Schluchtensteig Etappe 5 - von St. Blasien nach Todtmoos

Der Schluchtensteig führt in 6 Etappen auf 119 km von Stühlingen bis nach Wehr quer durch den südlichen Schwarzwald.
In der fünften Etappe geht es gleich nach dem Start 300 Höhenmeter aufwärts zum Lehenbachkopf. Und auch im weiteren Verlauf geht es kräftig aufwärts.
Eine neue Streckenführung führt jetzt entlang des Klosterweihers und kurze Zeit auf dem Bergbaurundweg. Dann gehts über die Horbacher Heide und die Ibacher Höhe, von wo aus man an schönen Tagen bis ins Schweizer Jura schauen kann. Den krönenden Abschluss dieser Etappe bildet die wunderschöne Hochwehraschlucht.

Details

Nr.41653299
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Letzte Bewertung:
  • Zu Fuß
    Aktivität: Zu Fuß
  • ↔
    Distanz: 18,53 km
  • ◔
    Durchschnittliche Dauer: 7:00 Std. 
  • ▲
    Schwierigkeitsgrad: Mittel

  • ⚐
    Zurück zum Start: Nein
  • ↗
    Aufstieg: + 595 m
  • ↘
    Abstieg: - 558 m

  • ▲
    Höchster Punkt: 1 136 m
  • ▼
    Niedrigster Punkt: 771 m

Fotos

Beschreibung der Wandertour

St. Blasien erreicht man vom Bahnhof Seebrugg mit der Buslinie 7139, Fahrpläne unter https://www.rvf.de/fahrplan-netz/fahrplanauskunft/efa. In St. Blasien gibt es ausgewiesene Parkplätze.
Von Todtmoos kommt man mit dem Bus 7312 zurück nach St. Blasien und von dort mit dem Bus 7139 weiter nach Seebrugg. Bitte unbedingt vorher über die Abfahrtszeiten und Fahrtdauer informieren.

(S) Wir folgen beim Kurgarten dem Tusculumweg, der Dom liegt zur Linken, und folgen dem Weg leicht aufwärts, vorbei an den beiden Internatsgebäuden und nach der Hausnummer 4 biegen wir rechts ab. Wir unterqueren die Umgehungsstraße und folgen dem Weg nach rechts leicht aufwärts bis zur Wegspinne.

(1) Hier nehmen wir den ganz linken Weg und wandern ca. 100 Meter auf dem Alfred-Weissenberger-Weg, an einer Gabelung halten wir uns rechts aufwärts. Wir folgen jetzt einem schönen, schmalen Steig aufwärts, zunächst in Richtung Osten. Nach einer langgezogenen Rechtskurve erreichen wir eine T-Kreuzung, hier der Beschilderung Schluchtensteig folgend, zunächst nach links und gleich wieder links - immer aufwärts.

(2) An der darauffolgenden Kreuzung biegen wir im spitzen Winkel nach rechts ab und folgen dem unbefestigten Forstweg weiter aufwärts. An der nächsten Gabelung halten wir uns links, immer aufwärts. Wir gelangen an eine Bank.

(3) Kurz danach ignorieren wir die Abwzeigung und wandern weiter aufwärts bis wir zu einer Futterstelle für Wild kommen.

(4) Der Weg wird wieder schmaler und steiler, wir halten uns geradeaus aufwärts.

(5) Wir folgen dem Pfad nach rechts weiter aufwärts in Richtung Lehenkopf. Bald erreichen wir den Lehenkopfturm.

(6) Links vom Turm, vor den Tischen, führt uns ein schmaler Wurzelpfad wieder in den Wald, jetzt abwärts, macht eine Linkskurve und an der nächsten Gabelung geht es weiter geradeaus abwärts bis zu einer Wegspinne.

(7) Die Markierung ist schwer zu sehen, wir gehen geradeaus weiter, an der nächsten Gabelung rechts weiter abwärts bis zu einem Unterstand.

(8) Kurz danach halten wir uns rechts und folgen dem geschotterten Forstweg jetzt wieder aufwärts, bis wir die asphaltierte Straße erreichen. An der nächsten Gabelung halten wir uns rechts, queren die Fahrstraße und folgen unserem Wegzeichen, das uns nach links führt und dann nach rechts auf einem schönen Pfad zunächst durch den Wald und schließlich über die Wiesen am Zaun entlang führt. Dann erreichen wir den Aussichtspunkt Horbacher Heide.

