HOCHGEHBERGE-Tour »hochgehadelt« - Bissingen/Owen/Lenningen

Auf dem Premiumwanderweg »hochgehadelt«, der die Vielfalt der Schwäbischen Alb auf einer Stecke von rund 13 km aufzeigt warten gleich mehrere Highlights: Traditionelle Kulturlandschaft mit Streuobstwiesen und Schafweiden. Historische Kulturdenkmäler wie die Burg Teck und die Ruine Rauber und nicht zu vergessen: einzigartige Aussichtspunkte und Felsvorsprünge mit Blick über das Albvorland, die Kaiserberge und die Steilhänge des Albtraufs.

Details

Nr.44642313
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Bearbeitungsdatum:
Letzte Bewertung:
  • Zu Fuß
    Aktivität: Zu Fuß
  • ↔
    Distanz: 12,89 km
  • ◔
    Durchschnittliche Dauer: 5:20 Std. 
  • ▲
    Schwierigkeitsgrad: Schwer

  • ⚐
    Zurück zum Start: Ja
  • ↗
    Aufstieg: + 583 m
  • ↘
    Abstieg: - 586 m

  • ▲
    Höchster Punkt: 812 m
  • ▼
    Niedrigster Punkt: 442 m

Fotos

Beschreibung der Wandertour

Start: Wanderparkplatz "Hörnle" (604 m), Teckstr., 73277 Owen/Teck

(S/Z) Ihre Wanderung startet am Portal Wanderparkplatz "Hörnle" unterhalb der Burg Teck. Genießen Sie den tollen Ausblick auf das Albvorland, nutzen Sie die Grillmöglichkeiten oder starten Sie direkt mit dem weiteren Aufstieg hinauf zur Teck. Folgen Sie der Beschilderung und starten Sie vom Hörnle in Richtung Süden, den breiten Waldweg hinauf zur Teck.

(1) Nach etwa 1 km kommen Sie an eine Kehre, an der Sie Richtung Norden dem Weg weiter folgen und schließlich die Burg Teck als eines der Highlights der Wanderung erreichen.

(2) Sie haben nun die Möglichkeit auf der Burg einzukehren, den Ausblick auf das Umland des Teckbergs – die Gemeinden Owen, Lenningen und Bissingen, den Breitenstein, das Albvorland bis nach Stuttgart, die Kaiserberge bei Göppingen, und hinüber zur Burg Hohenneuffen zu genießen und das Sybillenloch unterhalb der Burg zu erkunden.

(1) Gut gestärkt gehen Sie nun ein Stück der Strecke zurück und folgen ab der bekannten Kehre der Beschilderung weiter in Richtung „Gelber Fels“. Sie wandern nun durch den Wald entlang des Albtraufs bis Sie schließlich den Gelben Fels erreichen.

(3) Von hier aus bietet sich Ihnen ein einzigartiger Blick auf das Lenninger Tal, wo man oft weidende Schafe sehen kann. Entdecker können hier auch einen Blick in die Veronikahöhle werfen.

Vom Gelben Fels geht die Wanderung nun ein Stück bergab. Folgen Sie der Beschilderung hinab zum Sattelbogen, dem Berührungspunkt von Teckberg und Schwäbischer Alb.

(4) Hier haben Sie nun die Möglichkeit einer alternativen, kürzeren Route unterhalb des Albtraufs durch das Naturschutzgebiet Eichhalde direkt nach Bissingen zu folgen.

Unsere Wanderung folgt nun in Richtung Osten wieder dem steilen Serpentinenpfad hinauf auf die Albhochfläche. Folgen Sie der Beschilderung in Richtung Rauber/Diepoldsburg.

(5) Nach einem anstrengenden Anstieg kommen wir nun zur Ruine Rauber, die mystisch im Wald gelegen die Phantasie auf Hochtouren bringt. Von feudalen Impressionen beeindruckt können Sie hier auch eine Rast am vorhandenen Grillplatz einlegen oder einen Blick über die Mauern hinunter nach Bissingen oder zur Teck wagen.

Vom Rauber geht es nun weiter in Richtung Osten durch die einzigartige Flora und Fauna des Albrandes, vorbei am „Spitzigen Felsen“, auch „Max und Moritz Felsen“ genannt, in Richtung Diepoldsburg, welche wir nördlich touchieren. Auf halbem Weg ist einer der letzten aktiven, privaten Friedhöfe in Baden-Württemberg zu bestaunen.

