HOCHGEHBERGE-Tour »hochgehnießen« - in Beuren

Entlang des Freilichtmuseums Beuren, welches Kultur-Genuss für Groß und Klein bietet, geht es vorbei an kleinen Gärten und Feldern zu einem idyllischen Wiesenweg durch Obstplantagen. Im Frühling umgeben von einem Meer aus Blüten, im Sommer mit sattem Grün und im Herbst mit köstlichen Früchten.

Besonders die malerischen Ausblicke, die man nicht zuletzt beim Umrunden des Vulkanembryos Engelberg genießt, sprechen für diese Tour. Mit dem angrenzenden Spitzenberg ist dieser als einer der kleinen kegelförmigen Doppelberge gut zu erkennen. Lohnende Fotomotive sind die Burg Teck, der Beurener Fels, die stattliche Burg Hohenneuffen und bei guter Sicht sogar die drei Kaiserberge. Familien finden vor allem an den zotteligen schottischen Hochlandrindern ihren Gefallen, die auf wechselnder Weide um den Engelberg und das Freilichtmuseum beheimatet sind. Wer beim Wandern schöne visuelle Eindrücke genießen kann, sollte den Hochge(h)nuss dieser Tour nicht missen.

Details

Nr.44568099
Erstelldatum:
Bearbeitungsdatum:
Letzte Bewertung:
  • Zu Fuß
    Aktivität: Zu Fuß
  • ↔
    Distanz: 6,68 km
  • ◔
    Durchschnittliche Dauer: 2:10 Std. 
  • ▲
    Schwierigkeitsgrad: Leicht

  • ⚐
    Zurück zum Start: Ja
  • ↗
    Aufstieg: + 95 m
  • ↘
    Abstieg: - 101 m

  • ▲
    Höchster Punkt: 500 m
  • ▼
    Niedrigster Punkt: 416 m

Fotos

Beschreibung der Wandertour

Start: Parkplatz "Freilichtmuseum Beuren" (479 m), In den Herbstwiesen, 72660 Beuren

(S/Z) Vom Parkplatz beim Freilichtmuseum geht es auf einem Trampelpfad zum Schotterweg.

(1) Dieser führt durch die Herbstwiesen entlang des Museumsgeländes in Richtung Deponie.

(2) Am Welleracker geht es nach links und an der Deponie halten wir uns links.

(3) Durch einen kleinen Waldabschnitt geht es zur Blumentobel-Hütte und weiter zur Breitenlau-Hütte.

(4) Unweit der Hütte überqueren wir die Verbindungsstraße ins Tiefenbachtal. Dem Schotterweg, der rechts vor der Hütte abzweigt folgen - vorbei an Feldern in Richtung Stumpenwald. Zu unserer linken genießen wir den Blick auf den Hohenneuffen.

(5) Am Waldrand entlang in Richtung Beuren geht der breite, geschotterte Weg ein kurzes Stück steil bergab - bevor er links in einen idyllischen Wiesenweg zweigt. Vorbei an Obstbäumen, immer wieder erscheint der Hohenneuffen zwischen den Bäumen hindurch – vorbei an einem kleinen Weinberg – nochmals die Verbindungsstraße ins Tiefenbachtal überqueren zum Parkplatz beim Zwetschgenwäldle.

(6) Links abbiegen, nächste rechts und dann links und dem Weg folgend zum Vulkanembryo Engelberg.

(7) Dieser wird im Uhrzeigersinn umrundet – hier bieten sich faszinierende Ausblicke in Richtung Owen, Burg Teck, auf die drei Kaiserberge, den Beurener Fels sowie auf das Freilichtmuseum. Kurz vor dem Ausgangspunkt lohnt ein Abstecher zum gegenüberliegenden Spitzenberg, der eine schöne Aussicht auf Beuren bietet.

Am Ende der Umrundung links halten, dann rechts und erneut links auf den Schotterweg, der bereits auf dem Hinweg passiert wurde.

(1) Nächste Möglichkeit rechts abbiegen und auf bekanntem Wege zurück zum Ausgangspunkt (S/Z).

Wegpunkte

  1. S/Z : km 0 - alt. 482 m - Parkplatz "Freilichtmuseum Beuren"
  2. 1 : km 0.4 - alt. 460 m - Schotterweg
  3. 2 : km 1.03 - alt. 437 m - Welleracker
  4. 3 : km 2.19 - alt. 442 m - Blumentobel-Hütte
  5. 4 : km 2.64 - alt. 448 m - Breitenlau-Hütte
  6. 5 : km 3.26 - alt. 450 m - Waldrand, links
  7. 6 : km 4.65 - alt. 443 m - Parkplatz beim Zwetschgenwäldle
  8. 7 : km 5.42 - alt. 495 m - Vulkanembryo Engelberg
  9. S/Z : km 6.68 - alt. 482 m - Parkplatz "Freilichtmuseum Beuren"

Hinweise

Anreise
Öffentliche Verkehrsmittel
Aus Richtung Stuttgart:

Regionalbahn R 8 bis Nürtingen und weiter mit der Tälesbahn R 82 bis Neuffen. Ab Bahnhof Neuffen weiter mit den Buslinien 179 oder 199. Ausstieg in Beuren, Haltestelle Freilichtmuseum.

