(S) Von der Wanderherberge Serra di Fium’Orbu aus folgt man der D45 500 m in Richtung Süden und lässt einenersten, rechts abzweigenden Weg hinter sich.
(1) Man biegt auf den Weg ab, der kurz darauf leicht nach rechts abbiegt und auf den Kamm in Richtung Südwesten hinaufführt. Bald durchquert man eine weite, offene Landschaft. Manchmal entfernt man sich kurz vom Weg, doch ein Pfad führt entlang der Nebenstraße.
(2) Nachdem man die Punta di Giglio (Höhe 666) passiert hat, folgt man weiter dem Kamm, der nun nach Süden ausgerichtet ist.
(3) Auf 770 m Höhe biegt man nach Südwesten ab. Immer noch auf dem Kamm führt der Weg einige Meter bergab und dann wieder leicht bergauf. Vor einem erhebt sich die Punta di Quarcio Grosso (1.045 m), doch der Weg endet auf 957 m Höhe, da die „Mare à Mare Centre“-Route nicht bis zum Gipfel führt: Sie umgeht die Punta di Quarcio Grosso im Süden in Richtung der dahinter liegenden Bocca di Minagoli (893 m). An dieser Stelle trifft man auf die Wanderer des Mare Monti Solenzara – Ghisoni, die in entgegengesetzter Richtung kommen, bevor man hinunter nach Ania steigt.
(4) Nach der Bocca di Minagoli steigt man nicht nach Norden ab, sondern wandert auf gleicher Höhe weiter in westlicher Richtung bis zur Bocca di Ghjuva (866 m), vorbei an der Corbaja (1012 m). Der Mare e Monti Solenzara – Ghisoni führt von Süden her bis zur Bocca di Ghjuva hinauf.
(5) An der Bocca di Ghjuva biegt er nach Norden ab, bevor er durch den Kiefernwald hinab in die Tiefen der korsischen Täler führt. Bald erreicht man einen Waldweg auf 785 m Höhe und geht weiter in Richtung eines Baches.
(6) Unmittelbar nach dem Bach biegt man nach links ab (dem Weg nach Ania nicht folgen) und geht noch ein Stück weiter in Richtung Norden auf gleicher Höhe.
(7) Man geht weiter, biegt dabei nach links ab und lässt den Weg nach Ania rechts liegen. Richtung Westen geht es hinunter ins Abatesco-Tal. Zunächst wandert man auf einem etwas breiteren Weg, verlässt diesen dann nach rechts, um der gut erkennbaren Markierung (620 m) zu folgen, und steigt hinab zum Fluss, der hier auf 523 m Höhe fließt und direkt neben der Wanderherberge herrliche Badeplätze bietet.
Anschließend überquert man den Abatesco über eine stabile Brücke, um zur Wanderherberge Catastaghju zu gelangen, die am Rande der Straße liegt, die vom Ort San Gavino di Fium’Orbu zum Aufstieg führt (Z).
Quelle: Korsika, Willi und Kristin Hausmann, ROTHER – Wanderführer