See und Ostgipfel von Combeynot

Die Aussichtspunkte der Pics du Combeynot sind zwei Felsvorsprünge, die die schönsten Ausblicke auf die Massive der Écrins und der Cerces bieten. Deutlich abgesetzt von diesen Gebirgsmassiven, nah genug, um Details zu erkennen, und doch weit genug entfernt, um ungestört zu sein, bieten sie einen Blick auf die höchsten Gipfel: Pelvoux, Barre des Écrins, Meije, Galibier, Mont Blanc, Thabor, Viso…

Der Pic Ouest ist zwar um einige Meter höher, doch die Aussicht vom Pic Est ist spektakulärer, der zudem leichter zu erreichen ist.

Details

Nr.2348229
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Letzte Bewertung:
  • Zu Fuß
    Aktivität: Zu Fuß
  • ↔
    Distanz: 11,97 km
  • ◔
    Dauer laut Autor/in: 6 Std. 
  • ▲
    Schwierigkeitsgrad: Sehr schwer

  • ⚐
    Zurück zum Start: Ja
  • ↗
    Aufstieg: + 1 496 m
  • ↘
    Abstieg: - 1 496 m

  • ▲
    Höchster Punkt: 3 122 m
  • ▼
    Niedrigster Punkt: 1 622 m

Fotos

Beschreibung der Wandertour

(S/Z) Vom Parkplatz aus folgen Sie der Straße 50 m in Richtung Les Boussardes, bis Sie auf der rechten Seite ein gelbes Schild sehen, das die Richtung zum Lac du Combeynot anzeigt. Der Weg führt 50 m in westlicher Richtung auf dem Aufstieg und biegt dann nach Süden ab.

Auf der Höhe von 1682 m nicht geradeaus weitergehen, sondern um 90° abbiegen, um sich über die Wiesen am Südwesthang des Tals zu erheben. Der gut markierte Weg führt in einen Nadelwald und beginnt mit einem Aufstieg in westlicher Richtung auf dem schattigen Sattel einer alten Moräne. Hier und da ist er mit blauen Markierungen gekennzeichnet, was jedoch kaum notwendig ist, da der Weg sehr gut erkennbar ist.

Am Waldrand markieren einige Steinmännchen den Weg, der nun an den Nordflanken des Vallon du Fontenil entlangführt. Nach einigen Serpentinen überquert man die Staumauer des Sees und folgt dem Weg 500 m weiter, bis man zum Überlauf des Sees gelangt.

(1) Am Lac de Combeynot nimmt man einen nicht markierten, aber gut sichtbaren Pfad, der nach Nordwesten durch das Geröll am linken Seeufer zum Aufstieg führt, um links einen großen Moränenfelsen zu umgehen, der den Seegrund überragt. In der Nähe dieses Felsens angekommen, sollte man sich anhand des Fotos der „Jumelles Nord“ und des „Pic Ouest“ sowie der Bildunterschrift genau orientieren.

Hinter dem Moränenfelsen erfolgt der Aufstieg im Geröll weiter in westlicher Richtung, und man lässt zwei Rinnen links liegen, die nach Norden zur Brèche de Combeynot führen. Man steigt das immer steiler werdende Geröll hinauf, nähert sich dabei dem Fuß der Felsen, um diese zu umgehen und in eine dritte Rinne zu gelangen, die nach Nordosten führt.

Steigen Sie diesen Kessel hinauf, wobei Sie sich an den Felsen auf der linken Seite orientieren, und erreichen Sie schließlich eine Schulter, die den Gipfel des Kessels markiert.

(2) Klettern Sie im Geröll in Richtung Nord-Nordost, wobei Sie den wenigen, den Weg markierenden Steinmännchen folgen und sich möglichst nah am Fuß der vom Grat herabfallenden Felsen halten. So gelangen Sie zum weiten Pass der Brèche de Combeynot.

(3) Von der Scharte aus dem zerklüfteten Grat nach Osten folgen. Zwei Felszinnen bilden ein Hindernis auf dem Kamm, doch man muss sie lediglich rechts an ihrer Basis an der Südflanke umgehen, um sicher den Gipfel zu erreichen.

(4) Am Gipfel die Aussicht genießen (siehe kommentiertes Panorama und 360°-Ansicht), dann für den Abstieg auf demselben Weg zurückkehren.

Da die Schneefelder bis spät in die Saison hinein bestehen bleiben, sollte man das Schneefeld am Grund der Mulde ansteuern, um einen kniefreundlicheren Abstieg zu genießen.

(5) Folgen Sie dem Schneefeld am Talgrund, bis Sie wieder auf die Spur des Aufstiegs treffen, und folgen Sie dieser dann bis zum Ausgangspunkt (S/Z).

