Mont-Rose-Tour

Unter den großen Alpenrunden ist diese Tour ein absolutes Muss. Sie erstreckt sich über die Grenze zwischen Italien und der Schweiz und bietet absolut atemberaubende Ausblicke auf eines der bedeutendsten Gletschergebiete der Alpen. Man kann eine Vielzahl von Viertausendern aus nächster Nähe bewundern, die sehr langen Alpentäler erkunden und Orte mit bezaubernden Namen wie Saas-Fee, Zermatt in der Schweiz sowie Macugnaga, Gressoney oder Alagna in Italien hautnah erleben.

Details

Nr.190795
Erstelldatum:
Bearbeitungsdatum:
Letzte Bewertung:
  • Zu Fuß
    Aktivität: Zu Fuß
  • ↔
    Distanz: 145,03 km
  • ◔
    Durchschnittliche Dauer: 10 Tage 
  • ▲
    Schwierigkeitsgrad: Sehr schwer

  • ⚐
    Zurück zum Start: Ja
  • ↗
    Aufstieg: + 11 388 m
  • ↘
    Abstieg: - 11 371 m

  • ▲
    Höchster Punkt: 3 304 m
  • ▼
    Niedrigster Punkt: 1 245 m

Fotos

Etappen der Tour

Diese Wandertour ist auf mehrere Tage ausgelegt, hier die Details für jede Etappe.

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Hinweise

Unterkünfte: Da diese Tour 10 Tage dauert, muss sie im Voraus geplant und die Unterkünfte gebucht werden. Die für diese Tour genutzten Unterkünfte, die hier nur als Anhaltspunkt dienen, sind folgende:
Frachey-Hütte, Tel. +39 334 746 36 40
Oreste-Hütte
Rifugi Pastore, Tel. +39 3481415490, E-Mail: info@rifugimonterosa.it
Hotel Macugnaga
Hotel Glestschergarten Saas-FeeTel.] 0041 27 957 21 75 Fax 0041 27 957 30 00
Hotel Desirée Grâchen] Tel. +41 27 956 30 60 Fax +41 27 956 30 11
Europahuette Tel. +41 27 9678247 oder +41 79 2913322 E-Mail: europahuette@sunrise.ch
Europaweghütte] Tel. +41 27 967 23 01
Refugio Teodulo E-Mail: info@rifugioteodulo.it Tel. +39 0166 68

Die Wetterbedingungen: Im Juli 2016 erlebten wir während dieser 10 Tage alle möglichen Wetterlagen, angefangen mit schönem, warmem Wetter zu Beginn, gefolgt von zwei regnerischen und kalten Abschnitten an den Tagen 3 und 4. Wir wurden zwar nass, aber da ab Grachen wieder schönes Wetter einsetzte, konnten wir die Tour bei großer Hitze beenden. Diese abwechslungsreichen Wetterphasen sind ein fester Bestandteil dieser Art von Tour.
Das Gelände: Die Pässe liegen in großer Höhe, und dort liegt bis Ende Juli Schnee. Die Etappen von Saas-Fee zur Europahütte verlaufen auf einem Hang mit einer Neigung von etwa 30°, zudem durch ausgedehntes Geröll. Im Schnee und an bestimmten Passagen haben wir Seile zur Sicherung verwendet.

Die Ausrüstung: Man muss diese Situationen also gut einschätzen können und über die nötige Ausrüstung verfügen, um sie zu meistern. Das macht den Rucksack natürlich schwerer. Für eine Gruppe ist es dringend ratsam (ich würde sogar sagen: obligatorisch), Seile für die heiklen Passagen dabei zu haben.

Die Logistik: Wir haben uns für Halbpension entschieden, was jedoch eine vorherige Vorbereitung erfordert. Diese Verpflegung ist insbesondere in der Schweiz recht kostspielig.

Die Etappen: Achtung, sie sind lang und erfordern teilweise etwa 10 Stunden Anstrengung; die begehenden Wege sind alle markiert und in sehr gutem Zustand. Allerdings sind einige Pässe (der Monte Moro und der Beginn des Abstiegs) sehr uneben und erfordern besondere Anstrengung und Aufmerksamkeit.

Die Teilnehmer: Diese Tour kann von einer großen Anzahl von Menschen jeden Alters bewältigt werden. Sie ist jedoch anspruchsvoll; die Lebensbedingungen in den Hütten entsprechen nicht denen zu Hause (ganz im Gegenteil), und es ist notwendig, sich jeden Abend gut zu erholen. Auch das Zusammenleben in der Gruppe muss gut harmonieren. Dazu ist es notwendig, sich gut zu kennen, das Zusammenleben zu akzeptieren und vor allem fit genug zu sein, um diese Tour zu bewältigen.

Insgesamt denke ich, dass diese Tour nicht für Wanderer geeignet ist, die ihre erste Mehrtageswanderung in den Bergen unternehmen möchten. Später jedoch, mit etwas Erfahrung und Übung, wird die Bewältigung der „8“ zwischen den beiden Gipfeln Matterhorn und Monte Rosa eines der schönsten alpinen Abenteuer für einen passionierten Wanderer sein.

Einen Besuch wert

Während der Wanderung (oder danach, je nach Verfügbarkeit) ist der Besuch der italienischen und schweizerischen Dörfer und Täler ein zusätzliches Highlight dieser Tour.
Gressoney, Alagna und Macugnaga auf der italienischen Seite sind wunderschöne Orte, die alle einen Blick auf die umliegenden Gipfel bieten.
Saas-Fee und Zermatt auf der Schweizer Seite sind für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor gesperrt; es verkehren ausschließlich Elektrofahrzeuge, was für große Ruhe sorgt. Diese Orte werden von der Alalin-Kette überragt – in Saas-Fee trennt diese die beiden Täler. In Zermatt ist allein schon der Blick auf das Matterhorn einen Abstecher wert.
Siehe auch den Kommentar in diesem Fenster zur letzten Etappe: Theodule-Hütte – Saint-Jacques.

Sei stets vorsichtig und plane voraus. Visorando und der Autor / die Autorin dieser Tour können im Falle eines Unfalls auf dieser Tour nicht haftbar gemacht werden.

Bewertungen und Diskussionen

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