(6) Am Ende des Weges kommen wir auf eine asphaltierte Straße, der wir vorbei am Portal „Wanderparkplatz Rauberweide“ ein Stück in Richtung Ochsenwang folgen und nach ca. 250 m rechts auf einen Feldweg einbiegen, den wir sofort wieder nach links verlassen. Über einen kleinen Hügel kommen Sie nun nach Ochsenwang, einem Teilort Bissinges in dem einst Eduard Möricke lebte.

(7) Über die Eduard-Mörike-Straße durchqueren Sie den Ort und kommen dabei am Gasthäus Krone vorbei, in dem Sie einkehren können. Auch bietet sich die Möglichkeit im Eduard-Mörike-Haus etwas über den bekannten Schwäbischen Dichter zu erfahren. Vorbei am Ochsenwanger Dorfplatz, mit seinem charakteristischen Brunnen am Dorfteich „Hüle“, folgen Sie der Beschilderung über Feldwege zum Felsvorsprung Breitenstein.

(8) Hier offenbart sich Ihnen einer der schönsten Ausblicke der Schwäbischen Alb auf das Albvorland, den Teckberg und die mächtigen drei Kaiserberge am Horizont.

Vom tollen Ausblick beeindruckt geht unserer Wanderung weiter, wir folgen der Beschilderung vom Breitenstein aus über den Nordrandweg über den klassischen Albabstieg wieder hinab zum Fuße der Schwäbischen Alb.

Folgen Sie dem Serpentinenweg unterhalb des Breitensteins durch den Wald bis Sie auf die Albsteige K1250 treffen, die Sie vorsichtig überqueren.

(9) Auf der anderen Seite angelangt haben Sie nun die Möglichkeit direkt neben unserer Route das Bürgle Hahnenkamm zu entdecken, das sich im Wald oberhalb von Bissingen verbirgt. Der Legende nach spukt hier der Bürglesgeist, der Sie aber nicht davon abhalten wird Ihre Tour weiter in Richtung Westen bis hinab zur Sportanlage des Bissinger Schützenvereins zu bestreiten.

(10) Von hier können Sie nun der Beschilderung folgend über den Rand des Hahnenkamms an den Ortsrand von Bissingen.

(11) Folgen Sie der Beschilderung hinauf zum Hörnle.

(12) Dabei kommen Sie über herrliche Streuobstwiesen, vorbei am Alten Bleichehäusle und genießen schon beim klassischen Albaufstieg den fantastischen Panoramablick auf den Albtrauf und die drei Kaiserberge am Horizont.

(13) Vom Hörnle gehen Sie wieder zurück zum Ausgangspunkt (S/Z).

Wegpunkte

  1. S/Z : km 0 - alt. 606 m - Portal Wanderparkplatz "Hörnle"
  2. 1 : km 1.12 - alt. 745 m - Kehre Richtung Burg Teck
  3. 2 : km 1.34 - alt. 763 m - Burg Teck
  4. 3 : km 2.15 - alt. 746 m - Gelben Fels
  5. 4 : km 3.62 - alt. 610 m - Sattelbogen
  6. 5 : km 4.34 - alt. 743 m - Ruine Rauber
  7. 6 : km 5.57 - alt. 786 m - Asphaltierte Straße
  8. 7 : km 6.79 - alt. 772 m - Ochsenwang, Eduard-Mörike-Straße
  9. 8 : km 8.14 - alt. 805 m - Felsvorsprung Breitenstein
  10. 9 : km 9.51 - alt. 588 m - Möglicher Abstecher Bürgle Hahnenkamm
  11. 10 : km 10.17 - alt. 465 m - Sportanlage des Bissinger Schützenvereins
  12. 11 : km 10.97 - alt. 443 m - Ortsrand von Bissingen
  13. 12 : km 11.55 - alt. 510 m - Altes Bleichehäusle
  14. 13 : km 12.69 - alt. 589 m - Hörnle
  15. S/Z : km 12.89 - alt. 606 m - Portal Wanderparkplatz "Hörnle"

Hinweise

Hervorragend eignet sich die Tour auch für alle, die schon auf dem Weg zur Wanderung nachhaltig bequem unterwegs sein möchten. Bushaltestellen direkt am Weg und Bahnhöfe, die einen individuellen Zustieg ermöglichen, sorgen für eine unkomplizierte An- und Abreise.

