Pointe de l’Aup du Pont

Wunderschöner Aussichtspunkt zwischen Puy Gris und Pic du Frêne, der ohne große Schwierigkeiten erreichbar ist und einen grandiosen Panoramablick auf die wichtigsten Gipfel der französischen Alpen bietet.

Diese Wanderung verläuft größtenteils abseits der Wege oder auf kaum erkennbaren Pfaden, stellt jedoch bei gutem Wetter keine Orientierungsschwierigkeiten dar, da die Landschaft zahlreiche Orientierungspunkte bietet.

Geier, Gämsen und Steinböcke sind insbesondere unterhalb der Pointe du Villonet anzutreffen.

Details

Nr.2284997
Erstelldatum:
Bearbeitungsdatum:
Letzte Bewertung:
  • Zu Fuß
    Aktivität: Zu Fuß
  • ↔
    Distanz: 12,98 km
  • ◔
    Dauer laut Autor/in: 6 Std. 
  • ▲
    Schwierigkeitsgrad: Sehr schwer

  • ⚐
    Zurück zum Start: Ja
  • ↗
    Aufstieg: + 1 354 m
  • ↘
    Abstieg: - 1 346 m

  • ▲
    Höchster Punkt: 2 710 m
  • ▼
    Niedrigster Punkt: 1 693 m

Fotos

Beschreibung der Wandertour

Vorbemerkung: Siehe die praktischen Informationen zum Parkplatz und die Empfehlungen für die Durchführung dieser Wanderung.

(Start/Ziel) Von Les Granges aus nehmen Sie den bequemen und teilweise gelb markierten Weg, der am linken Ufer entlang des Torrent du Merlet nach Westen hinaufführt. So gelangen Sie zu den Chalets de la Loze, wo ein Wegweiser auf die Pässe Col de la Lavoire und Col du Merlet hinweist.

(1) Von den Chalets aus geht es weiter nach Westen, entweder auf dem Weg am linken Ufer, auf dem Pfad am rechten Ufer oder, wie auf der Karte eingezeichnet, entlang der Talsohle des Wildbachs, bis man den Ort „La Vieille Route“ erreicht.

(2) Die „Vieille Route“ in westlicher Richtung überqueren und dann nach Südwesten auf unmarkierten Schafspfaden abbiegen, um einen Moränenrücken hinaufzusteigen. Auf dem Rücken oder dessen Ostflanke bleiben und anschließend nach Süden ausweichen, bis man zu großen Felsblöcken gelangt, die sich leicht umgehen lassen. Weiter im südlichen Aufstieg im Gerölltal des „Croza“ (siehe IGN-Karte) aufsteigen. Achten Sie darauf, nicht nach rechts (Westen) in Richtung Col de la Colombière abzubiegen. Steigen Sie das Geröll hinauf, bleiben Sie dabei am Grund des Tals und passieren Sie so eine felsige Engstelle (IGN-Höhe 2283 m).

Nehmen Sie nicht den schwach markierten, mit Steinmännchen gesäumten Pfad, der zum Col du Villonet hinaufführt, sondern folgen Sie dem Bach nach Süden und biegen Sie dann in eine Geröllmulde nach Westen ab, um über Felsstufen auf eine von geschliffenen Felsen gesäumte Ebene oberhalb des Col du Villonet zu gelangen.

(3) Von der Ebene aus sind die „Brèches de la Passoire“ nun genau im Westen zu sehen, mit zwei Rinnen, die die des geografischen Passes umgeben, siehe Orientierungsfoto. Halten Sie sich nach Westen in Richtung der linken Rinne, die gegen Ende der Saison meist schneefrei ist.

Den steilen Kessel bis zum Pass hinaufsteigen.

(4) Am Pass den wenigen Steinmännchen folgen, die den Grat in Richtung Süd-Südwest bis zum Gipfel markieren. Die Spur umgeht den Grat zunächst von Westen her (man steigt auf der Westseite des Passes ein Stück ab) und verläuft dann größtenteils in einer Art Rinne an der Ostflanke des Grats. Am bequemsten ist es, sich auf der linken Seite (beim Aufstieg rechts) dieser Rinne zu halten und die Felsen gut zu nutzen, anstatt auf dem bröckeligen Boden der Rinne zu bleiben.

So erreicht man ohne große Schwierigkeiten den Gipfel.