(9) Ein kurzer Abstecher zum Aussichtspunkt lohnt sich, der Weg führt rechts einige Stufen abwärts. Wir erreichen einen unbefestigten Forstweg mit einer Schranke, folgen ihm nach rechts und biegen dann links auf die asphaltierte Straße Auf der Breite ab, der wir bis zur breiten Fahrstraße Am Klosterweiher folgen. Wir queren die breite Straße an der Kurve, wandern nach auf den Eingang des Landgasthofes Klosterweiherhof zu.

(10) Der Schluchtensteig führt rechts des Gasthauses vorbei, dann auf einem schönen Fußweg am Klosterweiher entlang, vorbei an drei Bänken. Dann biegt unser schmaler Pfad nach links ab, es geht relativ steil in kurzen Serpentinen aufwärts entlang der Stromtrasse, bis wir schließlich wieder einen breiteren Forstweg erreichen, dem wir nach rechts folgen bis zur Infotafel Friedrich August Grube.

(11) Hier geht es links und dann weiter aufwärts bis zu einer T-Kreuzung mit einem blauen Wegweiser für Winterwanderwege.

(12) Wir biegen nach links ab, ignorieren die nächsten Abzweigungen und erreichen eine Lichtung mit herrlicher Aussicht und die Kreuzfelsenhütte.

(13) Wir wandern weiter auf dem Kreuzfelsenweg, erreichen eine Kreuzung und biegen auf den rechten Pfad ab, der uns im Wald weiter aufwärts führt. Weiter unserem Wegzeichen folgend gehen wir geradeaus über die nächste Kreuzung und biegen kurze Zeit später links ab in den Köpfenhaldeweg bis zum nächsten Wegweiser.

(14) Hier geht es geradeaus weiter, jetzt am Waldrand entlang, auf dem unbefestigten Wald- bzw. Feldweg. An der ersten Kreuzung rechts, dann links und wieder rechts und dann wieder geradeaus. Der Steig ist hier gut ausgeschildert. Wir passieren mehrere Kuhgatter, der Weg führt uns teilweise über die Kuhweiden und wir stoßen auf eine Infotafel zu Typisch Schwarzwald.

(15) Hier geht es nach rechts aufwärts, wieder in den Wald hinein, dann in wenigen Serpentinen wieder kurz abwärts, bis wir die asphaltierte Straße Klosterwaldweg erreichen. Diagonal links vor uns sehen wir das Ibacher Friedenskreuz, unser nächstes Ziel. Wir wandern auf der Straße einige Meter nach links und kommen an einer weiteren Infotafel vorbei.

(16) Hier biegen wir rechts ab, es geht kurz aufwärts und auf der Höhe nach links über die Weide bis zum Ibacher Friedenskreuz.

(17) Ein kurzer Abstecher zur Ruhebank und der Weg führt uns am Weidenzaun entlang, an der T-Kreuzung nach links und gleich wieder nach rechts. Wir befinden uns auf dem Panoramaweg, der seinem Namen alle Ehre macht.

(18) Gleich hinter dem Unterstand biegen wir links ab, folgen dem Panoramaweg durch den Wald und wieder über die Weiden bis zum Gipfelkreuz Lampenschweine.

(19) Auch hier lohnt ein kurzer Abstecher, der Schluchtensteig führt weiter auf dem Panoramaweg, an den Abzweigungen halten wir uns links, bis wir einen asphaltierten Weg (Wachtbühl) erreichen. Diesem folgen wir in einer scharfen Rechtskurve und sehen links unterhalb schon unseren Pfad, auf den wir gleich nach links abbiegen und der uns an einem kleinen Kreuz vorbei führt.

(20) Kurz danach gelangen wir zur Straßenkreuzung. Wir queren die Straße und folgen dem Marksteinweg gemächlich aber stetig aufwärts bis zu einer Bank.

(21) Es geht geradeaus weiter, immer noch bergauf. Wir halten uns an den nächsten Abzweigungen links und wandern auf dem Schwarzerstockweg links abwärts, bis wir die Fahrstraße erreicht haben.

(22) Am Ibacher Kreuz queren wir die stark befahrene Straße, biegen leicht rechts versetzt in einen schmalen Pfad ab und folgen der Beschilderung des Schluchtensteigs (rechts, halb links und wieder rechts) bis zum Eingang der Hohwehraschlucht.

(23) Wir biegen nach links in die Schlucht ab und folgen dem Weg entlang der Wehra abwärts, bis wir die ersten Häuser von Todtmoos erreichen.

