HOCHGEHBERGE-Tour »hochgehlegen« - Beuren-Owen-Erkenbrechtsweiler

Wer die „Ge(h)legenheit“ zu wandern beim Schopfe packt, wird sich am Premiumwanderweg „hochgehlegen“ erfreuen.

Er bietet mit unzähligen, sehr hoch gelegenen Aussichtspunkten nicht nur traumhafte Fern- und Ausblicke auf die Natur und die Täler ringsherum, sondern auch Highlights wie den Heidengraben das größte keltische Oppidum, den Albtrauf und seine Hangschluchtwälder.

Auf ruhigen Waldwegen, vorbei am versteckten Schlupffels, wird der erste Panoramablick am Beurener Fels erreicht. Bei guter Sicht erwartet den Wanderer ein gigantischer Ausblick auf den Hohenneuffen, bis nach Stuttgart und manchmal sogar bis zum Schwarzwald und den Vogesen. Bergab geht es in Richtung Freilichtmuseum Beuren. Zurück auf der Albhochfläche beim „Brucker Fels“ kann man noch eine weitere unvergessliche Aussicht auf die markante Burg Teck und ins Lenninger Tal genießen. Und ehe man sich‘s versieht, führt der historische Heidengraben einen auch schon wieder zurück zum Anfangspunkt der vielseitigen Tour.

Details

Nr.44106162
Erstelldatum:
Bearbeitungsdatum:
Letzte Bewertung:
  • Zu Fuß
    Aktivität: Zu Fuß
  • ↔
    Distanz: 7,70 km
  • ◔
    Durchschnittliche Dauer: 3:00 Std. 
  • ▲
    Schwierigkeitsgrad: Mittel

  • ⚐
    Zurück zum Start: Ja
  • ↗
    Aufstieg: + 276 m
  • ↘
    Abstieg: - 276 m

  • ▲
    Höchster Punkt: 749 m
  • ▼
    Niedrigster Punkt: 545 m

Fotos

Beschreibung der Wandertour

Start: Wanderparkplatz "Baßgeige" (711 m)

(S/Z) Vom Wanderparkplatz "Baßgeige" geht es auf einem Schotterweg zum Waldrand, auf Waldwegen weiter entlang der Felsen vorbei am Schlupffels und der Schutzhütte „Beurener Fels-Hütte“.

(1) Von dort aus zum Aussichtspunkt Beurener Fels mit Rastmöglichkeit und tollem Panoramablick.

(2) Mit seiner exponierten Lage von 730 Metern über dem Meer bietet er einen traumhaften Fernblick zum Albtrauf, Hohenneuffen, in Richtung Achalm, Hörnle und Jusi bei guter Fernsicht bis in den Schwarzwald und in die Vogesen.

300 m unterhalb der Schwäbischen Alb-Kante befindet sich Beuren mit dem Freilichtmuseum in vergleichsweise milder Tallage. Von dort geht es einen kurzen, aber steilen Weg hinab in Richtung Freilichtmuseum und dann rechts in einen breiten Weg entlang des Waldes mit Sicht auf Burg Teck, Owen und ins Tiefenbachtal.

(3) An der Weggabelung, bei der man links in Richtung Berghöfe gelangt, geht es weiter geradeaus in den dichteren Wald hinein und allmählich ansteigend auf die Albhochfläche zum Brucker Fels.

(4) Dort lädt eine Bank zum Verweilen ein und bietet eine tolle Aussicht ins Lenniger Tal und auf die Burg Teck. Hier oben fällt der Fels sehr steil ab, wodurch Vorsicht geboten ist.

(5) Weiter geht der Weg vorbei am Friedrichsfels in Richtung Erkenbrechtsweiler.

(6) Dabei kommt man am Halsenhaubrünnele vorbei, welches eine alte Wasserentnahmestelle ist. Danach geht man am Zangentor des Heidengrabens entlang und zurück zum Wanderparkplatz "Baßgeige". (S/Z).

Wegpunkte

  1. S/Z : km 0 - alt. 709 m - Wanderparkplatz "Baßgeige"
  2. 1 : km 2.4 - alt. 722 m - Schutzhütte „Beurener Fels-Hütte“
  3. 2 : km 2.64 - alt. 688 m - Aussichtspunkt Beurener Fels
  4. 3 : km 4.78 - alt. 550 m - Weggabelung, geradeaus
  5. 4 : km 6.34 - alt. 718 m - Brucker Fels
  6. 5 : km 6.71 - alt. 749 m - Friedrichsfels
  7. 6 : km 7 - alt. 724 m - Halsenhaubrünnele
  8. S/Z : km 7.7 - alt. 709 m - Wanderparkplatz "Baßgeige"

Hinweise

Anreise
Öffentliche Verkehrsmittel

Aus Richtung Stuttgart:
Regionalbahn R 81 von Kirchheim unter Teck nach Owen und weiter mit der Buslinie 199 nach Beuren, Ausstieg Freilichtmuseum Beuren (Brühl). Weiter mit Buslinie 179 nach Erkenbrechtsweiler, Ausstieg in Erkenbrechtsweiler, Haltestelle „Untere Straße“.