Wegpunkte

  1. S/Z : km 0 - alt. 1 626 m - Parkplatz „Les Boussardes“ - Guisane (rivière)
  2. 1 : km 3.97 - alt. 2 559 m - Überlauf des Sees - Lac de Combeynot
  3. 2 : km 5.48 - alt. 2 979 m - Gipfel des Couloirs
  4. 3 : km 5.65 - alt. 3 056 m - Brèche de Combeynot
  5. 4 : km 6.04 - alt. 3 111 m - Gipfel - Pic Est de Combeynot
  6. 5 : km 6.95 - alt. 2 815 m - Schneefelder am Ende der Schlucht
  7. S/Z : km 11.97 - alt. 1 626 m - Parkplatz „Les Boussardes“

Hinweise

?️ Parken Sie auf dem Parkplatz „Les Boussardes“ am rechten Ufer der Guisane, direkt hinter der Brücke, die den Fluss zwischen Le Lauzet und Les Boussardes überquert.

? Entlang des Weges gibt es nicht viel Wasser, außer natürlich am See; nehmen Sie daher ausreichend Wasser mit.

? Hunde sind selbst an der Leine nicht erlaubt, da die Wanderung fast ausschließlich innerhalb der Grenzen des Nationalparks Écrins stattfindet.

?‍♀️ Der Schwierigkeitsgrad dieser Wanderung liegt vor allem im Höhenunterschied und im sehr steilen Geröllhang unterhalb der Brèche de Combeynot: Dort macht man zwei Schritte vorwärts, um dann einen zurückzurutschen.

? Die Wanderung ist kurz, aber man kann in der Nähe des Sees biwakieren, wenn man den Sonnenaufgang genießen möchte.

? Die übliche Wanderausrüstung reicht aus, Teleskopstöcke sind hilfreich.

⏰ Die Spiegelungen der Crête de Combeynot im gleichnamigen See sind nur bei Sonnenaufgang zu sehen; man sollte also früh aufbrechen, um sie zu erleben.

? Die IBP-Statistiken der Route ergeben einen Index von 179, eine Strecke von 12,63 km, einen kumulierten Höhenunterschied von 1572 m, eine Gehzeit von 4:21:44 bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 2,9 km/h.

? Die Orientierung ist auch im Abschnitt abseits des Weges einfach. Anhand des Fotos der „Jumelles Nord“ und des „Pic Ouest“ lässt sich die einfachste Route für den Aufstieg gut erkennen.

Sie wandern im Herzen des Nationalparks Écrins.

Das Écrins-Massiv ist ein außergewöhnliches Gebiet, das allen offensteht und über ein einzigartiges Natur-, Kultur- und Landschaftserbe verfügt. Um diese Schätze zu schützen, ist das Kerngebiet des Parks durch blau-weiß-rot bemalte Flaggen gekennzeichnet, in denen bestimmte Vorschriften einzuhalten sind. Bitte informieren Sie sich bei der Vorbereitung Ihrer Wanderung auf der Website https://www.ecrins-parcnational.fr darüber, um dieses gemeinsame Gut zu bewahren.

Einen Besuch wert

? Die alpine Tierwelt ist natürlich ebenfalls vertreten. Gämse bevölkern die Hänge des Fontenil-Tals, und auch Geier sind zahlreich anzutreffen.

? Die Aussichtspunkte sind herrlich. Siehe dieses interaktive 360°-Foto vom Gipfel und dieses vom See.

? Es sind mehrere Varianten möglich. Die vorgeschlagene Route ist die einfachste, aber die beiden Rinnen, die der angegebenen Route vorausgehen, sind ebenfalls begehbar und führen direkter zum Ziel. Als Amateur kann man die beiden Felszinnen, die zum Ostgipfel führen, überqueren, anstatt sie an ihrer Basis zu umgehen.

Man kann auch zum Westgipfel von Combeynot aufsteigen, der einen herrlichen Blick auf das Vallon de la Romanche und die Gletscher „de l’Homme“ und „du Lautaret“ bietet. Achtung, dies fällt jedoch unter das Bergsteigen der Schwierigkeitsstufe PD, allerdings in extrem brüchigem Gelände, in dem es nahezu unmöglich ist, sich zu sichern. Um zum Westgipfel zu gelangen, folgt man einfach dem Grat und umgeht die Hindernisse auf der linken Seite – dem Südhang; der letzte Hang unterhalb des Gipfels ist sehr steil, man sollte so nah wie möglich am Grat entlanggehen, muss jedoch jeden Griff prüfen.

? Der Name „Fontenil“ bezieht sich auf die Quellen, aus denen das Wasser des Combeynot-Sees unterirdisch abfließt. „Combeynot“ leitet sich wahrscheinlich von „Combe Eynaud“ ab, wobei eine „Combe“ ein trockenes Tal am Berghang ist, das sich in der Regel oberhalb der Quellen befindet, und „Eynaud“ ein Eigenname ist.

