Der Crabère einmal anders

Der „Normalweg“ zum Pic du Crabère führt über die Refuge d’Araing und den Col d’Auréan. Da diese Route im Sommer sehr stark frequentiert ist, schlage ich Ihnen hier eine ungewöhnliche und unberührte Rundwanderung vor, mit der Sie den Crabère abseits der Menschenmassen und ohne große Schwierigkeiten erreichen können. Der Rückweg erfolgt über den Normalweg, wodurch sich eine Rundwanderung um den Étang d’Araing ergibt. Diese 25 km lange Strecke mit 2.000 Höhenmetern erfordert eine gute Ausdauer, lässt sich aber in zwei Tagen mit einer Übernachtung in der Refuge de l’Étang d’Araing bewältigen.
Die Passage von (7) nach (13) ist bei Schneefreiheit möglich.

Details

Nr.102446957
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Letzte Bewertung:
  • Zu Fuß
    Aktivität: Zu Fuß
  • ↔
    Distanz: 24,98 km
  • ◔
    Durchschnittliche Dauer: 13:00 Std. 
  • ▲
    Schwierigkeitsgrad: Sehr schwer

  • ⚐
    Zurück zum Start: Ja
  • ↗
    Aufstieg: + 2 063 m
  • ↘
    Abstieg: - 2 052 m

  • ▲
    Höchster Punkt: 2 619 m
  • ▼
    Niedrigster Punkt: 799 m

Beschreibung der Wandertour

Parken Sie auf dem Parkplatz von Langlade, 400 m unterhalb von Fréchendech.

(S/Z) Der gelb-roten Markierung des „Tour du Biros“ in Richtung Westen folgen (Markierung bis zum Étang d’Araing beachten). Der Weg folgt dem „Normalweg“ des Crabère.

(1) In Fréchendech (820 m) dem Weg am linken Ufer des Izard weiterfolgen. Später die Abzweigung zum Playras rechts liegen lassen.

(2) Überqueren Sie die Fußgängerbrücke (920 m). Anschließend erfolgt der Aufstieg zunächst in Richtung Nordosten, danach biegt der Weg nach rechts ab und führt am Hang oberhalb des rechten Ufers des Isard weiter.

(3) Die Passerelle des Pichès (1105 m), die zur Kapelle von Isard führt, rechts liegen lassen und dem Weg folgen. An einem Metalltor ankommen, dieses sorgfältig schließen und dem weiterhin gut markierten Weg folgen.

(4) Auf 1385 m verlassen Sie den Wald.

(5) Die Cabane d’Ilhau (1.490 m) rechts liegen lassen und dem Weg zwischen Rhododendren und Wacholderbüschen folgen. Auf 1.640 m überquert er einen Bach und nimmt die letzten Serpentinen zum Étang d’Araing in Angriff.

(6) Am Fuße des Staudamms (1911 m) angekommen, links auf dem GR®10 weitergehen. Die Hirtenhütte am Étang d’Araing links liegen lassen und dem Weg bis zur Serre d’Araing folgen.

(7) An der Serre d’Araing verlässt man den GR®10 und folgt rechts dem grenzüberschreitenden Wanderweg, den man bereits für die Pass-Aran-Runde genutzt hat. Der Weg verläuft zunächst fast eben und führt dann zu einem grasbewachsenen Ausläufer, der zum Aufstieg genutzt wird.

(8) Höchster Punkt des grasbewachsenen Ausläufers (2325 m). Dem Weg folgen, der wieder hinunterführt.

(9) Unten verlässt man den grenzüberschreitenden Wanderweg, der zum Portillon d’Albe führt, und steigt das grasbewachsene Tal in westlicher Richtung hinauf. Es gibt keinen Wanderweg, aber das Vorankommen im Gras ist einfach. Man muss einen Pass zwischen dem Mail des Luzes und dem Pic de Canejean ansteuern.

(10) Der Pass ist mit einem großen Steinhaufen markiert. Der Pic de Crabère kommt in Sicht und wirkt unzugänglich. Das ist jedoch nur ein Eindruck! Steigen Sie mit etwas Vorsicht etwa zwanzig Meter über eine grasbewachsene Rinne in Richtung Nordosten hinab. Biegen Sie, sobald es möglich ist, nach links in ein felsiges Gebiet ab, das weder Schwierigkeiten noch Gegehen birgt. Begeben Sie sich auf die oberen Stufen des Kars des Étang d’Araing.

