Estanys de Anglios

Diese anspruchsvolle Wanderung im Naturpark Posets-Maladeta führt zu den Estanys de Anglios, einer herrlichen Reihe von Hochgebirgsseen, die abseits der großen Wanderrouten des Nationalparks Aigües Tortes liegen. Der erste Abschnitt, der größtenteils durch das Unterholz führt, folgt dem GR® 11 und führt zum Estany Gran, einem idealen Ort für eine Picknickpause. Der weitere Verlauf erfordert einen guten Orientierungssinn und Erfahrung im Bewegen auf schwierigem Gelände mit wenigen Orientierungspunkten. Die verschiedenen Seen, an denen man vorbeikommt, und die Schönheit der Landschaften lassen diese Herausforderung jedoch schnell vergessen: Bäche aller Größen, Seen mit kristallklarem Wasser, bezauberndes Unterholz und ein außergewöhnliches Kar.

Details

Nr.100740761
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Letzte Bewertung:
  • Zu Fuß
    Aktivität: Zu Fuß
  • ↔
    Distanz: 10,82 km
  • ◔
    Durchschnittliche Dauer: 5:30 Std. 
  • ▲
    Schwierigkeitsgrad: Schwer

  • ⚐
    Zurück zum Start: Nein
  • ↗
    Aufstieg: + 850 m
  • ↘
    Abstieg: - 840 m

  • ▲
    Höchster Punkt: 2 283 m
  • ▼
    Niedrigster Punkt: 1 442 m

Fotos

Beschreibung der Wandertour

Verlassen Sie Vielha über die N-230 in Richtung Lleida. Durchqueren Sie den Tunnel, bis der Stausee „Embalse de Baserca“ in Sicht kommt. Überqueren Sie die Brücke über die Barranca des les Ixalanques und parken Sie unmittelbar danach auf einem kleinen Parkplatz auf der rechten Straßenseite: Platz für drei bis vier Autos.

Markierung GR®11 weiß und rot – sehr häufig

(S) Den Weg einschlagen, der sofort ins Unterholz führt und zu einer Metallbrücke gelangt, die man nicht überqueren darf: Schild am Eingang zum Naturpark Posets-Maladeta. Dem breiten Weg folgen, der in einiger Entfernung am rechten Ufer des Wildbachs „Barranco de les Ixalenques“ entlangführt. Der Weg verläuft über eine längere Strecke in gleichmäßigem Aufstieg durch ein herrliches Unterholz aus Buchen und Haselnusssträuchern. Man erreicht eine Weggabelung mit einem Wegweiser.

(1) Biegen Sie links ab und folgen Sie der Beschilderung „Estanys d’Anglios“. Der Weg verläuft weiter am Wildbach entlang, biegt dann aber nach links davon ab, um dem Weg zu folgen, der von den Seen kommt (Barranco Riueño), und erreicht den Höhenwechsel, der den Beginn des schwierigen Abschnitts der Strecke markiert.

(2) Ab hier steigt der Weg sehr steil an und verläuft über eine Strecke von etwa 500 m auf schwierigem, steinigem Gelände.

(3) Folgen Sie dem Weg weiter in westlicher Richtung und verlassen Sie das Unterholz. Die Umgebung wird sehr felsig und der Anstieg deutlich weniger anspruchsvoll. Sie erreichen einen kleinen See.

(4) Lassen Sie ihn rechts liegen, gehen Sie weiter in Richtung eines kleinen Felsvorsprungs, der die Mulde des Estany Gran de Anglios abschließt, und gelangen Sie an die Ufer dieses herrlichen Hochgebirgssees.

(5) Nach einer eventuellen Pause folgt man weiter dem Weg, der zunächst dicht am Ufer entlangführt und dann nach links davon abweicht, um die Felsbarriere zu umgehen, auf der die kleine Holzhütte steht, die pompös „Refugio Angliós“ genannt wird. Man überquert mühelos zwei kleine Bäche, indem man die vorhandenen Steine nutzt, geht an einem kleinen, austrocknenden Teich vorbei und gelangt zu einem Wegweiser.

(6) Lassen Sie die Hütte rechts liegen, gehen Sie geradeaus weiter und folgen Sie dabei dem gut markierten GR®-Weg etwa 250 m.

(7) Machen Sie einen kurzen Abstecher nach rechts, um den Ausblick auf den zweiten Teich (Estany del Mig) zu genießen, und kehren Sie dann auf demselben Weg zurück, um den GR® zu überqueren.

Keine Markierung

Gehen Sie geradeaus weiter und erreichen Sie bald das Ufer des Estany de l’Ubaga, das von den rötlichen Hängen des Nordhangs des Pico dels Bous überragt wird. Den Abfluss überqueren und dann auf Höhe eines ehemaligen, ausgetrockneten Teichs einen gut angelegten und mit GR® markierten Querweg nehmen. Weiter geradeaus in östlicher Richtung über mit Findlingen übersäte Gispet-Wiesen gehen.

(8) Gehen Sie rechts an einem winzigen Teich entlang, der leider bald ebenfalls zugeschüttet werden wird, aber derzeit als sehr nützlicher Orientierungspunkt im Gelände dient. Achten Sie darauf, die Richtung beizubehalten, indem Sie eine breite, grasbewachsene Einbuchtung auf 2276 m anvisieren und diese erreichen: atemberaubender Blick auf den Estany Fe

(9) Halten Sie sich leicht rechts auf dem grasbewachsenen Hang und steuern Sie ein Geröllfeld an, ohne an Höhe zu verlieren. Seien Sie sehr aufmerksam, um die ersten Steinhaufen zu erkennen, die Ihnen helfen werden, diese Passage zu überwinden.