Bewertungen und Diskussionen

5 / 5
Anzahl an Bewertungen: 2

Zuverlässigkeit der Beschreibung
5 / 5
Bequemes Folgen der Tour
5 / 5
Attraktivität der Tour
5 / 5
jmgorce
jmgorce

Gesamtbewertung : 5 / 5

Datum deiner Tour : 27. Jul 2023
Zuverlässigkeit der Beschreibung : ★★★★★ Sehr gut
Bequemes Folgen der Tour : ★★★★★ Sehr gut
Attraktivität der Tour : ★★★★★ Sehr gut
Tour stark frequentiert : Nein

Eine außergewöhnliche Wanderung mit atemberaubenden Ausblicken.
Nur für erfahrene Hochgebirgswanderer mit guter körperlicher Verfassung geeignet. Nur bei gutem Wetter zu unternehmen

Der Aufstieg zum See ist sehr gut ausgeschildert und weist einen stetigen Anstieg auf. Nur für geübte Wanderer geeignet, jedoch ohne technische Schwierigkeiten
1) Der Aufstieg zum Gipfel erfolgt in drei Abschnitten: Aufstieg über Geröllfelder oberhalb des Sees bis zu einer Ebene. Die Steine rollen ein wenig, aber wenn man der GPS-Route oder den Steinmännchen genau folgt, ist es kein Problem.
2) Aufstieg durch das dritte Couloir zur Brèche de Combeynot. Dies ist der technisch anspruchsvollste Abschnitt. Wir sind rechts vom Couloir entlanggestiegen und haben uns dabei an den Felsen festgehalten – dieser Weg ist steiler, aber stabiler als das Geröllfeld. Sobald man das Couloir verlassen hat, folgt man den Steinmännchen oder hält sich links von der Scharte.
Man genießt dann einen atemberaubenden Blick auf den Col du Lautaret und den Galibier. Einfach zauberhaft! Und wenn man sich umdreht: der Écrins-Gletscher
3) Der Aufstieg zum Ostgipfel von der Scharte aus ist einfach, wenn man den Steinmännchen genau folgt. Man geht rechts an den Felszacken vorbei. Etwas luftig, aber keine allzu riskante Ausgesetztheit.
Die Aussicht oben bietet einen kompletten 360°-Panoramablick: Meije, Lautaret, mein Thabor, Mont Blanc, das Massif des Cerces, das Tal von Serre-Chevalier, die Écrins …

Maschinell übersetzt

bouvierjr
bouvierjr ★
• Geändert:

Vielen Dank für die Information!

Tatsächlich liegt oberhalb von 2200/2300 m weiterhin Schnee, und angesichts der Ausrichtung besteht unterhalb der Brèche de Combeynot ein erhebliches Schmelzlawinenrisiko.
Dagegen ist es in dieser Jahreszeit möglich, vom See aus auf Sicht zum Pic du Lac de Combeynot aufzusteigen, vorausgesetzt, man ist entsprechend ausgerüstet (Eispickel/Steigeisen). Ich werde diese Route so bald wie möglich beschreiben; die Aussicht vom Gipfel auf den Lac d’Arsine ist großartig.
In der Zwischenzeit sind die Chartreuse, das Dévoluy und der Vercors besser begehbar!

Viel Spaß beim Wandern!

PS: Achtung, die IGN-Topografiekarte wechselt südlich des Sees ohne Vorwarnung die Äquidistanz. Wenn die Höhenlinien in Ost-West-Richtung verlaufen, ist dies sehr schwer zu erkennen (und das hat dazu geführt, dass ich einen Hubschrauber rufen musste, um mich aus einer Felsbarriere in der Nähe des Vénéon zu befreien). Das IGN hatte mir vor zwei Jahren mitgeteilt, dass es Warnhinweise oder eine Umrandung einfügen wolle, um den Wechsel sichtbar zu machen und seine Haftung zu begrenzen, doch leider ist dies trotz der technischen Einfachheit der Umsetzung (maximal eine Stunde Programmieraufwand) immer noch nicht geschehen.

Maschinell übersetzt

l'ours04
l'ours04

Gesamtbewertung : 5 / 5

Datum deiner Tour : 16. Jun 2020
Zuverlässigkeit der Beschreibung : ★★★★★ Sehr gut
Bequemes Folgen der Tour : ★★★★★ Sehr gut
Attraktivität der Tour : ★★★★★ Sehr gut
Tour stark frequentiert : Nein

Hallo,
Heute unternommene Wanderung.
Der Weg zum See war völlig problemlos.
Allerdings liegt noch viel zu viel Schnee, um weiter zu den Gipfeln zu wandern.
Ich schätze, dass es noch etwa drei Wochen dauern wird, bis man die Gipfel erreichen kann.

Maschinell übersetzt

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Die Beschreibungen und GPX-Daten dieser Tour sind Eigentum des Autors/der Autorin. Bitte nicht ohne Genehmigung kopieren.