Anreise
Öffentliche Verkehrsmittel
Mit Bahn und Bus erreichbar

Mit der S-Bahn in Kirchheim unter Teck angekommen, können Sie dort am Busbahnhof in den Bus Linie 175 einsteigen und bis zur Haltestelle Bissingen an der Teck-See fahren. An der Bushaltestelle befindet sich eine Mini-Infotafel. Die Zuwegung zum Premiumwanderweg »hochgehadelt« in ab der Haltestelle ausgeschildert (ca. 500m) .
Alternativ können Sie auch mit der Teckbahn nach Owen fahren. Vom Bahnhof aus, folgen Sie der Beschilderung des HW1 zur Burg Teck. Etwa auf halber Höhe zwischen dem Wanderparkplatz Hörnle und der Burg stoßen Sie auf den „hochgehadelt“ und seiner Wegemarkierung (Achtung: Zustieg zum Wanderweg vom Bahnhof Owen: 2,6 km und 300 hm). Dieser Einstieg bietet sich auch für Wanderer an, die aus Neuffen und Beuren (Linie 199) sowie Nürtingen (Linie 171) kommen.

Anfahrt
A8 Ausfahrt 57 Richtung Kirchheim (Teck) Ost, dann der B465 in Richtung Lenningen folgen. In der Ortsmitte Owen links abbiegen, der Ausschilderung Richtung Teck folgen. Am Waldrand den Abzweig links nehmen (Beschilderung Hörnle). Der Parkplatz befindet sich am Ende der Straße.

Parken
Wanderparkplatz "Hörnle"
Wanderparkplatz "Rauberweide"
Wanderparkplatz "Breitenstein" (begrenzte Parkmöglichkeiten)
Wanderparkplatz am See Bissingen a. d. T. (begrenzte Parkmöglichkeiten, Zuwegung ca. 500 m)

Ausrüstung
Festes Schuhwerk, Wanderstöcke und Trittsicherheit ist für diese Tour zu empfehlen.

Sicherheitshinweise
Ihre Sicherheit liegt uns am Herzen, deshalb finden sich am Wegesrand in regelmäßigen Abständen Notrufplaketten, die mit einer eindeutigen Kennzeichnung und der Notrufnummer 112 versehen sind. Mittels der genauen Standortkennzeichnung können die Rettungskräfte Sie im Notfall schneller erreichen.

Rücksichtsvoll unterwegs auf den HOCHGEHBERGEN
Seien Sie achtsam zur Natur - Wir legen großen Wert darauf, dass Landschaft und Natur durch den Besuch unserer »hochgehberge« Wanderwege nicht gestört werden. Bitte bleiben Sie deswegen auf den Wegen, pflücken Sie keine Pflanzen und hinterlassen Sie keine Abfälle. Beachten Sie die geltenden Regelungen in den Naturschutzgebieten und Kernzonen.

Helfen Sie uns, die Wege zu erhalten - Bitte melden Sie Störungen oder Vandalismus entlang der »hochgehberge« Wanderwege bei der Geschäftsstelle hochgehberge.

Respektieren Sie die Tierwelt - Sie haben auf unseren »hochgehberge« Wanderwegen die Chance, Tiere in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten. Bitte stören Sie die Tiere nicht, machen Sie keinen Lärm und leinen Sie Ihren Hund an.

Lernen Sie die Natur kennen - Nur was man kennt, kann man schützen! Wir haben viele Angebote für Sie, wie Sie sich über unsere Naturschätze informieren können. Besuchen Sie ein Informationszentrum des Biosphärengebiets oder buchen Sie eine geführte Tour mit einem Biosphärenbotschafter.

Reisen Sie umweltfreundlich an - In unseren Informationsmaterialien finden Sie alle Hinweise, wie und wo Sie die »hochgehberge« Wanderwege mit Bus und Bahn erreichen können.

Unterstützen Sie die regionale, bäuerliche Landwirtschaft - Im Biosphärengebiet Schwäbische Alb gibt es jede Menge leckere regionale Produkte. In unseren Informationsmaterialien finden Sie alle Hinweise auf Direktvermarkter und Gastronomen, bei denen Sie sich mit regional produzierten Genüssen versorgen können. Durch den Kauf von Produkten der Marke ALBGEMACHT leisten Sie einen aktiven Beitrag zum Erhalt der Kulturlandschaft des Biosphärengebiets.

Einen Besuch wert

Autorentipp
Die Burg Teck, der Breitenstein, der Gelben Fels, das Hörnle, der Bühl - zahlreiche Plätze entlang der Tour locken mit eindrucksvollen Aussichten!

Besonderheiten des Wegeverlaufs:
Immer wieder tolle Ausblick auf die Drei Kaiserberge, Stuttgart und den Albtrauf
Teilweise schmale Pfade entlang der Hangkante

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