An Sonn- und Feiertagen (von März bis November) besteht die Möglichkeit über Kirchheim unter Teck nach Owen mit der Regionalbahn kommend, weiter mit der Buslinie 191 (RadWanderBus Blaue Mauer) nach Beuren zu kommen, Haltestelle Beurener Steige.

Aus Richtung Tübingen:
Regionalbahn R 8 bis Metzingen und weiter mit Buslinie 199 bis Beuren. Ausstieg in Beuren, Haltestelle Freilichtmuseum.

Anfahrt
Über die Autobahn A 8 kommend, nehmen Sie die Ausfahrt Kirchheim unter Teck - Ost und fahren bis Owen. In der Ortsmitte von Owen geht es rechts ab in Richtung Beuren. Das Freilichtmuseum befindet sich auf der rechten Seite, die Anfahrt ist ausgeschildert.

Parken
Parkplatz "Freilichtmuseum Beuren"

Sicherheitshinweise
Ihre Sicherheit liegt uns am Herzen, deshalb finden sich am Wegesrand in regelmäßigen Abständen Notrufplaketten, die mit einer eindeutigen Kennzeichnung und der Notrufnummer 112 versehen sind. Mittels der genauen Standortkennzeichnung können die Rettungskräfte Sie im Notfall schneller erreichen.

Besonderheiten des Wegeverlaufs:
Weg verläuft größtenteils auf breiten Schotterwegen und über Wiesenflächen
Durch idyllische Streuobstwiesen, die im Frühjahr in ein Meer aus Blüten gehüllt sind, im Sommer mit sattem Grün locken und im Herbst leckeres Obst bieten. Umgeben vom Albtrauf und begünstigt durch das milde Klima (Mittelgebirgsklima mit Schon- und Reizfaktoren) gibt es in der Tallage fast 10.000 Kirschbäume, über 32.000 Apfel- und Birnbäume und ca. 6.000 Zwetschgenbäume.
Bedingt durch die Streuobstwiesen und Weingärten ist Beuren auch bekannt durch seine Spezialitäten: Kirschengeist, Most, "Gsälz", wie hier im Schwäbischen die Konfitüre genannt wird, und köstlichen Täleswein.

Rücksichtsvoll unterwegs auf den HOCHGEHBERGEN:
Seien Sie achtsam zur Natur - Wir legen großen Wert darauf, dass Landschaft und Natur durch den Besuch unserer »hochgehberge« Wanderwege nicht gestört werden. Bitte bleiben Sie deswegen auf den Wegen, pflücken Sie keine Pflanzen und hinterlassen Sie keine Abfälle. Beachten Sie die geltenden Regelungen in den Naturschutzgebieten und Kernzonen.

Helfen Sie uns, die Wege zu erhalten - Bitte melden Sie Störungen oder Vandalismus entlang der »hochgehberge« Wanderwege bei der Geschäftsstelle hochgehberge.

Respektieren Sie die Tierwelt - Sie haben auf unseren »hochgehberge« Wanderwegen die Chance, Tiere in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten. Bitte stören Sie die Tiere nicht, machen Sie keinen Lärm und leinen Sie Ihren Hund an.

Lernen Sie die Natur kennen - Nur was man kennt, kann man schützen! Wir haben viele Angebote für Sie, wie Sie sich über unsere Naturschätze informieren können. Besuchen Sie ein Informationszentrum des Biosphärengebiets oder buchen Sie eine geführte Tour mit einem Biosphärenbotschafter.

Reisen Sie umweltfreundlich an - In unseren Informationsmaterialien finden Sie alle Hinweise, wie und wo Sie die »hochgehberge« Wanderwege mit Bus und Bahn erreichen können.

Unterstützen Sie die regionale, bäuerliche Landwirtschaft - Im Biosphärengebiet Schwäbische Alb gibt es jede Menge leckere regionale Produkte. In unseren Informationsmaterialien finden Sie alle Hinweise auf Direktvermarkter und Gastronomen, bei denen Sie sich mit regional produzierten Genüssen versorgen können. Durch den Kauf von Produkten der Marke ALBGEMACHT leisten Sie einen aktiven Beitrag zum Erhalt der Kulturlandschaft des Biosphärengebiets.

Einen Besuch wert

Autorentipp
Es empfiehlt sich ein Besuch im Freilichtmuseum Beuren.

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