(24) An der T-Kreuzung kurz rechts, dann die Fahrstraße überqueren und entlang der Hauptstraße in den Ort hineinwandern. Der Beschilderung zum Busparkplatz nach links folgen und nochmals die Wehra überqueren.

(Z) Hier können wir in den Bus steigen oder alternativ in Todtmoos übernachten.

Bitte beende deine Wegbeschreibung folgendermaßen: (Z) für eine Streckenwanderung (S/Z) für eine Rundtour

Wegpunkte

  1. S : km 0 - alt. 773 m - Touristinfo St. Blasien
  2. 1 : km 0.41 - alt. 786 m - Wegspinne
  3. 2 : km 1.48 - alt. 890 m - Kreuzung, scharf rechts
  4. 3 : km 1.99 - alt. 945 m - Bank
  5. 4 : km 2.33 - alt. 978 m - Futterstelle für Wild
  6. 5 : km 2.59 - alt. 1 009 m - Wegweiser Lehenkopf
  7. 6 : km 2.97 - alt. 1 037 m - Lehenkopfturm
  8. 7 : km 3.33 - alt. 1 002 m - Wegspinne mit Baum in der Mitte
  9. 8 : km 3.78 - alt. 999 m - Unterstand
  10. 9 : km 5.67 - alt. 1 000 m - Aussichtspunkt Horbacher Heide
  11. 10 : km 6.32 - alt. 952 m - Klosterweiherhof
  12. 11 : km 6.74 - alt. 994 m - Infotafel Friedrich August Grube
  13. 12 : km 6.89 - alt. 1 020 m - Blauer Wegweiser Winterwege
  14. 13 : km 7.1 - alt. 1 013 m - Kreuzfelsenhütte
  15. 14 : km 7.68 - alt. 1 042 m - Wegweiser
  16. 15 : km 9.11 - alt. 1 058 m - Infotafel Typisch Schwarzwald
  17. 16 : km 9.99 - alt. 1 045 m - Infotafel
  18. 17 : km 10.3 - alt. 1 067 m - Ibacher Friedenskreuz
  19. 18 : km 11 - alt. 1 088 m - Unterstand
  20. 19 : km 11.79 - alt. 1 101 m - Gipfelkreuz Lampenschweine
  21. 20 : km 13.5 - alt. 1 044 m - Kleines Kreuz
  22. 21 : km 14.44 - alt. 1 115 m - Bank Waldflurbereinigung
  23. 22 : km 16.08 - alt. 1 068 m - Ibacher Kreuz
  24. 23 : km 16.84 - alt. 950 m - Eingang Hohwehraschlucht
  25. 24 : km 18.31 - alt. 812 m - Metzgerei rechts, Cafe links
  26. Z : km 18.53 - alt. 807 m - Todtmoos Busbahnhof

Hinweise

Wegbeschaffenheit
Überwiegend unbefestigte Forst- und Feldwege, teilweise schmale Steige, bei Regenwetter ist Vorsicht geboten.

Rastmöglichkeiten
(3) , Aussichtspunkt Horbacher Heide (9) , (21) : Nur Bänke ohne Tische
Lehenkopfturm (6) , Ibacher Friedenskreuz (17) , Gipfelkreuz Lampenschweine (19) - Schöne Pausenplätze mit Weitblick, teilweise auch mit Tisch
Kreuzfelsenhütte (13) : Geräumige Hütte mit Tischen, gut für Mittagspause bei Regenwetter. Zusätzliche Tische und Bänke im Freien, herrliche Aussicht auf die Alpen

Einkehrmöglichkeiten
Klosterweiherhof (10)
Landgasthof mit Wildspezialitäten und Übernachtungsmöglichkeiten
(Z) Metzgerei, Cafés in Todtmoss. Im Café Bockstaller gibt es hausgemachte Kuchen und Torten, die Spezialität des Hauses ist die Schwarzwälderkirschtorte - mit viel Kirschwasser.

Öffentliche WC
(S) In der Touristinfo im UG
(Z) Direkt am Bussteig

Einen Besuch wert

(S) Dom St. Blasien

Lehenkopfturm (6)
Leider ist der Turm z.Zt. aufgrund eines Blitzeinschlags beschädigt und kann derzeit nicht bestiegen werden

Ibacher Friedenskreuz (17)
Ibacher Höhe mit eigenem Panoramaweg

Ibacher Kreuz (22)
Ein fünf Meter hohes Kreuz aus dem Jahre 1777

Hohwehraschlucht (23)
Hochwehraschlucht, nur ca. 1 km unterhalb der Wehraquelle

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