(5) Vom Gipfel aus, nachdem man die umliegenden Steinhaufen besichtigt hat, kehrt man auf demselben Weg zum Pass und dann zur Ebene zurück.

(3) Von dort aus geht es weiter nach Osten über die felsige Schulter in Richtung Col du Villonet, der durch einen Wegweiser markiert ist.

(6) Vom Pass aus dem Pfad am Hang unterhalb des „Rocher des Trois Doigts“ folgen, der auf gleicher Höhe und in südöstlicher Richtung zum Col des Balmettes führt.

(7) Am Pass leicht nach rechts abbiegen und nach Nordwesten hinabsteigen, um einen spärlich mit Steinmännchen markierten Pfad rechts von einem kleinen Felsvorsprung zu finden, der in die Combe Rousse hinabführt. Achtung, den Pfad verliert man sehr leicht aus den Augen!

So gelangt man in die Talsohle der Combe Rousse, wobei man sich jedoch am linken Ufer hält, und erreicht einen großen Steinhaufen auf einem flachen Felsen.

(8) Am Steinhaufen nehmen Sie den Pfad, der links in südöstlicher Richtung die grasbewachsenen Hänge hinaufführt. Dieser Pfad überquert eine kleine felsige Stelle, kurz bevor er auf eine Ebene unterhalb des Grats mündet, der südlich der Pointe des Balmettes abfällt. Ein Wegweiser markiert diese Stelle.

(9) Biegen Sie nach Osten ab und folgen Sie dem gut markierten Pfad auf gleicher Höhe. Wenn dieser abfällt, achten Sie links auf eine Abzweigung (Höhe ca. 2240 m), die auf gleicher Höhe in Richtung Nordosten unterhalb der Schlucht der Pointe des Balmettes verläuft, siehe Orientierungsfoto.

(10) Folgen Sie diesem sehr leicht abfallenden Pfad, der nach Erreichen eines Geröllfeldes nach Osten abbiegt und so einen Felsvorsprung im Süden umrundet. Wenn dieser Pfad auf einen anderen trifft, der vom Planard de Combe Rousse heraufführt, biegen Sie links ab und gehen Sie genau nach Norden über eine recht weitläufige Ebene. Wenn der Pfad auf steilere Hänge trifft, verläuft er schräg nach links (Westen), um zu einem kleinen Gebirgspass hinaufzusteigen (im Sommer markieren Schafgehege die obere Stelle der Passage). Steigen Sie weiter hinauf bis zum Collet des Balmettes, von wo aus man den gleichnamigen See sehen kann.

(11) Überqueren Sie den kleinen Gebirgspass des Balmettes und steigen Sie im Norden über Geröllfelder ab, wobei Sie einigen Steinmännchen folgen, um so zum westlichen Ende des Lac des Balmettes zu gelangen. Umrunden Sie diesen von Norden her, um zu einem Wegweiser am Pfad zu gelangen.

(12) Am Wegweiser den nach Nordosten absteigenden Weg am linken Ufer des Abflusses des Sees nehmen. Diesem bis zu einer Kreuzung auf der IGN-Höhe 1915 m folgen. Dort nach links (Norden) abbiegen und dem Hangweg folgen, der zu den Chalets du Balais und zum Kreuz von La Charmette führt, das inmitten schöner Almen steht.

Weiter auf dem Weg nach Norden, leicht abwärts, durch eine kleine Senke (Le Balais) bis zu einer kleinen, neuen Schäferhütte, die von Nadelbäumen geschützt ist.

(13) Gehen Sie an der Schutzhütte vorbei und steigen Sie den steilen Weg in Richtung Norden hinab, der nach einer Quelle nach links (Westen) abbiegt. Der Weg führt dann in halb offenem Gelände am Hang hinunter, bis Sie oberhalb von Les Granges ankommen. Von dort aus gelangen Sie zum Ausgangspunkt (S/Z).

