich habe nach den Steinmännchen gesucht und sowohl beim Aufstieg als auch beim Abstieg gezögert. „Meine Position“ dank der App hat mir sehr geholfen. Ich war allein.
Der Aufstieg ist steil: 400 m Höhenunterschied auf 1.500 m…
Vorsicht vor dem Geröllfeld beim Abstieg. Bis ganz nach unten ist es technisch anspruchsvoll. Man springt von Felsbrocken zu Felsbrocken … es ist felsig.
Tag 5: Von der Berghütte „Madone de Fenestre“ zur Brücke von Countet. 4:15 Std.
700 Höhenmeter, nachdem man die Kuhweiden hinter sich gelassen hat, trifft man wieder auf das berühmte Geröllfeld.
Es gibt Schneefelder. Ich persönlich ziehe es vor, auf Schneefeldern zu gehen, das geht für mich schneller und ist bequemer als auf Geröllfeldern. Der letzte Abschnitt ist steil. Nach dem „Pas de Collomb“ führt der Abstieg über hohe Stufen. Man kann hier nicht einfach die Schritte ausrollen. Man muss aufmerksam sein.
Dann ist der Abstieg entlang der Gordolasque einfach zauberhaft.
Ich habe diese 5 Tage geliebt!
Maschinell übersetzt