Parken Sie auf dem Parkplatz am Col de Tentes.
(S/Z) Folgen Sie dem Weg, um bequem den Col de Boucharo zu erreichen.
(1) Den zum Tal hinabführenden Weg rechts liegen lassen und links in Richtung Brèche de Roland weitergehen. Der Weg ist im Sommer stark von Wanderern frequentiert, die zur Brèche de Roland unterwegs sind. Nachdem man den von Gavarnie kommenden Weg passiert hat, erreicht man einen Wasserfall.
(2) Überqueren Sie ihn; er befindet sich unterhalb des Taillon-Gletschers.
Sind die Felsen gut trocken, ist es besser, den Wasserfall so schnell wie möglich zu überqueren und den Aufstieg auf der anderen Seite fortzusetzen – was über eine flach abfallende Felsplatte möglich ist –, anstatt direkt in den Wasserfall hinaufzusteigen.
Am Col des Sarradets geht es rechts an den Felsen entlang in Richtung Hütte. Der Weg führt weiter über einen sehr steilen und teilweise rutschigen Hang, bis man das Plateau erreicht.
Auf dem Plateau angekommen, überqueren Sie den Brèche-Gletscher (Steigeisen empfehlenswert), wobei Sie zunächst nach rechts ausweichen, um die steilen Hänge zu umgehen. Die Spur ist im Sommer normalerweise gut sichtbar. Sie erreichen die Brèche de Roland.
(3) Von der Brèche aus dem nach rechts absteigenden Pfad folgen. Der Anfang ist kaum zu erkennen, aber weiter unten ist der Weg gut zu sehen. Der weitere Verlauf ist gut markiert, mit Steinmännchen, die die weniger eindeutigen Passagen kennzeichnen. So gelangt man zum Beginn der Schratte.
(4) Der letzte Teil des Abstiegs führt über eine Schratte, wo der Weg manchmal vollständig verschwindet und die Vielzahl an Steinmännchen mitunter irreführend sein kann. Halten Sie sich so weit wie möglich rechts, ein Pfad taucht regelmäßig als Wegweiser auf. An bestimmten Stellen, an denen man sich beim Abstieg mit den Händen abstützen muss, ist Vorsicht geboten.
Erreichen Sie den Plano de Millaris, eine grasbewachsene Hochebene am Fuße der Schratte, und folgen Sie dem Pfad und den Steinmännchen nach rechts (Richtung Westen) zum Collado de Catuarta. Der Aufstieg ist mäßig steil, im Rücken liegen die hohen Gipfel von Ordesa, darunter der Mont Perdu. Seien Sie jedoch vorsichtig, denn der Weg verschwindet und die Steinmännchen liegen manchmal weit auseinander.
(5) Nach dem Collado de Catuarta dem Weg und den Steinmännchen in Richtung Plana Catuarta folgen. Der Abschnitt ist sanft ansteigend, ohne Schwierigkeiten, und gegenüber sieht man den Col de l’Escuzana, der steiler erscheint, als er tatsächlich ist. Vorsicht jedoch: Versuchen Sie auf keinen Fall, links quer über die Felsen abzukürzen, da dort Felsvorsprünge und Spalten im Boden vorhanden sind.
(6) Von der Plana Catuarta aus lässt sich ein Pfad im Geröllfeld unterhalb des Col de l’Escuzana erkennen. Um ihn zu erreichen, steigen Sie die grasbewachsenen Hänge unterhalb des langen Felsgrats hinauf und dann am Ende desselben links durch das Geröllfeld weiter nach oben. Es gibt auf dieser kurzen Strecke keinen wirklich markierten Weg (weder Pfad noch Steinmännchen); am besten erreichen Sie den Weg so schnell wie möglich, indem Sie oberhalb des Felsgrats leicht nach links weiter aufsteigen.
Sobald man den Weg erreicht hat, folgt man ihm bis zum Col de l’Escuzana durch ein Geröllfeld, das zwar steile Abschnitte aufweist, aber keine besonderen Schwierigkeiten bereitet.
(7) Vom Pass aus besteht die Möglichkeit, den Pic Mondarruego zu besteigen. Herrlicher Blick auf die Gipfel von Ordesa auf der einen Seite und auf das obere Ara-Tal auf der anderen Seite, mit einem Panorama, das bis zu den Pics d’Enfers reicht. Das Geröllfeld entlang der Steinmännchen bis zum Eingang des Felsvorsprungs von Escuzana hinabsteigen.
(8) Eine luftige Passage, die jedoch keine großen Schwierigkeiten bereitet, da der Weg recht breit ist. Ein 2–3 m hoher Abstieg über einen Felsen erfordert etwas Vorsicht; man sollte es vermeiden, sich der Felswand zu sehr zu nähern. Im Juli 2020 wurde oben am Felsen ein Ring angebracht, an dem bei Bedarf ein Seil befestigt werden kann. Der weitere Verlauf des Felsvorsprungs bereitet bei trockenem Wetter keine besonderen Schwierigkeiten, auch wenn man es stets vermeiden sollte, sich der Felswand zu sehr zu nähern.
(9) Am Ende des Felsvorsprungs folgt man einem gut markierten Weg durch Geröll, bis man den Bach unterhalb des Gabiétou überquert. Der Weg biegt dann nach links ab und führt zur Forqueta de Gabieto. Die Markierungen (weiße Punkte) sind manchmal mit Flechten verwechselt und der Weg ist nicht immer sichtbar. Einige (sehr einfache) Kletterpassagen sind erforderlich, um den Pass zu erreichen. Achten Sie darauf, nicht bis zum Grat vor dem Pass hinaufzusteigen, da die andere Seite sehr steil ist. In diesem Fall müssen Sie ein Stück wieder hinabsteigen, um einen sicheren und leichteren Durchgang zu finden. Ankunft am Col de la Forqueta de Gabieto.
(10) Nach einem kurzen, steilen Abstieg über Felsen schlängelt sich ein gut erkennbarer Weg durch Geröllfelder und über grasbewachsene Hänge bis zum Col de Boucharo. Eine letzte Passage über Felsen erfordert kurz vor dem Pass etwas Vorsicht.
(1) Folgen Sie dem Weg in umgekehrter Richtung wie auf dem Hinweg, um zum Parkplatz am Col des Tentes zurückzukehren (S/Z).
Beachten Sie unbedingt die praktischen Hinweise und lesen Sie die Wegbeschreibung, bevor Sie die gesamte Rundwanderung in Angriff nehmen.
? Die Stärke von Visorando liegt doch gerade in der Beschreibung und der jedem Vorschlag beigefügten Hintergrundkarte.
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