Der Start erfolgt auf 1.058 m Höhe in der Nähe der Thermen von Luz-St-Sauveur am linken Ufer des Gave de Gavarnie, von wo aus man über eine kleine Straße zum Ort Agnouède gelangt. Mehrere Parkplätze für 3 bis 4 Fahrzeuge befinden sich kurz bevor die Straße den Ruisseau Mensongé überquert.
(S/Z) Nehmen Sie den Weg, der links von der Straße im Aufstieg führt (lassen Sie sich vom Schild „Privatgrundstück“ nicht abschrecken, das lediglich darauf hinweist, dass Autos hier nicht hineingehen dürfen). 240 m nach dem Start biegen Sie links auf einen schmaleren Weg ab, der zum Anwesen von Agnouède führt. Nehmen Sie sofort rechts neben den Gebäuden einen kleinen Pfad, der zwischen den Feldern zunächst in Richtung Süden, dann kurzzeitig in Richtung Westen und schließlich wieder in Richtung Süden ansteigt. Die gelbe Markierung beginnt hier recht unregelmäßig.
(1) 500 m hinter den Gebäuden von Agnouède macht der Weg drei Serpentinen (rechts, links, rechts), um einen Umweg zum Bauernhof Moura zu vermeiden, und setzt dann seinen Aufstieg in Richtung Nord-Nordwest fort. Im Gebiet Lahué (IGN-Karte) lenkt eine weitere Serpentine den Weg nach Süden, mitten ins Unterholz , das früher bewirtschaftet wurde und von einem Netz aus kleinen Trockenmauern durchzogen ist. Der Weg führt unter der Hochspannungsleitung hindurch und steigt sanft nach Süden in Richtung der Cabane d’Estarous an.
(2) Bei der Annäherung an den Ruisseau de Badet (der vom gleichnamigen See herabfließt) wird der Hang steiler, es gibt immer mehr Serpentinen. Der Weg überquert den Bach auf einer Betonbrücke. Die Rundwanderung führt weiter in Richtung Südwesten. Nach 1:15 bis 1:30 Stunden erreicht man die Cabane d’Estarous.
(3) Weiter auf einem stets markierten Weg, der in etwa nach Südwesten führt. Man erreicht den Wasserauffangkanal aus Beton auf 1920 m Höhe.
(4) Hinweis: Hier hat man die Wahl zwischen dem rechten Weg (einfacher und etwas länger) und dem linken, anspruchsvolleren Weg (mit Handläufen und luftigen Passagen, die jedoch nicht besonders schwierig sind), der jedoch schneller ist und eigentlich der Dienstweg zu den Wasseranlagen des Sammelkanals ist. Diese Route wählt den Aufstieg rechts und den Rückweg über die Handläufe.
Biegen Sie also nach rechts ab und folgen Sie dem Sammelkanal auf der Höhenlinie etwa 180 m lang, gelbe Markierung. Suchen Sie nach Sprossen, mit denen Sie den Sammelkanal leicht erklimmen und den Weg 30 bis 50 m oberhalb davon fortsetzen können. Der Weg ist nicht mehr immer sehr gut markiert, aber deutlich erkennbar und gut mit Steinmännchen gekennzeichnet. Achten Sie links auf den (namenlosen) Pass, auf den Sie zusteuern müssen; dahinter liegt das Ziel. Überqueren Sie mehrmals Nebenflüsse des Ruisseau Lassariou, deren Wasserführung je nach Jahreszeit variiert, darunter insbesondere einen sehr schönen kleinen Wasserfall (im August 2026 aktiv).
Durchqueren Sie den Culaus d’Aubuste von Norden nach Süden, eine weitläufige, steile Fläche mit spärlicher Vegetation aus Sträuchern, Dornensträuchern und Bergkräutern sowie stellenweise Geröll. Der Aufstieg führt bis auf eine Höhe von etwa 2.080 m, bevor es wieder auf 2.000 m hinuntergeht, wo der Weg auf den trifft, den man später beim Abstieg etwas unterhalb des Überlaufs des Lac de Bastampe nehmen muss.
Auf diesem Abschnitt kommt man an einem Betonblock mit der Aufschrift „Lac de Bastampe 30 Min“ vorbei, die irreführend ist, da noch gut 40 bis 60 Minuten Aufstieg vor einem liegen. In der Ferne, am anderen Ufer des Gave und somit auf der anderen Hangseite, verliert man nie ein merkwürdiges und imposantes Gebäude aus den Augen. Es handelt sich um eine Pumpstation der Druckrohrleitung, die zum Wasserkraftwerk von Pragnères auf 1.690 m Höhe führt.
(5) An der Weggabelung rechts auf dem Aufstieg weitergehen, der See ist nicht mehr weit. Über ein Geröllfeld aus großen Felsblöcken gelangt man zum Überlauf und dann zu einem ersten kleinen See, der dem Lac de Bastampe vorgelagert ist. Auf der Landenge, die die beiden Seen trennt, entdeckt man dieses Juwel von einem See. Geht man ein Stück weiter, kann man den See in seiner ganzen Weite bewundern und vor allem die grüne Insel mit ihren Krummen Kiefern, die seinen Ruf und seinen Charme ausmachen. Nehmt euch Zeit, um in den Kar von Bastampe vorzudringen, der diesen See geschaffen hat, und macht dort eine schöne Pause.
(6) Kehren Sie an der Weggabelung auf demselben Weg zurück.
(5) Biegen Sie kurz nach dem Geröllfeld rechts ab und folgen Sie einem gut mit Steinmännchen markierten Weg. In Richtung Norden erreichen Sie den Wasserkanal kurz vor dem Ruisseau de Lassariou auf 1860 m Höhe, wo er aus einem unterirdischen Abschnitt austritt.
Anmerkung: Der Betonkanal tritt aus seinem unterirdischen Abschnitt durch ein Betonmassiv und eine wasserdichte Tür hervor, unmittelbar vor einem Überlauf eines Nebenflusses des Lassariou.
Nehmen Sie nun den Weg, der oberirdisch auf der Höhenlinie dem Betonkanal in Richtung Norden folgt.
Am linken Ufer des Lassariou verläuft der Sammelkanal wieder unterirdisch, und der Weg umgeht nun die Felsbarriere auf einem Felsvorsprung, wobei er immer luftiger wird. Solide Edelstahlseile ermöglichen es jedoch, sich sicher festzuhalten. Dennoch kann diese Passage für Menschen mit Höhenangst einschüchternd sein. Der Weg führt anschließend weiter entlang des Sammelkanals, bis er wieder auf die Abzweigung des Hinwegs trifft; die Rundwanderung ist damit beendet.
(4) Kehren Sie nun auf dem gleichen Weg wie beim Hinweg zum Parkplatz zurück (S/Z).