Wegpunkte

  1. S/Z : km 0 - alt. 1 693 m - Parkplatz in Les Granges
  2. 1 : km 1.51 - alt. 1 864 m - Chalets de la Loze
  3. 2 : km 2.48 - alt. 1 991 m - Die „Vieille Route“
  4. 3 : km 4.01 - alt. 2 490 m - Felsstufen und schafartige Felsen
  5. 4 : km 4.44 - alt. 2 625 m - Südpass der Brèches de la Passoire
  6. 5 : km 4.57 - alt. 2 710 m - Gipfel - Pointe de l'Aup du Pont
  7. 6 : km 5.61 - alt. 2 462 m - Col de Montfossé oder Col du Villonet - Col du Villonet
  8. 7 : km 6.14 - alt. 2 437 m - Pass - Col des Balmettes
  9. 8 : km 7.02 - alt. 2 138 m - Großer Steinhaufen auf einem flachen Felsen in der Combe Rousse
  10. 9 : km 7.43 - alt. 2 227 m - Wegweiser Comberousse
  11. 10 : km 7.91 - alt. 2 237 m - Unmarkierte Abzweigung zum kleinen Gebirgspass
  12. 11 : km 8.83 - alt. 2 335 m - Kleiner Gebirgspass der Balmettes
  13. 12 : km 9.35 - alt. 2 202 m - Lac des Balmettes
  14. 13 : km 11.78 - alt. 1 906 m - Hirtenhütte
  15. S/Z : km 12.98 - alt. 1 693 m - Parkplatz in Les Granges

Hinweise

?️ Parken Sie auf der befahrbaren Piste unterhalb von Les Granges, N 45.324032° / E 6.223958°. Sollte die Straße durch Schäfergitter versperrt sein, können Sie Ihr Fahrzeug an der Haarnadelkurve vor der Sperre abstellen

? Wasser ist reichlich vorhanden, außer natürlich in der Nähe der Pässe und Gipfel.

? Hunde sind in diesem Teil der Belledone erlaubt, aber während der Saison ist es unerlässlich, sie zwischen (S/Z) und (2) sowie nach (12) an der Leine zu führen, um die Herden nicht zu stören

?♀️ Der Schwierigkeitsgrad dieser Wanderung liegt an der Grenze zwischen „sehr schwierig“ und „schwierig“. Die Hänge unterhalb der Scharten und auf dem zum Aup du Pont führenden Aufstiegsgrat sind steil, und manchmal muss man die Hände einsetzen oder sich mit dem Eispickel abstützen, doch dies bleibt im Rahmen einer Wanderung.

? Die Wanderung eignet sich gut zum Biwakieren, und es ist einfach, sich bei den Ruinen der „Vieille Route“ in (2) zum Übernachten einzurichten.

? Die klassische Wanderausrüstung sollte durch Steigeisen (Schneefeld unter den Brèches de la Passoire) und einen Eispickel ergänzt werden. Ein Helm ist immer sinnvoll, da Gämse nicht vorwarnen, bevor sie Steine ins Rollen bringen.

⏰ Zu Beginn der Saison ist es unerlässlich, sehr früh aufzubrechen, um in den nach Osten ausgerichteten „Brèches de la Passoire“ festen Schnee vorzufinden. Passen Sie den Aufbruch Ihrer Leistungsfähigkeit an, um gegen 7 Uhr morgens bei den Schneefeldern anzukommen; in der Regel gegen 5 Uhr morgens.

? Die IBP-Statistiken zur Route ergeben einen Index von 154 HKG, eine Strecke von 13,5 km, einen kumulierten Höhenunterschied von 1360 m, eine Gehzeit von 4:18 Stunden bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 3,1 km/h.

? Die Orientierung ist einfach, außer unterhalb des kleinen Gebirgspasses Collet des Balmettes (11); ein GPS-Gerät – oder natürlich die Visorando-App – wird empfohlen, um sich sicher zurechtzufinden.

Einen Besuch wert

? Die alpine Tierwelt ist präsent, insbesondere Geier, Gämsen und Steinböcke, die ich bei jedem meiner Ausflüge gesehen habe, vor allem zwischen (8) und (9).

? Die Ausblicke vom Gipfel sind herrlich. Siehe dieses 360°-Foto, das von der Pointe de l’Aup du Pont aus aufgenommen wurde.

? Es sind mehrere Varianten möglich, indem man diese Route mit der Wanderung zu den Brèches de la Passoire kombiniert. ⚠️ Achtung, der Ausgangspunkt ist ein anderer.

? Eine „Aup“ ist ein Synonym für „Alpe“, also für eine Alm. Die „Aup du Pont“ ist die Alm auf der Talseite des Grésivaudan, unterhalb der Morétan-Seen. Die „Pointe de l’Aup du Pont“ ist der Gipfel des gleichnamigen Berges.

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