(11) Nun muss man lediglich auf dieser fast waagerechten Terrasse (2450 m) weitergehen, immer abseits des Weges, doch der Wegverlauf ist offensichtlich. Man darf keine Höhe verlieren. Der Weg verläuft weit oberhalb des Sees.

(12) Der Hang wird steiler, immer noch leicht begehbar, aber im Gras steil. Man muss den Grenzkamm etwa hundert Meter links vom Crabère erreichen.

(13) Pass und Grenzkamm (2.611 m). Ein Pfad auf der spanischen Seite führt in 10 Minuten ohne Schwierigkeiten zum Crabère. Bleibt dennoch konzentriert, denn der spanische Hang ist sehr steil. Es ist auch möglich, den Gipfel zu erreichen, indem man auf dem Kamm bleibt und sich mit den Händen abstützt. Wenn dies schwierig wird, wechselt man einige Meter weiter unten auf den Pfad auf der spanischen Seite.

(14) Pic de Crabère (2630 m). Gehen Sie weiter in Richtung Norden, um einen atemberaubenden Blick auf den Étang d’Araing zu genießen. Für den Rückweg folgen Sie einfach dem Normalweg des Crabère.

(15) Am Col d’Auréan angekommen, kehren Sie zum GR®10 zurück und folgen Sie diesem in Richtung Osten.

(16) Nach Erreichen der Berghütte „Refuge de l’Étang d’Araing“ den Abstieg bis zum Staudamm von Araing fortsetzen, wo man wieder auf die Route des Aufstiegs trifft.

(6) Folgen Sie der Route des Hinwegs in umgekehrter Richtung zurück zum Parkplatz von Langlade (S/Z).

Wegpunkte

  1. S/Z : km 0 - alt. 803 m - Parkplatz von Langlade
  2. 1 : km 0.63 - alt. 827 m - Durchquerung von Fréchendech
  3. 2 : km 2 - alt. 914 m - Überqueren Sie die Fußgängerbrücke
  4. 3 : km 3.66 - alt. 1 111 m - Den Steg rechts liegen lassen
  5. 4 : km 6.22 - alt. 1 402 m - Ausgang aus dem Wald
  6. 5 : km 6.59 - alt. 1 485 m - Cabanne d'Illau
  7. 6 : km 8.24 - alt. 1 879 m - Barrage de l'Etang d'Araing
  8. 7 : km 9.9 - alt. 2 239 m - Serre d’Araing
  9. 8 : km 11.07 - alt. 2 375 m - Höchster Punkt des grasbewachsenen Ausläufers
  10. 9 : km 11.52 - alt. 2 396 m - Tiefpunkt: grasbewachsener Ausläufer
  11. 10 : km 12.24 - alt. 2 587 m - Pass
  12. 11 : km 12.32 - alt. 2 536 m - Kar Étang Araing
  13. 12 : km 13.1 - alt. 2 485 m - Das Gefälle wird steiler
  14. 13 : km 13.29 - alt. 2 614 m - Pass 2611 m
  15. 14 : km 13.38 - alt. 2 618 m - Pic de Crabère
  16. 15 : km 15.13 - alt. 2 175 m - Col d'Auéran (2176 m)
  17. 16 : km 16.34 - alt. 1 954 m - Refuge de l'étang d'Araing
  18. S/Z : km 24.97 - alt. 808 m - Parkplatz von Langlade

Hinweise

Es handelt sich lediglich um eine Wanderung, daher ist keine besondere Ausrüstung erforderlich.

Keine Quelle auf dem Weg nach der Fontaine Escudié, die 40 Minuten nach dem Start erreicht wird. Zweite Wasserstelle in der Refuge d’Araing auf dem Rückweg

Einen Besuch wert

Überreste des Bergbaus am Col de la Serre d’Araing.

Sei stets vorsichtig und plane voraus. Visorando und der Autor / die Autorin dieser Tour können im Falle eines Unfalls auf dieser Tour nicht haftbar gemacht werden.

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