Markierung durch Steinmännchen

(10) Gehen Sie vorsichtig über die Felsen unterschiedlicher Größe und folgen Sie dabei den recht dicht gesetzten Steinmännchen, die ein zu starkes Abweichen verhindern, bevor Sie einige Dutzend Meter weiter auf einen deutlicher erkennbaren Pfad gelangen. Dieser führt zum Pass auf 2282 m Höhe, der Colladeta de Riueño genannt wird.

(11) Gehen Sie geradeaus den grasbewachsenen Hang hinauf in Richtung eines großen, leicht erkennbaren Geröllfeldes, um einen Felsvorsprung links zu umgehen. Erreichen Sie den Estany del Cap Riueño, gehen Sie am Ufer entlang und biegen Sie dann links ab, sobald Sie den Abfluss erreichen.

(12) Biegen Sie rechts ab, um diesen problemlos zu überqueren, und setzen Sie den Abstieg fort. Aufgrund der zahlreichen Herdenspuren lässt sich kein klarer Weg erkennen: Bleiben Sie daher auf Kurs, indem Sie einen bunten Metallpfosten im Blick behalten, der sich deutlich weiter unten abhebt und als Orientierungspunkt dient.

(13) Folgen Sie nun einer deutlicher erkennbaren Spur, die einen kleinen Nebenfluss des Barranco de Riueño streift und mehr oder weniger parallel dazu verläuft. Die Orientierung auf diesem Abschnitt ist nicht einfach, da die Steinmännchen oft schwer zu erkennen sind und der Bach als Orientierungshilfe dient.

Keine Markierung

(14) Den Barranco de Riueño überqueren (bei Hochwasser über eine Holzbrücke) und wieder auf einen gut markierten Weg gelangen, der ins Unterholz führt.

(15) Es folgt eine Reihe sehr enger und steiler Serpentinen, die den Beinen gegen Ende der Wanderung zusetzen: Vorsicht vor Stürzen. Man gelangt zum Ende eines Feldwegs auf Höhe eines Schildes, das den Eingang zum Naturpark Posets-Maladeta kennzeichnet, und erreicht den kleinen, am Rand der N-230 ausgeschilderten Sammelplatz: dort stehen einige Parkplätze zur Verfügung (Z).

Wegpunkte

  1. S : km 0 - alt. 1 442 m - Straße N230 – Rastplatz - Embase de Baserca
  2. 1 : km 1.82 - alt. 1 628 m - Abzweigung – Wegweiser
  3. 2 : km 2.33 - alt. 1 722 m - Anfangs steiler Aufstieg
  4. 3 : km 2.89 - alt. 1 952 m - Steiler Aufstieg am Ende
  5. 4 : km 3.77 - alt. 2 159 m - Laquet
  6. 5 : km 4.43 - alt. 2 213 m - Estany Gran de Anglios
  7. 6 : km 5.03 - alt. 2 246 m - Wegweiser - Estany del Mig
  8. 7 : km 5.26 - alt. 2 257 m - Abzweigung vom GR®, nach links - Estany de l'Ubaga
  9. 8 : km 5.62 - alt. 2 258 m - Trockenfallender Teich
  10. 9 : km 6.07 - alt. 2 276 m - Unbenannter Pass
  11. 10 : km 6.39 - alt. 2 268 m - Geröllfeld, Beginn der Steinmännchen
  12. 11 : km 6.85 - alt. 2 279 m - Colladeta de Riueño
  13. 12 : km 7.37 - alt. 2 194 m - Überquerung des Abflusskanals - Estany del Cap de Riueño
  14. 13 : km 7.64 - alt. 2 134 m - Mehrfarbiger Pfosten
  15. 14 : km 8.83 - alt. 1 886 m - Überquerung eines Wildbachs
  16. 15 : km 9.71 - alt. 1 710 m - Beginn der Serpentinen
  17. Z : km 10.82 - alt. 1 445 m - Straße N230 – Sammelplatz - Embase de Baserca

Hinweise

Wenn möglich, sollten zwei Fahrzeuge vorgesehen werden, um die Rückfahrt am Rand der N-230 zu vermeiden: stark begehene Straße, die für Fußgänger nicht gesichert ist.

Diese Wanderung sollte als „Schwierig+“ eingestuft werden und richtet sich an Wanderer*innen, die Erfahrung im Gebirge haben:
1/ Steiler Höhenanstieg zwischen (2) und (3). Gerölliger und sehr steiler Weg.
2/ Sehr steile Serpentinen im Abstieg am Ende der Strecke nach (15).
3/ Schwieriges Gelände zwischen (10) und (11).
4/ Schwierige Orientierung zwischen (7) und (11): guter Orientierungssinn und gutes Gespür für das Gelände erforderlich, sowie die Fähigkeit, teilweise anspruchsvolle felsige Passagen zu überwinden.

Bei Nebel nicht zu unternehmen: Es wäre sehr schwierig, sich zwischen (7) und (13) zu orientieren.

Auf der Strecke gibt es keine ausgewiesenen Wasserstellen.

Wanderschuhe sind erforderlich. Wanderstöcke sind sowohl beim Aufstieg als auch beim Abstieg sehr hilfreich.

Refugio Anglios: kleine Holzhütte, 2006 renoviert. Sechs Plätze, auf halber Höhe, Wasser.

Einen Besuch wert

Sei stets vorsichtig und plane voraus. Visorando und der Autor / die Autorin dieser Tour können im Falle eines Unfalls auf dieser Tour nicht haftbar gemacht werden.

Die Markierungen GR® und PR® sind geistiges Eigentum der Fédération Française de Randonnée Pédestre (Französischer Wanderverband).

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