Auch ohne systematische Beschreibung der Durchgangs- und Abzweigpunkte lässt sich die Route dieser Wanderung mithilfe der auf die Visorando-App heruntergeladenen GPS-Route leicht nachverfolgen. Einige etwas kniffligere oder besonders interessante Abzweigpunkte verdienen eine detailliertere Erläuterung … die hier folgt:
(4) Weichen Sie leicht vom Weg ab und gehen Sie ins Unterholz, um den Blick auf das darunter liegende Tal zu genießen.
(6) Kurz nach der von den Benediktinermönchen (im Jahr 1923) eingerichteten Grotte sollten Sie die Abzweigung des GR® nach links nicht verpassen, um zur Semois hinabzusteigen. Beachten Sie, dass sich etwa 150 m nach dieser Y-Gabelung zwischen dem Wanderweg und dem darüber verlaufenden Weg ein schöner Ort für eine Picknickpause, ein Nickerchen oder einfach einen Moment der Abgeschiedenheit in der seltsamen, wasserdichten und hermetisch abgeschlossenen Hütte befindet.
(7) Auch die „Vanne aux Moines“ ist ein Bauwerk, das von den Benediktinern der Abtei von Conques errichtet wurde. Ihr Zweck war es, das Fischen zu erleichtern. Weiter vorne, hinter der Flussbiegung, sollte man das erste Wegweiser-Schild ignorieren, das den Aufstieg nach rechts zur Himalaya-Brücke anzeigt. Wenn man weiter entlang der Semois geht, kann man diese berühmte Brücke von unten sehen und, sofern der Wasserstand ebenfalls niedrig genug ist, sie sogar von der Mitte des Flusslaufs aus betrachten.
(8) Wie in den praktischen Informationen erläutert, ist die Überquerung der Fußgängerbrücke in der GPS-Route dieser Wanderung enthalten, sie ist jedoch für diejenigen, die unter Höhenangst leiden oder das Erlebnis schlichtweg nicht wagen möchten, absolut optional.
(10) Nach der Überquerung der kleinen Brücke über den Relogne-Bach offenbart der Weg rechts und etwas tiefer den Ausgang des ehemaligen Eisenbahntunnels von Sainte-Cécile. Dort befindet sich eine Art Holzbarriere, die einen niedrigen Durchgang im Zaun bildet, der den Graben der ehemaligen Eisenbahnstrecke schützt. Man muss über diese kleine Holzbarriere steigen und den Pfad nehmen, der zum Fundament der ehemaligen Eisenbahnstrecke hinabführt, und unten nach links abbiegen, das heißt: nicht in den Tunnel hineingehen!