Datum deiner Tour : 03. Jun 2025
Zuverlässigkeit der Beschreibung : ★★★★★ Sehr gut
Bequemes Folgen der Tour : ★★★★★ Sehr gut
Attraktivität der Tour : ★★★★★ Sehr gut
Tour stark frequentiert : Ja
Eine kleine, sehr angenehme Wanderung, die wir zu zweit in der letzten Maiwoche unternommen haben. Am ersten Tag war das Wetter schlecht, also haben wir beschlossen, die Route umzukehren: eine sehr gute Entscheidung, denn am Ende des zweiten Tages erreichten wir den Araing-See bei herrlichem Wetter. Wir haben uns für diese Wanderung entschieden, da meine Partnerin noch keine Erfahrung mit Wanderungen hatte und wir etwas eher Gemütliches suchten, sowohl was die Entfernung als auch den Höhenunterschied betraf. Tag 1: Die Strecke vom Parkplatz in Anglade bis zur Herberge in Eylie ist herrlich, sehr schattig und führt an zahlreichen Bächen entlang, von denen wir den letzten, in der Nähe der Herberge, mit ausgezogenen Schuhen durchqueren mussten, da er nach den jüngsten Regenfällen ziemlich viel Wasser führte. Zu beachten ist, dass er während der Touristensaison normalerweise mit einer Fußgängerbrücke ausgestattet ist. Der Höhenunterschied ist sehr moderat und recht sanft, keine Schwierigkeiten. Die Hüttenwirtin ist super nett und hat uns mit Brot und Käse ausgeholfen, und wir konnten sogar ein lokales Bier genießen. Wir haben auf dem Biwakplatz unterhalb der Hütte übernachtet, dem man vom GR10 aus folgt. Ziemlich wenig Platz (max. 3–4 Zelte), aber wir waren allein. In der Nähe des Flusses, daher sehr feucht. Trinkwasserstelle bei der Herberge. Tag 2: Von der Herberge in Eylie zum Araing-Teich erfolgt der Aufstieg anfangs ziemlich steil, dann allmählich, er führt recht schnell über die Baumgrenze hinaus und erreicht eine alte Bergbaustätte, die sehr interessant zu besichtigen ist. Der gesamte Höhenunterschied des Tages beträgt über 1500 m. Viele Quellen sprudeln aus den Bergbauanlagen oder fließen durch sie hindurch, weshalb wir uns nicht getraut haben, dort Wasser zu schöpfen. Im letzten Drittel der Strecke haben wir „natürlichere“ Quellen gefunden. Der Aufstieg zum Pic de l'Har ist schnell und der Ausblick ist herrlich. Nichts Technisches. Die Ankunft an der Berghütte am Étang d’Araing erfolgt nach einem für den Tagesverlauf etwas langen, wenn auch eher sanften Abstieg. Die Hütte selbst ist sehr modern und zweckmäßig, mit Wasserstelle und Toiletten (auch außerhalb der Touristensaison). Der Étang d’Araing ist ehrlich gesagt eher uninteressant, vor allem wegen des EDF-Staudamms, der seinen Charme mindert. Die Aussicht auf die Gipfel hinter dem See ist dennoch herrlich. Wir haben im Zelt übernachtet und die Temperatur sank auf etwa 5 °C. Es ist windig, aber nichts Beunruhigendes. Achtung bei der Vegetation beim Zeltaufbau: Manche Stellen sind mit recht weichem Gras bedeckt, andere jedoch mit sehr stacheligem Gras, das den Zeltboden und die Luftmatratzen durchstechen kann. Absolut herrlicher Sonnenaufgang. Tag 3: Der Abstieg vom Araing-See zum Parkplatz von Anglade, vorbei an einer kleinen Kapelle, die als Schutzhütte dient. Ziemlich ruhig und wirklich wunderschön. Ein etwas steiler Abschnitt am Anfang, an dem man wieder in den Wald gelangt, und der Rest des Abstiegs ist sanft. Bemerkenswerter Durchgang durch ein absolut idyllisches Moor (das man jedoch nicht zertrampeln sollte), dann an der Kapelle vorbei, die leider geschlossen war. Viele Bäche, von denen wir einen wieder ohne Schuhe durchqueren mussten, aber das war ein Genuss. Bis dahin waren wir buchstäblich niemandem begegnet, aber an diesem Tag sahen wir ziemlich viele Leute, gut ein Dutzend Wanderer in der Gegenrichtung auf der Halbtageswanderung. Wir erreichten den Parkplatz nach nur 4 Stunden Wanderung, in dieser Richtung ist die Strecke also sehr kurz. Alles in allem eine tolle, technisch wenig anspruchsvolle Tour und perfekt für den Einstieg in das Mehrtageswandern. Wasser gibt es absolut überall, und bei diesen Temperaturen (5–20 °C) haben wir nicht mehr als 1,5 l verbraucht, bevor wir uns wieder versorgen konnten (wobei wir immer einen Filter benutzen). Die Wege und Aussichtspunkte sind wunderschön. Ich empfehle die Tour sehr für Ende Mai (kurz vor der Wiedereröffnung der Hütten), wenn das Wetter mitspielt. Zecken: Wir haben trotz einiger Vorsichtsmaßnahmen (lange Hosen und Ärmel) an verschiedenen Tagen ein paar Zecken abbekommen, also Vorsicht. Zecken in den Pyrenäen sind sehr häufig Träger von Borrelien, vernachlässigt also keinen Biss, der eine ungewöhnliche und sich ausbreitende Rötung aufweist. Besorgt euch Zeckenzangen und macht am Ende des Tages eine kleine Kontrolle, um alle potenziellen neuen Bisse zu entfernen.
Maschinell übersetzt