Start: Bürgerhaus in Wehingen, Kapellenstraße 2-3, 66693 Mettlach-Wehingen
49°27′43,5" N 06°30′27,5" Ο
32U RW 319404 HW 5481811
(S/Z) Vom Bürgerhaus gegenüber der Kapelle in Wehingen wandern wir bergan zur L170/E29, überqueren sie und wandern nach links zur Straße „Am Sägewerk", der wir nach oben folgen.
(1) Bald biegen wir nach links in einen Wiesenweg. Wir sind unterwegs über Wiesen mit altem Streuobstbaumbestand an den Hängen des Kewelsberges (442 Meter ü. NN).
(2) Während wir auf der Sinnenbank die Aussicht zum Merziger Becken und die Höhenzüge des Schwarzwälder Hochwalds genießen können, drehen sich auf dem Bergrücken hinter uns die Windräder.
Beim Abstieg wandern wir zunächst durch einen Wald von Schlehenbüschen.
(3) Dann gelangen wir an eine geteerte Fahrstraße, folgen dieser ein kurzes Stück nach oben und kommen über kurzes Wiesenstück zum Waldrand.
(4) Dann folgt der Weg am Hang entlang durch eine traumhafte Kulisse: ein Meer von Kalksteinen in allen Größenvariationen. Jeder einzelne Stein und Fels ist von einem dicken Moosteppich ummantelt. Auch Hecken, Gestrüpp und Bäume sind allesamt mit Moosen überzogen: Wir sind im grūnen Urwald angekommen. In unzähligen, Windungen, Kehren und Schleifen, mal bergan, mal bergab schlängeln wir uns am Hang entlang.
Irgendwann verlassen wir das grüne Meer.
(5) Wir steigen nach unten, überqueren die Landstraße zwischen Wehingen und Tünsdorf, biegen rechts ab und halten uns an der nächsten Gabelung links.
(6) Dann erreichen wir unterhalb des Friedhofs von Wehingen die Semmerhütte, mit Sitzgelegenheit im Freien. Anschließend wandern wir durch Wiesen talabwärts, steigen zunächst ins große Waldgebiet ein und kommen später über Wiesen fast bis zum Ortsanfang von Wehingen zurück.
(7) An der Gemarkung „Zwischen den Grethen" wandern wir abwärts ins Tal des Bonnerbachs, der im weiteren Verlauf unserer Tour in den Tünsdorfer Bach mündet.
(8) Dann kommen wir mitten im Wald am Brandweiher vorbei.
(9) Dann steigen wir nach oben bis zum Aussichtspunkt „Rehchenskopf". Von dort verläuft der Wanderweg ins Tal, wir überqueren den Bach über runde Holztrittbretter und halten uns anschließend links.
Ein breiter Forstweg bringt uns zum ehemaligen Ausflugslokal „Zur Blechmühle".
(10) Kurz vor der Blechmühle biegt die Wandertrasse im scharfen Winkel nach rechts. Über einen sehr steilen Anstieg durch einen Hohlweg gewinnen wir Meter für Meter rasch an Höhe. Für einen längeren Wegabschnitt sind wir im Wald unterwegs, dann wechseln sich Wiesen-, Feld-
und Waldabschnitte ab. Immer wieder müssen wir einige Bergaufpassagen auf uns nehmen.
Am Aussichtspunkt „Im Gärtchen“ steht nach einem weiteren Anstieg eine Sinnenbank zum Ausruhen. Zwischen Wiesen und Weideland gelangen wir wenig später „ Auf Soolen“ mit einem alten Wegkreuz. Auf einem Wiesenstück am Waldrand stehen einige historische Landmaschinen.
Ein schmaler Waldpfad bringt uns bergab. Danach folgen wir der Wegführung auf einem breiteren Weg sacht nach oben. Nachdem der Wald hinter uns liegt folgt eine Wiesenpassage. Nochmals müssen wir steigen.
(11) An der Pferdekoppel „Auf dem Humbacher Weg“ steht eine Bank zur letzten Rast. Vorbei an Apfelbäumen gelangen wir zu den ersten Häusern von Wehingen und wenig später zurück zum Ausgangspunkt unserer Wanderung (S/Z).