An Sonn- und Feiertagen (von März bis November) besteht die Möglichkeit über Kirchheim unter Teck nach Owen mit der Regionalbahn kommend, weiter mit der Buslinie 191 (RadWanderBus Blaue Mauer) nach Erkenbrechtsweiler zu kommen, Haltestelle „Untere Straße“.

Aus Richtung Tübingen:
Regionalbahn R 8 bis Metzingen und weiter mit Buslinie 199 bis Neuffen. Ausstieg in Neuffen, Haltestelle Bahnhof. Weiter mit Buslinie 179 bis Erkenbrechtsweiler, Haltestelle „Untere Straße“.

An Sonn- und Feiertagen (von März bis November) besteht die Möglichkeit mit der Regionalbahn kommend bis Metzingen und weiter mit der Buslinie 191 (RadWanderBus Blaue Mauer) nach Erkenbrechtsweiler zu kommen, Haltestelle „Untere Straße“.

Anfahrt
Über die Autobahn A 8 kommend, nehmen Sie die Ausfahrt Kirchheim unter Teck - Ost und fahren bis Owen. In der Ortsmitte von Owen geht es rechts ab in Richtung Beuren. Vor dem Freilichtmuseum Beuren (Anfahrt ausgeschildert) biegen Sie linkts ab Richtung Erkenbrechtsweiler.
Über die Beurener Steige gelangen Sie zum Wanderparkplatz "Baßgeige", der sich kurz vor Erkenbrechtsweiler auf der linken Seite befindet.

Alternativ können Sie von Owen geradeaus nach Brucken und Lenningen fahren. In Lenningen geht es rechts nach Hochwang und weiter nach Erkenbrechtsweiler bis zum Wanderparkplatz Baßgeige.

Parken
Wanderparkplatz "Baßgeige"
Parkplatz Freilichtmuseum Beuren

Ausrüstung
Festes Schuhwerk wird empfohlen.

Sicherheitshinweise
Ihre Sicherheit liegt uns am Herzen, deshalb finden sich am Wegesrand in regelmäßigen Abständen Notrufplaketten, die mit einer eindeutigen Kennzeichnung und der Notrufnummer 112 versehen sind. Mittels der genauen Standortkennzeichnung können die Rettungskräfte Sie im Notfall schneller erreichen.

Besonderheiten des Wegeverlaufs:
Aussichtsreich: immer wieder faszinierende Aus- und Weitblicke auf das Tiefenbachtal, Freilichtmuseum Beuren, Lenniger Tal, Burg Teck, den Hohenneuffen, Beuren und in Richtung Stuttgart

Heidengraben, keltisches Oppidum - größte befestigte keltische Siedlung aus der „Eisenzeit“ in Mitteleuropa

Albtrauf/Albkante mit zum Teil steil abfallenden Felsen und Hangschluchtwäldern

Rücksichtsvoll unterwegs auf den HOCHGEHBERGEN
Seien Sie achtsam zur Natur - Wir legen großen Wert darauf, dass Landschaft und Natur durch den Besuch unserer »hochgehberge« Wanderwege nicht gestört werden. Bitte bleiben Sie deswegen auf den Wegen, pflücken Sie keine Pflanzen und hinterlassen Sie keine Abfälle. Beachten Sie die geltenden Regelungen in den Naturschutzgebieten und Kernzonen.

Helfen Sie uns, die Wege zu erhalten - Bitte melden Sie Störungen oder Vandalismus entlang der »hochgehberge« Wanderwege bei der Geschäftsstelle hochgehberge.

Respektieren Sie die Tierwelt - Sie haben auf unseren »hochgehberge« Wanderwegen die Chance, Tiere in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten. Bitte stören Sie die Tiere nicht, machen Sie keinen Lärm und leinen Sie Ihren Hund an.

Lernen Sie die Natur kennen - Nur was man kennt, kann man schützen! Wir haben viele Angebote für Sie, wie Sie sich über unsere Naturschätze informieren können. Besuchen Sie ein Informationszentrum des Biosphärengebiets oder buchen Sie eine geführte Tour mit einem Biosphärenbotschafter.

Reisen Sie umweltfreundlich an - In unseren Informationsmaterialien finden Sie alle Hinweise, wie und wo Sie die »hochgehberge« Wanderwege mit Bus und Bahn erreichen können.

Unterstützen Sie die regionale, bäuerliche Landwirtschaft - Im Biosphärengebiet Schwäbische Alb gibt es jede Menge leckere regionale Produkte. In unseren Informationsmaterialien finden Sie alle Hinweise auf Direktvermarkter und Gastronomen, bei denen Sie sich mit regional produzierten Genüssen versorgen können. Durch den Kauf von Produkten der Marke ALBGEMACHT leisten Sie einen aktiven Beitrag zum Erhalt der Kulturlandschaft des Biosphärengebiets.

Einen Besuch wert

Einkehrmöglichkeiten
Zum Mostkrug

Autorentipp
Aussichtspunkte Brucker Fels, Friedrichsfels und Beurener Fels

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